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Asiatisches Restaurant Au: 2 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Asiatisches Restaurant

Asiatische Küche

Mit dem Begriff Asiatische Küche werden meist Speisen aus dem Südostasiatischen und dem Ostasiatischen Raum bezeichnet. Nach dieser Definition umfasst die Asiatische Küche Gerichte aus China, Vietnam, Thailand, Korea, Japan und Indonesien.
Fasst man den Begriff Asiatische Küche etwas weiter, kann man auch Gerichte aus Zentralasiatischen Ländern (also Afghanistan, Tibet, der Mongolei und Kasachstan) als Asiatische Küche bezeichnen.

Wo gibt es Asiatische Küche?

Asiatisch essen kann man heutzutage fast überall. Mittlerweile gibt es nicht nur in Ballungszentren, sondern auch im ländlichen Bereich zahlreiche Asiatische Gaststätten, Asiatische Restaurants oder den allseits beliebten Asiaimbiss.
Häufig bieten Asiaten auch einen Lieferservice an, der Asiatische Küche schnell und bequem bis vor die Haustüre liefert.

Wie lässt sich die Asiatische Küche charakterisieren?

Aufgrund der enormen Vielfalt an geographischen und kulturellen Einflüssen lässt sich die Asiatische Küche nur schwer beschreiben. Die Zutatenliste wird meist von Reis, Nudeln und Sojaprodukten dominiert. Sehr häufig werden für Asiatische Küche auch Fisch- und Sojasauce verwendet. Milchprodukte werden beim Asiaten eher selten verwendet. Eine Ausnahme ist hier Asiatische Küche aus Zentralasien, die von Milch- und Fleischprodukten beherrscht wird.
Häufig mischt ein Asiatisches Restaurant auf seiner Speisekarte die verschiedensten Einflüsse. So wird dann meist nicht die Asiatische Küche eines Landes in ihrer Reinform angeboten, sondern ein bunter Reigen an Gerichten aus den verschiedensten Asiatischen Ländern. Meist passt ein Asiatisches Restaurant auch Schärfe und Geschmack an den Europäischen Gaumen an - so soll die Asiatische Küche auch für den Europäischen Magen bekömmlich gemacht werden.
In letzter Zeit werden allerdings auch solche Asiatische Restaurants immer populärer, die authentische Asiatische Küche eines Landes anbieten.

Die Asiatische Küche und Ihre beliebtesten Gerichte

Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Wenn man Asiatisch essen geht, ist die Wahrscheinlichkeit dennoch ziemlich hoch, auf zumindest eines dieser Gerichte zu stoßen:

- Sushi aus Japan: Bei diesem Gericht, das ein Asiatisches Restaurant mit hoher Wahrscheinlichkeit anbietet, werde kalter, etwas gesäuerter Reis und roher Fisch auf Seetang drapiert oder zu kleinen Röllchen gerollt. Sushi ist aufgrund seines Snack-Charakters besonders im Asiaimbiss beliebt.
- Vietnamesische Frühlingsrollen: Die kleinen Röllchen aus Teigblättern, die mit Fleisch, Pilzen, Glasnudeln und Gemüse gefüllt und anschließend frittiert werden, sind ein Renner der Asiatischen Küche. Charakteristisch sind diese Rollen auch für Asiatische Küche aus anderen Ländern, der einzige Unterschied besteht zumeist in der Art der Füllung.
- Nudelsuppe: Charakteristisch für die Asiatische Küche ist auch die Nudelsuppe mit Reisnudeln, die meist in einer Fleisch- oder Gemüsebrühe schwimmen. Je nach Rezept fügt ein Asiatisches Restaurant noch Zutaten wie Fleisch, Gemüse, Gewürze oder Tofu hinzu.
- Chinesische Dim Sum: Mit Dim Sum bezeichnet die Asiatische Küche kein Gericht im eigentlichen Sinne. Es handelt sich um die Chinesische Bezeichnung für kleinere Zwischenmahlzeiten und Snacks. Besonders verbreitet sind Teigtaschen mit den verschiedensten Füllungen. Dim Sum drapiert ein Asiatisches Restaurant häufig auf einem Buffet, das manche Asiaten zu einem all-you-can-eat Preis anbieten.

