Die Münchner
Branche, Schlagwort, Name, Telefonnummer
Ort, Stadtteil, Standort, PLZ, Straße
Umkreissuche
Branchenstatistik
Branchenstatistik
Die Branche Augenärzte wurde seit dem 01.02.2011 insgesamt 369.231 mal besucht!

Augenärzte in Pullach: 1 Einträge gefunden

Suchergebnis ist sortiert nach:
Voreinstellung
|  In meiner Nähe |  PLZ |  A-Z
Einträge von
1 - 1
Branche: Augenärzte - weitere Einträge

Torster

Augenärzte Pullach
Tel.: (089) 750763950
Kirchplatz 9
82049
Pullach
Routenplaner
MVV
Eintrag ändern/löschen
Ähnliche Branchen - 3 Brancheneinträge gefunden
Meinten Sie vielleicht: Branchenvorschlag (Suche nach Segment) - 2 Branchen gefunden
Meinten Sie vielleicht: Branchenvorschlag (Suche nach Buchstabenübereinstimmung) - 7 Branchen gefunden

Brancheninfo: Augenärzte

Augenarzt

Allgemeines zum Augenarzt

Ein Augenarzt ist ein Facharzt, der sich auf die Augenheilkunde (Fachbegriff: Ophthalmologie oder Ophthalmiatrie) spezialisiert hat. Bei der Augenheilkunde handelt es sich um die Lehre von Funktionsstörungen und Erkrankungen des Sehorgans und des Sehsinnes. Die Augenheilkunde hat enge Beziehungen zu der Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, zur Neurologie und zur Dermatologie. Die Augenheilkunde zählt zu den chirurgischen Disziplinen. Die am häufigsten durchgeführte und insgesamt kostspieligste Operation weltweit ist die Operation des Grauen Stars (Katarakt).

Ein Augenarzt untersucht das Sehorgan zwischen der Lidhaut und der Gesichtshaut auf der einen Seite und den Knochen der Augenhöhle auf der anderen Seite. Der Augenarzt untersucht allerdings auch die Sehbahn und die Sehrinde, die dahinter liegen.

Das wichtigste Arbeitsgerät des Augenarztes für Untersuchungen des Auges ist die Spaltlampe. Hierbei handelt es sich um eine mit spezieller Steuer- und Belichtungsmechanik ausgestattete Stereolupe.

Aufgaben eines Augenarztes

Ein Augenarzt berät die Patienten und bietet Vorsorgeuntersuchungen, beispielsweise gegen Glaukom (Grüner Star) an. Einige Vorsorgeuntersuchungen fallen in den Bereich der Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) und müssen vom Patienten selbst bezahlt werden.

Der Augenarzt verabreicht im Falle einer Erkrankung oder Beeinträchtigung des Sehapparates Heil- und Hilfsmittel wie Augentropfen, Augensalben, Tabletten, Injektionen oder Infusionen und natürlich Brillen und Kontaktlinsen. Führt dies nicht zum gewünschten Behandlungserfolg, so kann der Augenarzt durch eine Operation Abhilfe schaffen.

Geschichte des Augenarztes

Bereits vor 3600 Jahren operierten Ärzte an den Augen - auch wenn damals die Bedingungen ganz anders waren. In den Gesetzestafeln des Hammurapi war die Vorschrift festgehalten, dass ein Augenarzt bei einer erfolgreichen Operation 10 Shekel als Lohn erhielt - versagte er hingegen, wurden ihm beide Hände abgehackt.

Auch im alten Griechenland und im antiken Rom gab es Ärzte, die an den Augen operierten. Im Mittelalter gab es die so genannten "Starstecher" - mit einem speziellen Messer drückten sie die trübe Linse des Auges bei einer Erkrankung an Grauem Star in das Auge hinein - ein gefährliches Verfahren. Johann Sebastian Bach starb möglicherweise an den Folgen der Operation, Georg Friedrich Händel blieb nach der Operation sein Leben lang blind.

Im Laufe des 19. Jahrhunderts bildete sich der Beruf des Augenarztes aus der Chirurgie heraus. Erste Augenkliniken gab es zu Anfang des 19. Jahrhunderts in Erfurt und Budapest. Mit der Zeit entwickelte sich der Beruf des Augenarztes immer weiter fort, mit der Zeit halfen bahnbrechende Erfindungen zu besseren Behandlungsergebnissen, wie die Entwicklung der Intraokularlinse, die Entwicklung der Vitrektomie, die Möglichkeiten der Occlusionstherapie und die Entdeckung der Sonnenlichtkoagulation.

Wer Augenarzt werden will, muss in Deutschland ein abgeschlossenes Medizinstudium haben und eine fünfjährige Weiterbildung in der Augenheilkunde ableisten. Zur Zulassung zur Facharztprüfung muss der angehende Augenarzt einen Operations-Katalog nachweisen und selbstständig Operationen durchgeführt haben.

Augenärzte sind in Deutschland im Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V. und der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) organisiert.

