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Ärzte Angiologen in Ottobrunn: 1 Einträge gefunden

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Branche: Ärzte Angiologen
Ärzte Angiologen Ottobrunn
Tel.: (089) 61180710
Ottostr. 52
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Ottobrunn
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Brancheninfo: Ärzte Angiologen

Angiologie (Gefäßkrankheiten)

Mit dem Begriff Angiologie wird das Fachgebiet der Medizin bezeichnet, das sich mit Diagnose und anschließender Behandlung von Gefäßkrankheiten beschäftigt.
Die Angiologie und somit die Behandlung von Gefäßkrankheiten fallen in den Teilbereich der Inneren Medizin. Neben der Behandlung von Gefäßkrankheiten in der Angiologie beschäftigt sich diese mit den inneren Organen, dem Stoffwechsel, dem Immunsystem sowie dem menschlichen Gewebe.

Welche Gefäßkrankheiten behandelt die Angiologie genau?

Die Gefäßkrankheiten, die in das Teilgebiet der Angiologie fallen, betreffen Venen, Arterien und Lymphgefäße. Diese Gefäßkrankheiten werden durch die Angiologie sowohl diagnostiziert und behandelt, wie auch erforscht und durch präventive Medizin zu verhindern versucht.

Zu den häufigsten Gefäßkrankheiten in der Angiologie gehören:

- Gefäßkrankheiten der Venen: Die bekannteste Krankheit, die die Angiologie im Venenbereich kennt, sind die sogenannten Krampfadern. Weit verbreitet sind auch diverse Formen von Thrombose.
- Gefäßkrankheiten der Arterien: Häufig diagnostiziert die Angiologie hier Gefäßkrankheiten, die auf Arteriosklerose zurückzuführen sind. Hierbei entstehen in den Arterien Verengungen oder gar Verstopfungen. Diese Gefäßkrankheiten müssen von der Angiologie zwingend behandelt werden, um dauerhafte Schädigungen der Gefäße zu verhindern.
- Gefäßkrankheiten der Lymphgefäße: Hier behandelt die Angiologie in erster Linie sogenannte Lymphödeme, eine Art Flüssigkeitsansammlung zwischen Zellen. Die Angiologie behandelt diese Gefäßkrankheiten mit Drainagen oder speziellen Kompressionsbandagen beziehungsweise -strümpfen.

Handelt es sich um Gefäßkrankheiten des Herzbereichs oder des Nervensystems, liegt die Behandlung nicht mehr hauptverantwortlich in den Händen der Angiologie, sondern findet unter der Ägide des Kardiologen beziehungsweise Neurologen statt. Die Angiologie wird bei dieser Art von Gefäßkrankheiten allerdings häufig konsultativ tätig. Ebenso zieht die Angiologie bei Gefäßkrankheiten der Venen häufig Dermatologen hinzu. Die Angiologie arbeitet also in hohem Maße mit anderen medizinischen Fachgebieten zusammen, um eine optimale Behandlung des von Gefäßkrankheiten betroffenen Patienten zu gewähren.

Wie geht die Angiologie bei der Diagnose von Gefäßkrankheiten vor?

Zu Beginn erfolgt die Diagnose der Gefäßkrankheiten meist durch ein ausführliches Gespräch mit dem Patienten durch den in der Angiologie tätigen Arzt, in dem die Vorgeschichte der Krankheit aufgerollt wird (die sogenannte Anamnese). Es folgt eine körperliche Untersuchung in der Angiologie, bei der die Gefäßkrankheiten durch Ertasten beziehungsweise Pulsmessen genauer bestimmt werden. Gegebenenfalls werden zur genaueren Bestimmung der Gefäßkrankheiten in der Angiologie diverse Röntgen- und Ultraschallverfahren hinzugezogen. Bisweilen kommt in der Angiologie zum Erkennen von Gefäßkrankheiten auch die Magnetresonanztomographie zum Einsatz.

Die Geschichte der Angiologie

Die Erforschung und Behandlung von Gefäßkrankheiten in der Angiologie ist ein vergleichsweise junges Spezialgebiet im Teilbereich der Inneren Medizin. Die erste auf Angiologie spezialisierte Klinik weltweit wurde in den 1950er Jahren in Deutschland eröffnet. Bis Heute ist eine außerordentlich geringe Anzahl an Ärzten allein auf das Erforschen von Gefäßkrankheiten in der Angiologie spezialisiert.