Au

Au

Der Begriff Au bezeichnet ein Münchner Stadtviertel, das zusammen mit Haidhausen den Stadtbezirk "Au-Haidhausen" bildet. Die Au wird nördlich begrenzt durch das Deutsche Museum bzw. südlich durch die Wittelsbacherbrücke. Das Bild der Au ist geprägt von Altbauten und den Isarauen.
Die Au ist ein aufstrebendes Viertel, das früher als "Glasscherbenviertel" verschrien war und heute immer mehr junge Leute anzieht. Einerseits liegt die Au zentral und ist somit verkehrsgünstig angebunden, andererseits haben sich in der Au und vor allem im benachbarten Glockenbachviertel viele Bars und Kneipen angesiedelt.

Geschichte der Au

Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Au um 1340 als "Awe ze Gyesingen". Wörtlich übersetzt bedeutet Awe bzw. Au "Land am Wasser", was sich durch die Nähe zur Isar erklären lässt. Im Gegensatz zu anderen Münchner Stadtvierteln wuchs die Bevölkerung in der Au rasch an: 1806 lebten bereits 6000 Einwohner in der Au. Kurze Zeit später, 1808, wurde die Au in den Rang einer Stadt erhoben - als "Vorstadt Au".
Ab 1818 bildete die Au mit Untergiesing eine eigene Gemeinde, bevor sie 1854 nach München eingemeindet wurde. In den nächsten Jahren entwickelte sich die Au zu einem Handwerkerviertel und zur "Arbeitervorstadt". Immer mehr Häuser wurden gebaut, um der wachsenden Einwohnerzahl gerecht zu werden. Im Zweiten Weltkrieg wurde aber rund die Hälfte des Wohnungsbestandes wieder zerstört.

Die Au heute

Aktuell steht in der Au nur noch rund ein Fünftel der Wohnungen vor dem Zweiten Weltkrieg. Deshalb sind die Altbauten in der Au so begehrt, was auch die Preise dafür hochtreibt. Während die Au früher als Arbeitervorstadt bekannt war, hat sich dieses Image längst geändert: Handwerks- und Gewerbebetriebe wurden weiter ausgelagert, neuer Wohnraum kam hinzu. Die Au ist heute beliebter denn je.
Trotzdem hat sich die Au gewisse Traditionen bewahrt. So findet beispielsweise dreimal jährlich die "Auer Dult" statt. Der traditionelle Jahrmarkt in der Au gastiert auf dem Mariahilfplatz neben der Mariahilfkirche und bietet verschiedene Fahrgeschäfte, Essensstände und eine Art Flohmarkt, bei dem man von Töpfen über Bücher bis hin zu traditioneller Trachtenkleidung alles Mögliche kaufen kann.
Daneben war die Au früher bekannt für ihre vielen Brauereien, von denen heute aber leider nur noch wenige erhalten sind. Brauereibesitzer hatten sich in der Au angesiedelt, weil das Stadtviertel dank der Nähe zur Isar ideale Bedingungen für die unterirdische, kühle Lagerung von Bier bot. Bekannt ist die Paulaner-Brauerei und das nahe gelegene Gasthaus "Paulaner am Nockherberg", das einmal jährlich den traditionellen Starkbieranstich im Salvatorkeller veranstaltet.

Verkehrsanbindung in der Au

Da die Au zentral in München gelegen ist, erreicht man sie sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut. Eine wichtige Straße ist die Ohlmüllerstraße, die Verlängerung der Frauenstraße (zu erreichen über die Reichenbachbrücke).
In der Au halten verschiedene Linien der öffentlichen Verkehrsmittel, erwähnenswert ist die Tramlinie 27 (Haltestelle Mariahilfplatz), die Buslinie 52 (Haltestelle Mariahilfplatz) und die U-Bahnlinien U2 und U1 (Haltestelle Kolumbusplatz).