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Apotheke in Putzbrunn: 1 Einträge gefunden

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Jupiter-Ap.

Apotheke Putzbrunn
Tel.: (089) 46200257
Haarer Str. 2
85640
Putzbrunn
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MVV
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Brancheninfo: Apotheke

Apotheke

Allgemeines zu den Apotheken

Als Apotheke bezeichnet man ein Geschäft, in dem Medikamente verkauft, geprüft und auch hergestellt werden. Die Apotheken erfüllen somit den Auftrag des Gesetzgebers, die Arzneimittelversorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Die Herstellung von Medikamenten erfolgt heutzutage hauptsächlich durch die Pharmahersteller, so dass dieses Aufgabengebiet nur noch in einem geringen Maß erledigt wird. Dagegen hat sich die ausführliche Beratung der Patienten zu einer Hauptaufgabe der Apotheken entwickelt. Hierzu gehören die Aufklärung von Nebenwirkungen und die Erkennung von möglichen Wechselwirkungen, die durch die Einnahme anderer Medikamente entstehen können.
Seit 1951 wurde ein einheitliches Symbol für die Apotheken eingeführt, dass "rote A" mit einer Giftschale und der Äskulapschlange. Dieses Kennzeichen findet man an jeder Apotheke und ist auch allseits bekannt.

Personal einer Apotheke

Eine Apotheke muss zwingend von einem staatlich geprüften Apotheker geleitet werden. Urlaubs- und krankheitsbedingt darf er sich bei einer Abwesenheitszeit von bis zu 4 Wochen pro Jahr von einem Pharmazieingenieur oder einem Apothekerassistenten vertreten lassen. Ist der Apotheker länger abwesend, so muss er zwangsläufig von einem Apotheker vertreten werden.
Medikamente sind besonders erklärungs- bzw. beratungsbedürftige Waren. Daher dürfen Medikamente nur in Apotheken und nur von pharmazeutischem Personal verkauft werden. Zu diesem Fachpersonal zählen Apotheker, Apothekerassistenten, Pharmazieingenieure und pharmazeutisch-technische Assistenten (PTA). Letztgenannte dürfen Medikamente nur unter Aufsicht des Apothekers ausgeben. Ferner gehören zum Personal einer Apotheke die pharmazeutisch-kaufmännischen Angestellten bzw. die Apothekenhelfer.

Geschichte der Apotheke

Das Wort Apotheke stammt aus dem Griechischen und bedeutet "Aufbewahrungsort". Bei dem Aufbewahrungsort handelte es sich um einen Raum innerhalb eines Klosters, in dem Heilkräuter aufgewahrt wurden.
Die ersten Apotheken bzw. die Vorläufer der Apotheken wurden von Kaufleuten betrieben, die Heilkräuter und Gewürze zum Verkauf angeboten haben. Da die meisten Gewürze aus dem Vorderen Orient eingeführt wurden, handelte es sich bei diesen "Apotheken" eher um eine Art Kolonialwarenladen.
Im Jahr 1241 wurde durch den römisch-deutschen Kaiser Friedrich II. das "Edikt von Salerno" (auch "Edikt von Melfi") erlassen. Es handelt sich hierbei um die erste gesetzliche Trennung der Berufe Arzt und Apotheker. Demnach durften Ärzte keine Apotheke besitzen bzw. daran beteiligt sein. Damit soll vermieden werden, dass ein Arzt die Medikamente verschreibt, die er selbst verkauft.
Ferner wurden die Arzneimittelpreise gesetzlich festgeschrieben, um eine Preistreiberei bzw. Wucher zu unterbinden.
Das "Edikt von Salerno" wurde zum Vorbild der Apothekengesetze in ganz Europa. Hieraus entstanden auch zahlreiche städtische Apothekenordnungen, in denen festgelegt wurde, dass Apotheken nur Arzneimittel verkaufen dürfen.
Im Mittelalter wüteten viele Epidemien. Eine der größten europäischen Epidemien forderte in dem Zeitraum von 1347 bis 1353 schätzungsweise 25 Millionen Todesopfer. Die durch die Pest ausgelöste Epidemie, die ein Drittel der Bevölkerung auslöschte, ging auch als "Schwarzer Tod" in die Geschichte ein.
Diese Epidemien führten dazu, dass die meist fahrenden Arzneimittelhändler in den Städten sesshaft wurden. Ferner wurden nun nicht nur Heilpflanzen, Gewürze und Drogen verkauft, sondern auch Arzneimittel in einer Werkstatt mit angeschlossenem Verkaufsraum (eine sog. "Offizin") hergestellt werden.
Durch das zunehmende Wissen der Chemie entwickelten sich die Apotheken im 17. und 18. Jahrhundert vom Ort der Arzneimittelherstellung auch zum Ort der Arzneimittelforschung. Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelte sich die pharmazeutische Industrie, die die bisherigen Hauptaufgaben der Apotheken, die Produktion und die Forschung, übernommen hat. Die Apotheken spezialisierten sich daher auf die Prüfung der Qualität und der Identität von Arzneimitteln, sowie einer umfassenden Beratung rund um das Thema Arzneimittel.

Versandapotheke

Neben den traditionellen Apotheken vor Ort haben sich durch die Einflüsse des Internets Versandapotheken entwickelt. Der Vorteil von diesen Versandapotheken liegt darin, dass der Kunde bequer seine Medikamente im Internet oder per Telefon bestellen kann und diese dann nach Hause geliefert werden. Die Hauptaufgabe der traditionellen Apotheken, die umfangreiche persönliche Beratung der Kunden, wird hier per E-Mail oder Telefon durchgeführt.

