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Augenarzt Hasenbergl: 3 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Augenarzt

Augenarzt

Allgemeines zum Augenarzt

Ein Augenarzt ist ein Facharzt, der sich auf die Augenheilkunde (Fachbegriff: Ophthalmologie oder Ophthalmiatrie) spezialisiert hat. Bei der Augenheilkunde handelt es sich um die Lehre von Funktionsstörungen und Erkrankungen des Sehorgans und des Sehsinnes. Die Augenheilkunde hat enge Beziehungen zu der Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, zur Neurologie und zur Dermatologie. Die Augenheilkunde zählt zu den chirurgischen Disziplinen. Die am häufigsten durchgeführte und insgesamt kostspieligste Operation weltweit ist die Operation des Grauen Stars (Katarakt).

Ein Augenarzt untersucht das Sehorgan zwischen der Lidhaut und der Gesichtshaut auf der einen Seite und den Knochen der Augenhöhle auf der anderen Seite. Der Augenarzt untersucht allerdings auch die Sehbahn und die Sehrinde, die dahinter liegen.

Das wichtigste Arbeitsgerät des Augenarztes für Untersuchungen des Auges ist die Spaltlampe. Hierbei handelt es sich um eine mit spezieller Steuer- und Belichtungsmechanik ausgestattete Stereolupe.

Aufgaben eines Augenarztes

Ein Augenarzt berät die Patienten und bietet Vorsorgeuntersuchungen, beispielsweise gegen Glaukom (Grüner Star) an. Einige Vorsorgeuntersuchungen fallen in den Bereich der Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) und müssen vom Patienten selbst bezahlt werden.

Der Augenarzt verabreicht im Falle einer Erkrankung oder Beeinträchtigung des Sehapparates Heil- und Hilfsmittel wie Augentropfen, Augensalben, Tabletten, Injektionen oder Infusionen und natürlich Brillen und Kontaktlinsen. Führt dies nicht zum gewünschten Behandlungserfolg, so kann der Augenarzt durch eine Operation Abhilfe schaffen.

Geschichte des Augenarztes

Bereits vor 3600 Jahren operierten Ärzte an den Augen - auch wenn damals die Bedingungen ganz anders waren. In den Gesetzestafeln des Hammurapi war die Vorschrift festgehalten, dass ein Augenarzt bei einer erfolgreichen Operation 10 Shekel als Lohn erhielt - versagte er hingegen, wurden ihm beide Hände abgehackt.

Auch im alten Griechenland und im antiken Rom gab es Ärzte, die an den Augen operierten. Im Mittelalter gab es die so genannten "Starstecher" - mit einem speziellen Messer drückten sie die trübe Linse des Auges bei einer Erkrankung an Grauem Star in das Auge hinein - ein gefährliches Verfahren. Johann Sebastian Bach starb möglicherweise an den Folgen der Operation, Georg Friedrich Händel blieb nach der Operation sein Leben lang blind.

Im Laufe des 19. Jahrhunderts bildete sich der Beruf des Augenarztes aus der Chirurgie heraus. Erste Augenkliniken gab es zu Anfang des 19. Jahrhunderts in Erfurt und Budapest. Mit der Zeit entwickelte sich der Beruf des Augenarztes immer weiter fort, mit der Zeit halfen bahnbrechende Erfindungen zu besseren Behandlungsergebnissen, wie die Entwicklung der Intraokularlinse, die Entwicklung der Vitrektomie, die Möglichkeiten der Occlusionstherapie und die Entdeckung der Sonnenlichtkoagulation.

Wer Augenarzt werden will, muss in Deutschland ein abgeschlossenes Medizinstudium haben und eine fünfjährige Weiterbildung in der Augenheilkunde ableisten. Zur Zulassung zur Facharztprüfung muss der angehende Augenarzt einen Operations-Katalog nachweisen und selbstständig Operationen durchgeführt haben.

Augenärzte sind in Deutschland im Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V. und der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) organisiert.

Erkrankungen die vom Augenarzt behandelt werden

Folgende Erkrankungen können vom Augenarzt diagnostiziert und behandelt werden:

