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Brancheninfo: Abbruch

Abbruch

Mit dem Begriff Abbruch bezeichnet man im Bauwesen die Zerstörung von Gebäuden aller Art durch ein Abbruch-Unternehmen und die Entsorgung von den dabei entstehenden Abfällen. Ein Abbruch wird zum Beispiel dann durchgeführt, wenn ein altes Gebäude nicht mehr genutzt werden kann und auf der Fläche ein neues Gebäude entstehen soll. Bei einem teilweisen Abbruch können danach auch Veränderungen an der Bausubstanz durchgeführt werden.
Für einen Abbruch benötigt das Abbruchunternehmen Geräte wie Bagger (mit Hydraulikhammer oder Betonzange), Sortiergreifer oder Abrissbirne. Da der Abbruchprozess bei Betonbauten Monate dauern kann, wird hier lieber gesprengt - sofern es die Gegebenheiten zulassen. Wenn nur Teile des Gebäudes vom Abbruch betroffen sind, setzt man eher kleinere Geräte wie Kernbohrgeräte oder Wandsägen ein.
Eine Firma, die sich auf Abbruch spezialisiert hat, bietet meist noch folgende Dienstleistungen an: Bauwerksentkernungen, Entsorgungen, Industriemontagen, Altlastensanierungen, Diamantbohr- und Sägetechnik, Rodungsarbeiten, Erdarbeiten, Tieflader-Transporte und Grubenentleerungen.

Sicherheit beim Abbruch

Um einen Abbruch ohne Gefahr durchzuführen, muss der Abbruch vorher genehmigt werden. In dieser Abbruchgenehmigung wird das Vorgehen dabei genau beschrieben. Bei einem Teilabbruch in einem Haus kann auch dann eine Genehmigung erforderlich sein, wenn tragende Bauteile oder für den Brandschutz relevante Bauteile vom Abbruch betroffen sind.
Da beim Abbruch Gefahren durch herunterfallende Bauteile auftreten können, muss die Abbruchstelle gut gesichert werden, so dass keine unbefugten Personen herumlaufen. Schwierige Abbruchvorhaben, wie beispielsweise mit Sprengvorgängen, darf man erst dann beginnen, wenn die schriftliche Abbruchanweisung des Abbruchunternehmers vorliegt. Ein Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator sorgt für die Einhaltung der notwendigen Sicherheitsmaßnahmen.
Folgende Verfahren kommen bei einem Abbruch zum Einsatz: Fräsen, Hochdruckfräsen, Sägen, Bohren, Abgreifen, Eindrücken, Einschlagen, Einziehen, Stemmen, Sprengen, Demontieren, Spalten, Scherschneiden, Hochdruckschneiden und Pressschneiden.

Entkernung bei Abbrucharbeiten

Will man ein Gebäude abbrechen, ohne die Fassade zu beschädigen, so bietet sich eine Entkernung an. Eine Entkernung ist der teilweise Abbruch eines Gebäudes: Sie wird durchgeführt, wenn die Struktur eines Gebäudes baufällig ist oder aus anderen Gründen nicht mehr genutzt werden soll, die Fassade aber beispielsweise historisch ist und aus Gründen des Denkmalschutzes erhalten werden muss. Bei der Entkernung müssen ganze Gebäudeteile kostenintensiv abgestützt werden, da tragende Bauteile des Gebäudes durch den Abbruch verloren gehen.
Doch nicht nur wenn die Fassade erhalten bleiben soll, wird eine Entkernung durchgeführt. Auch beim Abbruch kann sie große Dienste leisten, und zwar als Vorbereitung für den Abbruch: Wenn beispielsweise ein Gebäude mit asbesthaltigen Bauteilen gesprengt werden soll, muss dieses vor dem Abbruch entkernt werden, um bei der Sprengung die Emission mit Schadstaub möglichst gering zu halten.
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Berg am Laim

Berg am Laim

Der Begriff Berg am Laim bezeichnet ein Stadtviertel im Münchner Osten, das den Stadtbezirk 14 Berg am Laim bildet. In Berg am Laim wohnen momentan rund 37.000 Münchner auf einer Fläche von 631 Hektar - Berg am Laim ist somit einer der (flächen- und einwohnermäßig gesehen) kleinsten Stadtteile von München.
Berg am Laim wird im Westen von Haidhausen begrenzt, im Osten von Trudering, im Süden von Ramersdorf und im Norden durch Riem bzw. Bogenhausen. Früher gehörten Zamdorf und Steinhausen zu Berg am Laim, gehören nun aber seit der Neugliederung 1992 zu Bogenhausen hinzu.

Geschichte von Berg am Laim

Berg am Laim kann auf eine lange Geschichte zurück blicken. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Berg am Laim im Jahre 812 als "ad Perke". Der Zusatz "am Laim" folgte erst viel später, nämlich im Jahre 1430. Der Name von Berg am Laim setzt sich aus Berg (da das Stadtviertel erhöht ist) und Laim (das Dorf befand sich auf einer Löß-Lehm-Zunge der Münchner Schotterebene) zusammen. Interessant ist, dass Berg am Laim zwar geographisch zu Oberbayern gehörte, politisch aber wurde der heutige Stadtteil damals zum Kurfürstenbistum Köln zugerechnet.
Nachdem sich das Kurfürstenbistum Köln im Jahre 1801 auflöste, wanderte der Besitz von Berg am Laim nach Bayern. 1818 wurde Berg am Laim schließlich zur selbstständigen Gemeinde ernannt und 1913 nach München eingemeindet. In den darauf folgenden Jahren entwickelte sich Berg am Laim zu einem Wohnviertel. Im Zuge des sozialen Wohnungsbaus wurden Großwohnsiedlungen wie Neuramersdorf in dem Stadtviertel errichtet.
Mit der Zeit wuchs die Bevölkerung in Berg am Laim immer rascher an. Um diesem Wachstum und dem damit verbundenen Verkehrsaufkommen gerecht zu werden, wurde die Berg-am-Laim-Straße bzw. die Kreillerstraße vierspurig ausgebaut.

Berg am Laim heute

Heute ist Berg am Laim ein Stadtteil mit viel Neubautätigkeit. Seit dem Wegzug des Flughafens aus Riem spielt auch der Fluglärm keine Rolle mehr, so dass immer mehr Münchner in das zentrale, aber doch grüne Stadtviertel ziehen. Arbeitsplätze gibt es im Bereich der Industrie und des Gewerbes. Viele Betriebe haben sich entlang der Bahnstrecke zwischen Trudering und Ostbahnhof angesiedelt.
Berg am Laim ist auch für Familien interessant, da es in dem Stadtviertel 17 Schulen, zwei Museen, zwei Bibliotheken und zahlreiche Möglichkeiten zur Erholung dank elf Sportanlagen und einem Theater gibt. Außerdem ist der Riemer Park - besser bekannt als "BUGA-Park" - ganz in der Nähe und lockt mit einem künstlichen See, einem Kiosk sowie Beachvolleyballplätzen.

Verkehrsanbindung in Berg am Laim

Berg am Laim ist sehr gut an das Münchner Straßennetz angebunden. Die wichtigste Straße ist die Berg-am-Laim-Straße bzw. Kreillerstraße, außerdem ist der Innsbrucker Ring als Teilstück des Mittleren Rings ganz in der Nähe.
Neben einer Trambahn- und verschiedenen Buslinien halten in Berg am Laim die S-Bahnlinien S2 und S4 (Haltestelle Berg am Laim) sowie die U-Bahnen U2 und U5.