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Brancheninfo: Aktenvernichtung

Aktenvernichtung

Der Begriff Aktenvernichtung bezeichnet ein Unternehmen, welches sich auf die Vernichtung von vertraulichen Dokumenten oder Datenträgern spezialisiert hat. Dabei kommen unterschiedliche Methoden zum Einsatz, meist wird die Aktenvernichtung jedoch mittels speziellen Maschinen (Aktenvernichtern) durchgeführt.
Eine Firma, die sich auf eine Aktenvernichtung spezialisiert hat, bietet oftmals auch verwandte Dienstleistungen an wie beispielsweise das sichere Löschen von Festplatten oder Speicherkarten. Außerdem bieten Firmen für Aktenvernichtung häufig auch Seminare zum Thema Datensicherheit an.
Oftmals läuft eine professionelle Aktenvernichtung so ab, dass die Firma für Aktenvernichtung im Büro des Kunden vorbei kommt, anschließend findet eine protokollierte Übernahme statt. Der Transport der für die Aktenvernichtung bestimmten Dokumente findet oftmals in speziellen Fahrzeugen statt. Schließlich erfolgt die Aktenvernichtung auf dem Gelände der Firma.

Notwendigkeit einer Aktenvernichtung

Eine Aktenvernichtung wird dann notwendig, wenn sich sensible Daten auf einem Medium, beispielsweise Papier oder DVDs, befinden und man diese Daten löschen möchte. Zwar kann man Festplatten oder andere Medien selbst löschen, allerdings ist es mit wenigen Handgriffen ein leichtes, die Daten wiederherzustellen, da sie nicht physikalisch gelöscht wurden und sich (wenn auch versteckt) noch auf dem Datenträger befinden.
Auf eine Aktenvernichtung greifen beispielsweise große Unternehmen zurück, die nicht wollen, dass Firmengeheimnisse, die auf Papier oder anderen Medien festgehalten wurden, einfach in den normalen Abfall geworfen werden. Eine Aktenvernichtung sorgt hier dafür, dass die sensiblen Daten verschwinden.

ein wichtiges Hilfsmittel bei der Aktenvernichtung: der Aktenvernichter

Bei der Aktenvernichtung kommt oftmals ein Aktenvernichter zum Einsatz - in kleinen Büros ein handlicher, den man beispielsweise auf einen Papierkorb aufsetzen kann, in großen Firmen für Aktenvernichtung ein riesiger Aktenvernichter. Das Prinzip ist bei beiden Modellen aber sehr ähnlich.
Bei der Aktenvernichtung mit einem Aktenvernichter werden die Akten in so kleine Teile zerschnitten, dass sie keine verwertbaren Informationen mehr enthalten und im Prinzip auch nicht mehr zusammengesetzt werden können. Bei einer einfachen und preiswerten Aktenvernichtung werden die Akten in schmale Streifen geschnitten, bei einer aufwendigeren Aktenvernichtung in einzelne Partikel.
Bei dem handelsüblichen Aktenvernichter, der zur Aktenvernichtung eingesetzt wird, unterscheidet man zwischen sechs Sicherheitsstufen. Bei der geringsten Stufe, die für allgemeines Schriftgut empfohlen wird, wird das Papier beispielsweise in maximal 12 Millimeter dicke Streifen geschnitten beziehungsweise in maximal 1000 mm² Partikelfläche verarbeitet. Bei der professionellen Aktenvernichtung mit Sicherheitsstufe 6, die geheimdienstlichen Sicherheitsanforderungen entspricht, kommen als Endprodukt feine Asche, Suspension oder Fasern heraus.
Branchenstatistik
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Laim

Laim

Der Begriff Laim bezeichnet einen Stadtteil in München, der westlich gelegen ist und den "Stadtbezirk 25 Laim" bildet. In Laim wohnen etwa 50 000 Münchner. Früher war Laim weniger bevölkert als heute, sein Wachstum erlebte Laim erst mit der Eröffnung des Rangier- und Güterbahnhofes und der darauf folgenden Eingemeindung zu der Stadt München.
Laim ist heute vorwiegend ein Wohnviertel. In München gibt es ein weiteres Viertel mit Laim im Namen – Berg am Laim. Der Stadtteil im Münchner Osten hat allerdings nichts mit dem westlich gelegenen Laim zu tun.

Die Geschichte von Laim

Laim existiert viel länger als München selbst. Urkundlich erwähnt wurde die eigenständige Ortschaft erstmals um 1047 rum, als "loco leima", was "im Ort Leim" bedeutet. Der Name Laim kommt von "leim", was wiederum eine Bezeichnung für Lehm bzw. den Lehmboden war. Wahrscheinlich stammt die Kirche St. Ulrich, die heute noch in Laim steht, sogar aus dieser Zeit.
Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Dorf niedergebrannt, 1818 schließlich wurde Laim zu einer eigenen Gemeinde. 1890 wohnten bereits 290 Menschen in Laim, nachdem allerdings der Rangierbahnhof eingeweiht wurde, nahm das Bevölkerungswachstum rapide zu. Bis 1901 hatte sich die Einwohnerzahl in Laim sogar verzehnfacht.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde zerbombter Wohnraum in Laim wieder aufgebaut. Da es viele unbebaute Flächen gab, ging das rasch von statten. In den 1990er Jahren wurde der Rangierbahnhof aufgelöst, so dass Laim heutzutage weniger Industrie- als vielmehr Wohngebiet ist.

Lage und Verkehrsanbindung in Laim

Laim liegt im Westen von München. Im Norden grenzt Laim an den Stadtteil Neuhausen-Nymphenburg, im Osten an die Schwanthalerhöhe, im Westen an Hadern bzw. Pasing-Obermenzing und im Süden an Sendling-Westpark bzw. Hadern.
Da Laim im Gegensatz zu anderen Vierteln sehr zentral liegt, besteht in dem Stadtteil eine gute Verkehrsanbindung. Wichtige Straßen sind die Landsberger Straße, die Fürstenrieder Straße und die A96. Bekannt ist außerdem noch die Westendstraße. Der öffentliche Nahverkehr ist in Laim ebenso vertreten, und zwar mit den U-Bahnlinien 4 und 5, den Tramlinien 18 und 19, den Buslinien 51, 57 131, 132, 151 und 168 und der S-Bahn.

Sehenswürdigkeiten in Laim

In Laim gibt es - obwohl der Stadtteil hauptsächlich ein Wohnviertel ist - einiges zu sehen. Das historische Zentrum von Laim ist der Laimer Anger, gleich gegenüber befindet sich die Kirche St. Ulrich, die vermutlich bereits seit der Gründungszeit von Laim steht. Für Kirchenfreunde gibt es außerdem noch die Paul-Gerhardt-Kirche und die Pfarrkirche "Zu den heiligen zwölf Aposteln" zu besichtigen.
Nicht unerwähnt bleiben sollte auch das Laimer Schlössl, das in der Agnes-Bernauer-Straße unter Max Emanuel als Wirtschaftsgebäude errichtet wurde und im 19. Jahrhundert renoviert wurde. In der Fürstenrieder Straße 21 in Laim fällt einem sofort ein leer stehendes Haus auf:
Es ist das ehemalige Kaufhaus Beck, das heute Gegenstand politischer Diskussionen ist. Was künftig mit dem Haus geschehen soll, ist bislang unklar.