Brancheninfo: Arzt Künstliche Befruchtung
Bei etwa 25 Prozent aller Paare ist der Kinderwunsch unerfüllt aus verschiedenen Gründen wie bei-spielsweise hormonelle Störungen oder organische Erkrankungen.
Bei der Insemination wird Sperma mit einer Spritze in die Gebärmutter gespritzt. Davor werden gute und schlechte Spermien getrennt. Man unterscheidet zwischen AIH und AID. Bei AIH sind die Spermien vom Lebenspartner, bei AID sind die Spermien von einem Spender. Die Krankenkasse über-nimmt nicht die Kosten von AID.
Wenn die Eileiter der Frau verschlossen sind, Inseminationen keinen Erfolg hatten oder die Qualität der Sperma unzureichend ist, dann wird die In-vitro-Fertilisation (IVF) bzw. die Reagensglasbefruch-tung durchgeführt. Die Spermien werden mit den Eizellen im Labor gemischt und dann anschließend in die Gebärmutter einplatziert. Diese Methode darf in Deutschland nur bei verheirateten Paaren durchgeführt werden.
Bei der Spermieninjektion werden im Labor die Spermien mit den Eizellen gemischt und in die Eizelle gebracht.
Die neueste Methode ist die In Vitro Maturation (IVM) und ähnlich wie In-vitro-Fertilisation angewandt.