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Altbau sanieren Milbertshofen: 8 Einträge gefunden

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Branche: Altbau sanieren Milbertshofen
Altbau sanieren Milbertshofen
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80807 München
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Brancheninfo: Altbau sanieren

Altbausanierung

Eine Altbausanierung bezeichnet die Wiederherstellung und Instandsetzung eines Altbaus, also eines älteren Gebäudes. Eine Altbausanierung wird dann nötig, wenn der Altbau marode ist, heruntergekommen aussieht oder der Wert einer Immobilie gesteigert werden soll. Neben der Gebäudetechnik kann eine Altbausanierung auch die Statik der Bauteile und die äußere Hülle einschließen.
Eine Altbausanierung betrifft normalerweise auch Gebäude, die in denkmalpflegerischer Hinsicht nicht schützenswert sind. Im Gegensatz dazu spricht man beim Denkmalschutz nicht von einer Altbausanierung, sondern von Konservierung und Restaurierung.

Der Umfang einer Altbausanierung

Bei einer Altbausanierung müssen die Mieter oft ausziehen, da die Sanierung umfangreiche Maßnahmen in vielen Gebäudeteilen erfordert und so das Gebäude oft vorübergehend nicht bewohnbar ist.
So kommen beispielsweise folgende Arbeiten zum Einsatz: Fassadenbau, Putzerarbeiten, Mauerwerks- und Betoninstandsetzung, Dachdeckerarbeiten, Fliesenlegerarbeiten, Elektroinstallationsarbeiten, Innenausbau, Malerarbeiten, Fensterbau, Zimmererarbeiten und Trockenlegung.

Die Geschichte der Altbausanierung

Die Altbausanierung hat erst in jüngster Vergangenheit an Bedeutung gewonnen. In vielen Städten wurden nach dem Zweiten Weltkrieg viele neue Gebäude errichtet, bestehende Bausubstanz wurde oft abgebrochen oder ohne Berücksichtigung der Vergangenheit der Gebäude modernisiert.
Seit den 1970er Jahren nimmt die Bedeutung der Altbausanierung stetig zu. Das so genannte "Bauen im Bestand" macht heute sogar mehr als die Hälfte des gesamten Bauvolumens aus. Historisch gewachsene Bausubstanz wird nun erneuert und den modernen Anforderungen an Wärmeisolierung und Haustechnik angepasst. Neben diesen gestiegenen Anforderungen haben sich auch die Nutzungsgewohnheiten von Wohnflächen verändert, weshalb eine Altbausanierung auch Wohnfläche neu verteilen kann.

Umweltschutz bei der Altbausanierung

Bei der heutigen Altbausanierung spielt der Umweltschutz eine große Rolle. Eine Überlegung bei der Sanierung ist beispielsweise, wie der Heizwärmebedarf in einer Wohnung reduziert werden kann - ein wichtiger Punkt bei stetig steigenden Energiekosten. Daneben strebt man inzwischen bei der Altbausanierung auch Nachhaltigkeit an und überlegt, wie man energie- und kostensparend bauen kann und wie gut die Baustoffe später trennbar und recyclebar sind.
Bei der Auswahl der Haustechnik sollte man bei einer Altbausanierung auf die Nutzung von regenerativen Energieträgern und regenerierbaren Materialvorkommen achten - eine weitere Methode, umweltgerecht zu sanieren.

Milbertshofen

Milbertshofen

Milbertshofen wird ein Stadtteil im Norden Münchens genannt. Zusammen mit dem Stadtteil "Am Hart" bildet Milbertshofen den Stadtbezirk Milbertshofen-Am Hart (11. Stadtbezirk). Der Stadtbezirk ist insgesamt ca. 1300 Hektar groß und wird von 62000 Münchnerinnen und Münchnern bewohnt.

Lage und Verkehrsanbindung von Milbertshofen

Milbertshofen liegt nördlich von der Münchner Innenstadt. Die südliche Grenze von Milbertshofen bildet der Mittlere Ring (Teilabschnitt Petuelring). Im Norden reicht Milbertshofen bis zu den Gleisen der Deutschen Bahn nördlich des Frankfurter Rings. Östlich befinden sich die beiden Stadtviertel Schwabing und Freimann, im Westen Moosach. Der Olympiapark gehört zum Stadtteil Milbertshofen.
Milbertshofen ist mit dem öffentlichen Nahverkehr sehr gut erreichbar. Die U-Bahnlinien U3 (Haltestelle Olympiazentrum) sowie U2 (Haltestellen Milbertshofen und Frankfurter Ring) bedienen das Viertel direkt. Zusätzlich verkehren zahlreiche Buslinien.
Auch für Autofahrer ist Milbertshofen sehr gut erschlossen. Der Mittlere Ring sowie der nahe gelegene, nördliche Autobahnring erlauben eine schnelle Fortbewegung von oder nach Milbertshofen.

Geschichte von Milbertshofen

Ursprünglich wurde das heutige Milbertshofen als "Ilmungeshoven" bezeichnet. Illungshof wurde früher ein Einsiedlerhof genannt, auf den Kranke oder Straffällige geschickt wurden. Die undeutliche Aussprache dieser Bezeichnung ergibt dann "Ilmungeshoven".
Mit der Industrialisierung begann das heutige Milbertshofen rapide zu wachsen. Milbertshofen wurde zu einem der größten Industriestandorte in der Region. Ab 1910 wurde Milbertshofen offiziell als Stadt bezeichnet, 1913 erfolgte die Eingemeindung in die Stadt München.

Milbertshofen heute

Über die Jahre hinweg war die Präsenz der Industrie eine der großen Konstanten in Milbertshofen. Wohnraum und Industrie- bzw. Gewerbeflächen sind in Milbertshofen bis heute stark vermischt. In Milbertshofen wohnen (für Münchner Verhältnisse) überdurchschnittlich viele Arbeiter.
In den letzten Jahren hat in Milbertshofen allerdings ein spürbarer Aufschwung eingesetzt. Die soziale Infrastruktur wurde erheblich verbessert, genauso wie die Verkehrsanbindung, die besonders im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs ständig erweitert wurde. Alte Wohnhäuser wurden nach und nach renoviert und saniert, attraktive Neubauten erweitern das Viertel immer wieder um neuen Wohnraum.
Insbesondere zwei bauliche Veränderungen in der jüngeren Geschichte von Milbertshofen haben dazu beigetragen, das Viertel erheblich aufzuwerten:
- Das Olympiazentrum: Anlässlich der Olympischen Sommerspiele 1972 erbaut, bietet der Olympiapark auf dem ehemaligen Oberwiesenfeld im Westen von Milbertshofen eine einmalige Grünfläche, die von Bürgern aus allen Stadtteilen als Erholungs- und Sportfläche genutzt wird. Darüber hinaus garantiert die olympische Infrastruktur beste Möglichkeiten für die Ausübung der verschiedensten Sportarten. Das Olympische Dorf bietet attraktiven Wohnraum mitten in Milbertshofen. Mit dem Olympiaturm sowie dem Olympiastadion und seiner Zeltdachkonstruktion beherbergt Milbertshofen zudem seit den Olympischen Spielen zwei Wahrzeichen Münchens.
- Der Petueltunnel: Der Petuelring gehört zu einer der meist befahrenen Stellen des Mittleren Rings. 2004 wurde der Bereich untertunnelt, auf der Oberfläche wurde ein Park konstruiert.