Erkrankungen der vorderen Augenabschnitte:
Lider, Tränendrüse und ableitende Tränenwege (zum Beispiel Erschlaffung der Lidhaut, Lidsenkung, Tränenwegsverschluss), Bindehaut und Tränenfilm (Trockenes Auge, Einblutungen, Entzündungen), Lederhaut (Entzündungen, Verletzungen), Hornhaut (Verletzung durch Fremdkörper, Verätzungen, Degenerationen), Regenbogenhaut/Iris (Störungen der Pupille, Entzündungen, Defekte Kolobom), Augenlinse (Grauer Star, Linsenluxation, Aphakie) und Glaskörper (Wahrnehmung von Glaskörpertrübung, Glaskörperabhebung).
Erkrankungen der hinteren Augenabschnitte:
Netzhaut/Retina (Makuladegeneration, Netzhautablösung, Entzündungen), Aderhaut (Aderhautmelanom, Entzündungen), Sehnerv (Grüner Star, Entzündungen).
Funktionsstörungen der Augenbeweglichkeit: Schielen, Nystagmus, Augenmuskellähmungen, Brown-Syndrom, Duane-Syndrom, supranukleäre Blicklähmungen.
Fehlbildungen oder -entwicklungen des Sehorgans:
Petersche Anomalie, Amblyopie, Farbenblindheit, Nachtblindheit.
Systematische Erkrankungen:
Arteriitis cranialis, Diabetes mellitus (kann das Gewebe am Auge beschädigen), Gefäßverschlüsse (in Folge von Arteriosklerose), Marfan-Syndrom (Bindegewebserkrankungen mit Riesenwuchs).
Abweichungen der optischen Abbildung und Nahanpassungsfähigkeit:
Ametropien (Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Stabsichtigkeit), Störungen der Nahanpassungsfähigkeit (Presbyopie, Hypoakommodation, Aphakie).

Hasenbergl

Hasenbergl

Das Hasenbergl ist ein Viertel am nördlichen Stadtrand Münchens. Zusammen mit dem Stadtteil Feldmoching bildet das Hasenbergl den Bezirk Feldmoching-Hasenbergl (Stadtbezirk 24).

Lage und Verkehrsanbindung des Hasenbergl

Das Hasenbergl befindet sich ganz im Norden Münchens. Den nördlichen Rand des Hasenbergl bildet die nördliche Stadtgrenze der Landeshauptstadt. Die südliche Grenze besteht aus dem Rangierbahnhof München Nord. Im Osten wird das Hasenbergl von der Schleißheimerstraße begrenzt, im Westen liegt Feldmoching. Für Autofahrer bietet der Münchner Autobahnring (A99) optimalen Anschluss an die Autobahnen rund um München.
Die Anbindung des Hasenbergl an das Streckennetz des öffentlichen Nahverkehrs ist gut. Die U-Bahn Linie U2 (Endstation Feldmoching) bedient das Hasenbergl direkt, der Hauptbahnhof kann auf diesem Weg ohne Umsteigen erreicht werden. Zusätzlich verkehren zahlreiche Buslinien. Durch die S-Bahn-Haltestelle Feldmoching (S1) verfügt das Hasenbergl zudem über eine bequeme Anbindung an den Münchner Flughafen.

Woher kommt der Name Hasenbergl?

Der Name Hasenbergl ist auf die frühere Bezeichnung des Gebietes als "Kaninchenberg" zurückzuführen. Das Viertel wurde so genannt, weil die bayrischen Kurfürsten dort früher auf Kaninchenjagd gingen. Im Sprachgebrauch wurde dieser "Kaninchenberg" dann nach und nach zum "Hasenbergl".
Massiv besiedelt wurde das Gebiet erst ab den 1960er Jahren. Mehrere Wohnungsbaugesellschaften errichteten dort große Wohnkomplexe. Ein Großteil dieser Siedlungen ist dem sozialen Wohnungsbau zuzuordnen. Im Hasenbergl fanden somit zunächst eher einkommensschwache Münchnerinnen und Münchner (erschwinglichen) Wohnraum. Aus diesem Grund (und wegen der schlechten Infrastruktur) galt das Hasenbergl lange Zeit als sozialer Brennpunkt Münchens.

Das Hasenbergl heute

Mittlerweile hat sich im Hasenbergl einiges getan. Das Hasenbergl legt seine Rolle als "graue Maus" unter den Münchner Stadtvierteln nach und nach ab. Die schlechte Infrastruktur der Anfangsjahre wurde durch zahlreiche Großprojekte (wie den Bau der U-Bahn Anbindung) und die Konstruktion sozialer Einrichtungen (wie Kirchen, Kindergärten, Schulen...) erheblich verbessert.
Auf diese Weise gewinnt das Hasenbergl stetig an Lebensqualität. Mittlerweile gibt es im Hasenbergl 16 Schulen, 22 Sportanlagen, zwei Altenheime sowie eine leistungsfähige medizinischen Infrastruktur. Das Hasenbergl bleibt jedoch in erster Linie ein Wohnviertel, nur wenige Unternehmen haben sich im Hasenbergl angesiedelt.

Bekannte Einwohner des Hasenbergl

Das Hasenbergl ist (beziehungsweise war) die Heimat zahlreicher bekannter Münchnerinnen und Münchner. Unter ihnen sind die Fußballspieler Andreas Ottl und Daniel Bierofka, der Kabarettist und Musiker Willy Astor, der Schauspieler Günther Kaufmann sowie die Schauspielerin Ursula Buchfellner.