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Ärzte Nervenärzte FA Isarvorstadt: 1 Einträge gefunden

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Ärzte Nervenärzte FA Isarvorstadt
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Schmellerstr. 12
80337 München
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Brancheninfo: Ärzte Nervenärzte FA

Nervenarzt München

Ein Nervenarzt bezeichnet umgangssprachlich einen Facharzt für Psychiatrie und Neurologie, also einen Facharzt, der sich auf die Diagnose, Therapie und Prävention von Krankheiten aus den Fachbereichen der Psychiatrie und Neurologie spezialisiert hat. Ein Nervenarzt hat zwei Weiterbildungen absolviert: Eine zum Neurologen und eine zum Psychiater.
Die Bezeichnung Nervenarzt verwendet man vor allem umgangssprachlich. Die Mehrzahl lautet Nervenärzte. Im Branchenbuch Die Münchner findet man den Nervenarzt auch unter den Kategorien Ärzte Nervenärzte FA oder unter Arzt Nervenarzt. Der Facharzttitel ist identisch mit dem Begriff Arzt für Nervenheilkunde.

Aufgaben vom Nervenarzt

Der Nervenarzt sollte sowohl Krankheiten aus dem Fachgebiet der Neurologie als auch der Psychiatrie erkennen und behandeln können. Ein Nervenarzt setzt dabei je nach Spezialisierung herkömmliche oder alternative Heilmethoden ein.
Die Patienten, die einen Nervenarzt aufsuchen, kommen beispielsweise wegen Nervenschmerzen zum Nervenarzt. Die Aufgaben vom Nervenarzt sind vielfältig, da sie sich über zwei Teilgebiete der Medizin erstrecken. Die beiden Teilgebiete werden im Folgenden einzeln dargestellt.

Die Neurologie

Die Neurologie ist eines der beiden wichtigen Teilgebiete, mit denen sich ein Nervenarzt beschäftigt. Dabei handelt es sich um die Lehre der Erkrankungen des menschlichen Nervensystems. Ein Nervenarzt behandelt insbesondere Erkrankungen am Zentralnervensystem (Gehirn und Rückenmark) sowie des peripheren Nervensystems (dazu zählt beispielsweise auch die Muskulatur).
Ein Nervenarzt behandelt aus dem Teilgebiet der Neurologie beispielsweise Gefäßerkrankungen, Nervenverletzungen, Neubildungen (etwa von Tumoren), Anfallsleiden, Entzündliche Erkrankungen des Zentralnervensystems (wie etwa Infektionen von Hirn- und Rückenmarksgewebe), Entmarkungskrankheiten (wie beispielsweise Multiple Sklerose) und Muskelerkrankungen.
Dem Nervenarzt stehen heute bessere Möglichkeiten zur Therapie von Erkrankungen am Nervensystem zur Verfügung als früher, da beispielsweise die bildgebende Diagnostik die Versorgung von Schlaganfallpatienten verbessert hat.

Die Psychiatrie

Ein Nervenarzt muss auch eine Weiterbildung in der Psychiatrie absolviert haben, das bedeutet, dass er sich mit der Prävention, Diagnose und Therapie von Erkrankungen an der Seele auseinandersetzen muss. Die Allgemeinpsychiatrie beschäftigt sich dabei mit psychischen Erkrankungen und Störungen des Erwachsenenalters.
Zu den psychiatrischen Störungen, die ein Nervenarzt am Patienten behandelt, gehören beispielsweise Verhaltensstörungen, Schizophrenie, Affektive Störungen, Neurotische Störungen, Verhaltensauffälligkeiten, Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen, Entwicklungsstörungen und andere psychische Störungen.

Isarvorstadt

Isarvorstadt

Der Begriff Isarvorstadt bezeichnet einen Stadtteil in München-Zentrum. Zusammen mit der Ludwigsvorstadt bildet die Isarvorstadt den "Stadtbezirk 2 Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt". Der Stadtbezirk entstand erst 1992 durch die Zusammenlegung der Ludwigsvorstadt mit der Isarvorstadt.
Die Isarvorstadt umfasst bedeutende Bereiche der südlichen Innenstadt - besonders erwähnenswert sind die Isarauen, der Alte Südliche Friedhof und die Theresienwiese. Die Isarvorstadt teilt sich in die Bezirke Isarvorstadt/Schlachthofviertel, Isarvorstadt/Glockenbachviertel und Isarvorstadt/Deutsches Museum.

Die Geschichte der Isarvorstadt

Um 1800 lebten in der Isarvorstadt weitaus weniger Einwohner als heute - man zählte damals rund 2300 Bewohner, die vor allem Handwerker waren und in ärmlichen Behausungen lebten. Auf der anderen Seite ließen Adelige aber auch in bestimmten Bezirken der Isarvorstadt Schlösschen bauen, wie das Jagdschlössl in der Fraunhoferstraße oder das Leopoldschlössl an der Blumenstraße.
Im Zweiten Weltkrieg wurden viele Gebäude in der Isarvorstadt Opfer von Bombenangriffen, da hier viel Industrie angesiedelt war. Insgesamt wurden im ganzen Krieg 226 Gebäude und 3135 Wohnungen zerstört. Trotzdem gibt es heute in der Isarvorstadt noch jede Menge Altbauten, die bei Mietern sehr begehrt sind.

Charakter der Isarvorstadt

Zwar gilt die Isarvorstadt als ein einziges Stadtviertel, doch trotzdem haben sich die verschiedenen Bezirke darin unterschiedlich entwickelt. Im Bereich um die Theresienwiese überwiegt heute beispielsweise der Anteil an Bürobauten, während sich in der Isarvorstadt rund um den Bahnhof allerlei Hotels, Gaststätten, Sexshops und Computerläden finden.
Das Mietniveau ist im Laufe der Zeit immer weiter angestiegen, auch deshalb, weil viele Vermieter ihre Wohnungen saniert haben. Am deutlichsten sieht man diese Veränderung in der Isarvorstadt im Glockenbachviertel und im Schlachthofviertel, das heute teils sehr exklusive Wohnungen anbietet und früher eher das Quartier der "einfachen Leute" war.
Andererseits gibt es in der Isarvorstadt soziale Probleme wie in vielen anderen Stadtteilen Münchens auch: Die Zahl der Arbeitslosen und Sozialhilfeempfänger ist im Vergleich zu anderen Stadtvierteln in der Isarvorstadt sehr hoch.

Sehenswürdigkeiten in der Isarvorstadt

Wer die Isarvorstadt besucht, sollte auf jeden Fall einige Dinge gesehen haben, wie beispielsweise das Mathäser, das jahrhundertelang ein beliebter Bierausschank war und heute ein modernes Kino mit 14 Sälen ist. In dem großen Gebäude befinden sich außerdem noch viele Geschäfte, Bars, Cafés und Büroräume.
Sehenswert in der Isarvorstadt ist auch das Deutsche Museum auf der Museumsinsel in der Isar:
Das Museum ist das größte naturwissenschaftliche Museum der Welt. Jährlich besuchen rund 1,5 Millionen Menschen das große Gebäude in der Isarvorstadt, um die zahlreichen Exponate aus den Bereichen Natur und Technik zu bewundern.