Aufgaben der Apotheken

Arzneimittel sind entweder verschreibungspflichtig oder nicht. Verschreibungspflichtig heißt, dass der Kunde die Medikamente von einer Apotheke erhält, wenn er hierfür ein ärztliches Rezept vorlegen kann. Diese verschreibungspflichtigen Medikamente bedürfen einer Beratung, weshalb sie nur in Apotheken verkauft werden dürfen (sog. Apothekenpflicht). Die Ausgabe und die damit verbundene Beratung erfolgt nur durch gut geschultes Fachpersonal.
Neben dem Verkauf, der Prüfung und der Herstellung von Arzneimitteln bieten Apotheken auch ein reichhaltiges Zusatzsortiment und umfangreiche weitere Leistungen an. Zu dem Zusatzsortiment können beispielsweise homöopathische Produkte und Produkte der Krankenpflege (z.B. Bandagen, Kompressionsstrümpfe, Stützstrümpfe, etc.) und der Kosmetik gehören. Weiterhin bieten viele Apotheken einen Überprüfungsservice für Ihren Erste-Hilfe-Schrank, der Hausapotheke, den Kfz-Verbandkasten und der Reiseapotheke an.
Ferner führen einige Apotheken auch Blutuntersuchungen (z.B. Cholesterin-Untersuchung, Glucose-Untersuchung) durch und bieten zahlreiche Informationen rund um die Themen Asthma, Allergie, Ernährung, Diabetes, Homöopathie und Reise-Apotheke an.

Putzbrunn

Putzbrunn ist eine Gemeinde im Südosten Münchens. Die Entfernung nach München beträgt ungefähr 15 Kilometer. Im Norden befinden sich die Gemeinden Haar und Vaterstetten, im Osten Grasbrunn. Im Süden wird Putzbrunn vom Höhenkirchner Forst begrenzt, im Westen befinden sich Ottobrunn und Neubiberg.
Die Gemeinde Putzbrunn befindet sich im Landkreis München und im Regierungsbezirk Oberbayern. Putzbrunn erstreckt sich über ungefähr 1117 Hektar, und bietet ca. 6000 Bürgerinnen und Bürgern ein Zuhause.

Geschichte von Putzbrunn

Putzbrunn kann auf eine über tausendjährige Geschichte zurückblicken. Entstanden ist die heutige Gemeinde Putzbrunn wahrscheinlich im 8. Jahrhundert. Der Ortsname Putzbrunn geht auf den Gründer der Siedlung Namens "Puzzi" zurück. Offenbar war der Bau eines Trinkwasserbrunnens der Grund für die Ansiedlung. Urkundlich wurde Putzbrunn erstmals im auslaufenden 10. Jahrhundert erwähnt. Der Ort wurde in den Dokumenten des Erzbistums Salzburg damals als "Puzeprunnin" geführt. Das heutige Putzbrunn war, wie alle anderen an der Salzhandelsstraße gelegenen Orte, eine äußerst schnell wachsende Ansiedlung.
Das Wappen von Putzbrunn besteht, passend zur Entstehungsgeschichte der Gemeinde, aus einem roten Brunnen, einem Seeblatt und einem Wellenbalken. Besonders nach dem Zweiten Weltkrieg, als massiv Flüchtlinge in die Gegend strömten und die Landeshauptstadt München immer weiter expandierte, wuchs die Gemeinde Putzbrunn immer rasanter.

Putzbrunn heute

Trotz der verkehrsmäßig günstigen Lage direkt vor den Toren der Großstadt München war Putzbrunn seit jeher eine äußerst ländlich geprägte Gemeinde mit vielen landwirtschaftlichen Betrieben. Diese eher dörflichen Strukturen sind in Putzbrunn noch bis heute gut sichtbar.
Gleichzeitig mit dem Bevölkerungswachstum fand allerdings auch in Putzbrunn ein wirtschaftlicher Aufschwung statt. Diese Kombination aus angenehm-dörflicher Struktur und allen Vorteilen, die die wirtschaftsstarke Region rund um die Landeshauptstadt München bietet, sowie die gute Verkehrsanbindung von und nach Putzbrunn, machen Putzbrunn zu einem Wohnort, der für Jung und Alt gleichermaßen interessant ist.

Verkehrsanbindung von Putzbrunn

Die Verkehrsanbindung von Putzbrunn ist als gut zu bezeichnen. In nächster Nähe zu Putzbrunn liegt der Münchner Autobahnring (A99), über den alle Autobahnen rund um München gut zu erreichen sind. Zusätzlich liegt Putzbrunn nahe an der wichtigen Bundesstraße B304.
Über eine direkte Anbindung an das Münchner S-Bahn-Netz verfügt Putzbrunn nicht. Die nächsten Haltepunkte liegen in Ottobrunn (S-Bahn-Linie S6) und in Vaterstetten (S-Bahn-Linie S4). Somit liegen gleich zwei S-Bahn-Linien mit guter Anbindung an das Münchner Stadtzentrum sowie den Lokal- und Fernverkehr der Deutschen Bahn in direkter Nachbarschaft.
In Putzbrunn verkehren außerdem mehrere Buslinien des MVV. Diese Buslinien bieten zusätzlich zum Streckennetz in Putzbrunn in den meisten Fällen eine Anbindung an die umliegenden Gemeinden von Putzbrunn (inklusive der in der Nähe gelegenen S-Bahn-Höfe) sowie nach München.