Rechtsanwalt Kündigungsschutzrecht München
Mit dem Begriff
Rechtsanwalt Kündigungsschutzrecht bezeichnet man einen
Rechtsanwalt, der seinen Tätigkeitsschwerpunkt im Bereich Kündigungsschutzrecht hat. (
RA TS Kündigungsschutzrecht). Allgemein fallen unter den Begriff
Kündigungsschutzrecht alle rechtlichen Regelungen, die eine vertragliche Kündigung beschränken oder ganz verhindern.
Hauptsächlich beschäftigt sich ein
Rechtsanwalt im Kündigungsschutzrecht mit dem Mietrecht, dem Versicherungsrecht sowie dem Arbeitsrecht. Häufig handelt es sich bei einem
Rechtsanwalt, der sich mit dem Kündigungsschutzrecht beschäftigt, um einen Fachanwalt für Arbeitsrecht, Sozialrecht oder für Mietrecht.
Kündigungsschutz im Arbeitsrecht
Besonders häufig wird ein
Rechtsanwalt, dessen Tätigkeitsschwerpunkt sich im Kündigungsschutzrecht verorten lässt, im Bereich des Arbeitsrechts aktiv. Von Arbeitnehmern wird der Rechtsanwalt hier konsultiert, um mit Hilfe des
Kündigungsschutzrechts eine Kündigung durch den Arbeitgeber zu erschweren, oder ganz zu verhindern.
Dabei stehen dem
Rechtsanwalt im Kündigungsschutzrecht verschiedene Instrumente zur Verfügung. Meist arbeitet ein Rechtsanwalt im Kündigungsschutzrecht mit dem Kündigungsschutzgesetz (KSchG).
Beim
Kündigungsschutz unterscheidet der Rechtsanwalt zwischen
Allgemeinem Kündigungsschutz und
Besonderem Kündigungsschutz.
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Allgemeiner Kündigungsschutz: Ein
Rechtsanwalt im Kündigungsschutzrecht kann sich hier auf die gesetzlich festgelegten Kündigungsgründe berufen. Nur wenn eine Kündigung betriebsbedingt, personenbedingt oder verhaltensbedingt ist, ist sie rechtens. Ist die Kündigung betriebsbedingt, schiebt das
Kündigungsschutzrecht dem Arbeitgeber den Riegel einer verpflichtenden Sozialauswahl vor. Durch diese Auswahl soll sichergestellt werden, dass derjenige Arbeitnehmer von der Kündigung betroffen ist, der von ihr am wenigstens belastet wird. Diese Auswahl kann der Rechtsanwalt mit Hilfe des Kündigungsschutzrecht anzweifeln. Zusätzlich muss der Arbeitgeber einen nachvollziehbaren, betriebswirtschaftlichen Grund für die Kündigung angeben. Bei personenbedingten Kündigungen müssen dem Rechtsanwalt, der den Fall nach dem Kündigungsschutzrecht bearbeitet, erhebliche Fehltage des Arbeitnehmers nachgewiesen werden. Unter Umständen kann der Rechtsanwalt auf Grundlage des Kündigungsschutzrecht eine gerichtlich angeordnete Schadensersatzzahlung vom Arbeitnehmer erwirken.
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Besonderer Kündigungsschutz: Hier ist das Kündigungsverbot für besondere Personengruppen geregelt. Ein Rechtsanwalt kann unter anderem dann mit Hilfe des
Kündigungsschutzrecht gegen eine Kündigung vorgehen, wenn die betroffene Person eine werdende Mutter, schwerbehindert, in der Elternzeit oder auch Betriebsratsmitglied ist.
Die Anfänge des
Kündigungsschutzrecht gehen bis in die 1920er Jahre zurück. Damals wurden erstmals Regelungen geschaffen, die die
Arbeitnehmer vor Kündigungen durch die Arbeitgeber schützen sollten.
Kündigungsschutz im Versicherungsrecht und im Mietrecht
Der Rechtsanwalt hat es im Versicherungsrecht mit einem äußerst restriktiven
Kündigungsschutzrecht zu tun. Kündigungen sind hier nur außerordentlich (z.B. aufgrund von Zahlungsrückstand oder bei Versicherungsbetrug) zulässig.
Im Mietrecht besteht ebenfalls ein umfassendes
Kündigungsschutzrecht. Dem Rechtsanwalt stehen in diesem Bereich des Kündigungsschutzrecht verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, je nachdem ob es sich um bewohnten oder unbewohnten Raum handelt.