Ottobrunn

Ottobrunn wird eine Gemeinde südöstlich von München genannt. Ottobrunn ist ungefähr 15 Kilometer vom Münchner Stadtzentrum entfernt, und liegt somit in direkter Nachbarschaft zur Landeshauptstadt München. Im Norden wird Ottobrunn von der Gemeinde Neubiberg begrenzt, im Süden von Taufkirchen und Hohenbrunn. Im Westen von Ottobrunn liegt Unterhaching.
Die Gemeinde Ottobrunn erstreckt sich über ungefähr 523 Hektar und wird von ca. 20.000 Bürgerinnen und Bürgern bewohnt. Ottobrunn ist folglich die am dichtesten besiedelte Gemeinde im Münchner Landkreis.

Geschichte von Ottobrunn

Ursprünglich handelt es sich bei der heutigen Gemeinde Ottobrunn um einen Ortsteil von Unterhaching. Erstmals besiedelt wurde das Gebiet relativ spät im beginnenden 20. Jahrhundert. Der Name von Ottobrunn geht auf Prinz Otto von Wittelsbach zurück. Dieser verabschiedete sich auf einer Reise nach Griechenland Nahe Ottobrunn von seinem Vater. Die Ottosäule, die an diesen Moment erinnert, ist zum Wahrzeichen von Ottobrunn geworden.
Mit der wachsenden Bedeutung der heutigen Gemeinde Ottobrunn wurde ein eigener Name notwendig. Um an Prinz Otto zu erinnern, fiel die Wahl auf Ottobrunn. Erst nach dem zweiten Weltkrieg wurde Ottobrunn 1955 eine eigene Gemeinde und war nicht mehr unter der Verwaltung von Unterhaching.

Ottobrunn heute

Hatte Ottobrunn früher noch den Charakter einer Gartenstadt, trugen ein rasches (wirtschaftliches) Wachstum und bis heute steigende Einwohnerzahlen zu einer Veränderung des Bildes der Gemeinde Ottobrunn bei. Bis in die 80er Jahre hinein verfügte Ottobrunn nicht über einen eigenen, gewachsenen Stadtkern. Dies wurde durch den Bau eines neuen Rathauses und einer eigenen Fußgängerzone korrigiert.
Ottobrunn unterhält zahlreiche Städtepartnerschaften. Freundschaftliche Verbindungen bestehen von Ottobrunn beispielsweise mit Margreid an der Weinstraße (in Südtirol/Italien), Mandelieu-La Napoule (Frankreich) und nach Nauplia (Griechenland). Ottobrunn ist Deutschlandweit ein Vorreiter in Sachen Klimaschutz. Durch zahlreiche Projekte erreichte Ottobrunn bei landes- und bundesweiten Wettbewerben Auszeichnungen.
Ottobrunn verfügt über eine gute kulturelle und soziale Infrastruktur. Ein Veranstaltungszentrum sowie Museen und Galerien tragen zur kulturellen Vielfalt in Ottobrunn bei.

Verkehrsanbindung von Ottobrunn

Die Verkehrsanbindung von Ottobrunn ist äußerst gut. Mit dem Auto befinden sich der Münchner Autobahnring A99 und die Autobahn München-Stuttgart (A8) in nächster Nähe.
Ottobrunn ist über einen eigenen Bahnhof in das Münchner S-Bahn-Netz eingebunden. Die S-Bahnlinie S6 verkehrt dort ca. alle 20 Minuten. Die Lokal- und Fernbahnhöfe Ostbahnhof und Hauptbahnhof sowie das Münchner Stadtzentrum sind von Ottobrunn aus jeweils in wenigen Minuten und ohne Umsteigen zu erreichen. Die S-Bahn Haltestelle in Ottobrunn ist die letzte Haltestelle im Innenraum des Münchner Nahverkehrsnetzes.
Auch innerhalb von Ottobrunn steht ein gut ausgebautes öffentliches Nahverkehrsnetz des Münchner MVV zur Verfügung, dessen sieben Buslinien teilweise bis in die Nachbargemeinden und nach München führen. Die meisten der Buslinien, die einen Haltepunkt in Ottobrunn haben, laufen am S-Bahnhof zusammen. Somit ist ein nahtloser Übergang zwischen den beiden Verkehrsmitteln gewährt.