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Auktionen Lehel: 2 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Auktionen

Versteigerung München

Der Begriff Versteigerung bezeichnet eine spezielle Form, um einen Artikel oder eine Dienstleistung zu verkaufen. Die Versteigerung dient somit der Preisermittlung. Bei der Versteigerung sind in der Regel Käufer und Verkäufer anwesend. Die Käufer geben Gebote ab - wer das höchste Gebot abgibt, ist der Gewinner der Auktion und erhält den Artikel bzw. die Dienstleistung. Aufgrund der Tätigkeit des Bietens wird der Käufer auch oft Bieter genannt.
Weitere Namen für die Versteigerung sind Auktion, seltener auch Lizitation. Auktionen und Versteigerungen können in Auktionshäusern oder im Internet stattfinden. Große Bekanntheit hat das Internetauktionshaus eBay erlangt. Eine weit verbreitete Form von Versteigerung ist die Nachlassversteigerung. Gute örtliche Versteigerungen findet man beispielsweise im Branchenbuch Die Münchner.

Vorteile der Versteigerung

Eine Versteigerung bietet viele Vorteile. So kann der Verkäufer beispielsweise oftmals den optimalen Preis finden. Das macht insbesondere Sinn, wenn er nicht weiß, wie viel seine Ware auf dem Markt wert ist - bei einer Auktion erhält er in den meisten Fällen genau das, was sie wirklich wert ist.
Ob man seine Ware im örtlichen Auktionshaus oder im Internet versteigert, ist oftmals individuell abzuwägen - denn sowohl die Versteigerung im Auktionshaus als auch das Anbieten auf Ebay hat verschiedene Vor- und Nachteile. So dauert die Versteigerung im Auktionshaus in der Regel nur wenige Minuten, während man im Internet mehrere Tage Zeit hat, den Artikel zu verkaufen. Außerdem muss sich der Verkäufer im örtlichen Auktionshaus beispielsweise nicht um den Versand der Ware kümmern - bei der Online-Auktion hingegen schon.

Unterschiedliche Gebotssysteme bei der Versteigerung

Bei Auktionen kommen ganz unterschiedliche Gebotssysteme zum Einsatz. So gibt es beispielsweise Auktionen mit offenen oder verdeckten Geboten - bei ersterer wissen die Teilnehmer, welche Gebote bisher abgegeben wurden. Bei der zweiten Variante der Versteigerung geben die Bieter ihre Gebote in einem verschlossenen Umschlag ab.
Daneben gibt es noch die stille Auktion - bei dieser Versteigerung werden die Gebote nicht ausgerufen. Vielmehr liegt eine Liste aus, in die man sein Gebot eintragen kann. Eine weitere Form der Versteigerung ist die Holländische Auktion, bei der von oben herab Beiträge genannt werden, bis jemand zuschlägt. Man sieht, es gibt allerlei Formen der Versteigerung, die je nach Zweck und zu versteigerndem Artikel Sinn machen - oder eben nicht.

Rechtliche Grundlagen der Versteigerung

Bei der Versteigerung kommen unterschiedliche rechtliche Grundlagen zum tragen. In Deutschland ist eine Versteigerung nach Paragraph 156 des BGB geregelt. Wichtig ist auch, dass bei Auktionen im Internet ein gültiger Vertrag zustande kommt - leider gibt es viele Bieter, die dies immer noch nicht wissen und im Internet einfach "drauf los bieten", ohne dann die Ware bezahlen zu wollen.
Wer den Beruf Auktionator ausüben kann, ist hingegen nicht rechtlich geregelt - eine bestimmte berufliche Qualifikation braucht man nicht. Allerdings kann ein Auktionator auf Antrag öffentlich bestellt werden. Dann muss der Auktionator, der die Versteigerung durchführt, eine besondere Sachkunde vorweisen können.

Lehel

Lehel München

Mit dem Begriff Lehel wird ein zentral gelegener Münchner Stadtteil bezeichnet. Gemeinsam mit dem Altstadt-Viertel bildet das Lehel den Bezirk "Altstadt-Lehel" (Bezirk1). Der Bezirk ist lediglich 316 Hektar groß und wird von ungefähr 18000 Münchnern und Münchnerinnen bewohnt.

Lage und Verkehrsanbindung des Lehel

Das Lehel schließt direkt östlich an die Altstadt an. Im Westen bildet somit der Altstadtring die Grenze des Viertels. Im Osten wird das Lehel durch die Isar begrenzt. Das nördliche Ende bilden die Königinstraße und die Max-Joseph Brücke, das südliche die Ludwigsbrücke.
Das Lehel verfügt über eine sehr gute Verkehrsanbindung. Das Viertel wird unter anderem von den U-Bahn Linien 4 und 5 sowie von diversen Tram- und Buslinien bedient. Für Autofahrer ist die günstige Lage direkt am Altstadtring von großem Vorteil.

Geschichte des Lehel

Bereits im 14. Jahrhundert war der Bereich des heutigen Stadviertels Lehel bewohnt. Ärmere Leute, die nicht in der Stadt wohnen durften, besiedelten das von Wasserläufen und Wald dominierte Gebiet. Das Lehel ist somit die älteste Vorstadt Münchens. 1724 wurde das Lehel in die Stadt München (gegründet 1158) eingemeindet.
Im Zuge des 19. Jahrhunderts wurde das Lehel ein immer beliebteres Stadtviertel. Aufgrund der Nähe zur Innenstadt und der hohen Lebensqualität durch Isar und Englischem Garten hält diese große Beliebtheit bis heute an.

Woher kommt der Name Lehel?

Nach einer Reform des Münchner Stadtgebietes, die 1812 durchgeführt wurde, wurde das Lehel für einige Zeit wegen dem dort errichteten Kloster St. Anna offiziell als St.-Anna-Vorstadt bezeichnet. Diese Bezeichnung konnte sich jedoch nie durchsetzen: für die Münchner war das Gebiet östlich der Altstadt schon immer das Lehel. Die Herkunft des Namens Lehel als Bezeichnung für diesen Bereich ist nicht eindeutig geklärt. Auenwälder wurden früher häufig als "Lohe" bezeichnet, kleinere Wälder dieser Art als "Löhel". Sehr wahrscheinlich ist, dass der Name des Viertels hier seinen Ursprung hat.
Manche Historiker führen den Namen des Viertels allerdings auch auf die bayrische Bezeichnung für ein kleines Lehen ("Lehel") oder die Exekution des ungarischen Kriegsherren Lehel (die 955 in der Nähe von Regensburg stattfand) zurück. Früher wurde der Name des Viertels mit einem Rachenlaut (also "Lechel") ausgesprochen. Im Laufe der Zeit hat sich allerdings die schriftgetreue Aussprache durchgesetzt.

Das Lehel Heute

Das Lehel ist eines der beliebtesten Münchner Stadtviertel. Ein großer Teil der Altbauten ist inzwischen komplett saniert und renoviert, die Verkehrsanbindung wurde stetig verbessert. Im Lehel befinden sich zahlreiche Gebäude der bayrischen Staatsregierung (unter anderem das Wirtschaftsministerium, die Regierung von Oberbayern...).
Ein besonders beliebter Punkt im Lehel ist der (unter Graf Rumford erbaute) Englische Garten. Der Park ist einer der größten innerstädtischen Grünflächen weltweit. Nicht nur die Bewohner des Lehel schätzen den Englischen Garten. Ganz München und viele Touristen kommen regelmäßig, um die weitläufigen Wiesen, den Blick vom Monopteros oder eine Erfrischung im Biergarten am Chinesischen Turm zu genießen.