Erkrankungen die vom Augenarzt behandelt werden

Folgende Erkrankungen können vom Augenarzt diagnostiziert und behandelt werden:

Erkrankungen der vorderen Augenabschnitte:
Lider, Tränendrüse und ableitende Tränenwege (zum Beispiel Erschlaffung der Lidhaut, Lidsenkung, Tränenwegsverschluss), Bindehaut und Tränenfilm (Trockenes Auge, Einblutungen, Entzündungen), Lederhaut (Entzündungen, Verletzungen), Hornhaut (Verletzung durch Fremdkörper, Verätzungen, Degenerationen), Regenbogenhaut/Iris (Störungen der Pupille, Entzündungen, Defekte Kolobom), Augenlinse (Grauer Star, Linsenluxation, Aphakie) und Glaskörper (Wahrnehmung von Glaskörpertrübung, Glaskörperabhebung).
Erkrankungen der hinteren Augenabschnitte:
Netzhaut/Retina (Makuladegeneration, Netzhautablösung, Entzündungen), Aderhaut (Aderhautmelanom, Entzündungen), Sehnerv (Grüner Star, Entzündungen).
Funktionsstörungen der Augenbeweglichkeit: Schielen, Nystagmus, Augenmuskellähmungen, Brown-Syndrom, Duane-Syndrom, supranukleäre Blicklähmungen.
Fehlbildungen oder -entwicklungen des Sehorgans:
Petersche Anomalie, Amblyopie, Farbenblindheit, Nachtblindheit.
Systematische Erkrankungen:
Arteriitis cranialis, Diabetes mellitus (kann das Gewebe am Auge beschädigen), Gefäßverschlüsse (in Folge von Arteriosklerose), Marfan-Syndrom (Bindegewebserkrankungen mit Riesenwuchs).
Abweichungen der optischen Abbildung und Nahanpassungsfähigkeit:
Ametropien (Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Stabsichtigkeit), Störungen der Nahanpassungsfähigkeit (Presbyopie, Hypoakommodation, Aphakie).

Pullach

Pullach ist eine Gemeinde, die südlich von München im Isartal liegt. Der richtige Name lautet Pullach im Isartal, oftmals wird Pullach aber verkürzt ausgesprochen. Pullach wird im Norden durch Obersendling, im Osten durch den Perlacher Forst, im Süden durch Grünwald und im Westen durch den Forstenrieder Park begrenzt.
In Pullach leben momentan rund 8700 Einwohner auf einer Fläche von 7,41 Quadratkilometern. Pullach ist in die fünf Ortsteile Gartenstadt, Großhesselohe, Isarbad, Höllriegelskreuth und Pullach aufgeteilt. Bekannt ist Pullach als ein ruhiges und idyllisches Wohnviertel. Mit dem Namen Pullach verbindet man außerdem noch den Bundesnachrichtendienst - er hat seinen Sitz in Pullach.

Geschichte von Pullach

Pullach wurde schon zu der Zeit der Kelten besiedelt, wie Hügelgräber im Bereich des heutigen Höllriegelskreuth beweisen. Auch den Römern war Pullach schon bekannt, da die Römerstraße von Salzburg nach Augsburg durch das heutige Pullach führte. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Pullach im Jahr 776, als Herzog Tassiloh dem Kloster Schäftlarn das Landgut Hesinloh schenkte.
Auch wenn Großhesselohe und Pullach heute zusammen gehören, gingen sie lange Zeit getrennte Wege. Erst mit der Säkularisation im Jahre 1808 wuchsen die beiden Orte zusammen. Pullach war lange Zeit eine bäuerliche, arme Gemeinde, deren Einwohnerzahl mit rund 200 eher niedrig blieb. Im Zuge der Industrialisierung erlebte Pullach aber einen Boom.
Im Laufe der Zeit wurde Pullach auch zu einem beliebten Ausflugsziel für viele Münchner. Aus diesem Grund wurde der Bahnhof ausgebaut, die Münchner pilgerten in die Biergärten von Pullach. Später zogen auch einige Münchner, darunter viele Künstler, in die ruhige, idyllische Ortschaft im Süden Münchens.

Pullach heute

Pullach weist zwar immer noch keine große Einwohnerzahl auf - aber gerade das schätzen die Einwohner von Pullach. In der Gemeinde haben sich verschiedene Fabriken und Dienstleistungsunternehmen angesiedelt.
Bekannt ist Pullach in München vor allem auch wegen dem Sitz des Bundesnachrichtendienstes, der allerdings in den nächsten Jahren den Umzug nach Berlin plant. Früher nannte sich der BND zu Tarnungszwecken "Bundesvermögensverwaltung, Abteilung Sondervermögen, Außenstelle Pullach".

Verkehrsanbindung von Pullach

Pullach ist durch die S-Bahnlinie gut an München angebunden. Die S7 hält an den Haltestellen Großhesselohe Isartalbahnhof, Pullach und Höllriegelskreuth.
Auch für Autofahrer ist Pullach gut erreichbar. Nahe Autobahnauffahrten auf die Garmischer Autobahn A95 sind Forstenried und Schäftlarn sowie Oberhaching als Zubringer A995 zur Salzburger Autobahn A8.