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Brancheninfo: Ausstellungshallen

Messen und Ausstellungen

Allgemeines zu Messen

Messen sind zeitlich begrenzte, in einem bestimmten Rhythmus wiederkehrende Veranstaltungen, bei denen Hersteller, Großhändler, Einzelhändler oder Dienstleistungsunternehmen ihre Produkte oder Dienstleistungen ausstellen, detailliert erklären und verkaufen. Bei Messen stellen vorwiegend Unternehmen aus einer Branche ihre Sortimente vor. So können die Besucher die Angebote der verschiedenen Aussteller miteinander vergleichen. Messen dienen zwar der Förderung des Verkaufs, jedoch steht der direkte Kauf bzw. der direkte Verkauf von Waren und Dienstleistungen schon lange nicht mehr im Vordergrund. Vielmehr wird das Produkt- oder Dienstleistungssortiment nur mit einzelnen Mustern ausgestellt. Die Aussteller vermitteln den Besuchern umfangreiche Informationen über das aktuelle Sortiment und insbesondere über neue Produkte oder Dienstleistungen. Hierzu werden die ausgestellten Produkte auch vorgeführt. Die Besucher einer Messe haben so die Möglichkeit, sich über neue Markttrends zu informieren. Durch diesen Informationsaustausch werden Kundenkontakte aufgefrischt, neue Kunden gewonnen und der Bekanntheitsgrad aufgefrischt.

Allgemeines zu Ausstellungen

Ausstellungen sind dagegen dauerhafte oder zeitlich begrenzte Veranstaltungen, bei der Ausstellungsstücke den Besuchern gezeigt werden. Im Gegensatz zu Ausstellungen werden die Ausstellungsstücke nur gezeigt und Informationen darüber gegeben. Die Exponate einer Ausstellung sind nicht zum Kauf bzw. Verkauf gedacht. Vielmehr werden bei Ausstellungen kulturelle, wissenschaftliche, technische oder sonstige Errungenschaften zur Schau gestellt.

Aussteller bei Messen und Ausstellungen

Als Aussteller bei einer Messe oder Ausstellung ist man nur erfolgreich, wenn man seine Produkte, Dienstleistungen oder Exponate entsprechend präsentiert. Dazu wird für die Ausstellungsstücke ein passender Messe- bzw. Ausstellungsstand mit einer repräsentativen Ausstattung benötigt. Das äußere Erscheinungsbild soll die Besucher einer Messe oder einer Ausstellung anlocken und das Interesse des Publikums an den Ausstellungsstücken wecken. Nur so kann man so eine Veranstaltung erfolgreich meistern. Hierzu werden von Fachleuten individuelle Messestände, sowie Leistungen rund um den Messestand (z.B. Aufbau oder Abbau) angeboten.
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Kunst-Messe GmbH

Ausstellungshallen
Tel.: 089 / 1577349
Dantestr. 29
80637 München
, Gern
Routenplaner
MVV
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Gern

Stadtteil Gern in München

Mit dem Begriff Gern wird ein Teil des Münchner Stadtbezirks Neuhausen-Nymphenburg (Bezirk 9) bezeichnet.

Lage und Verkehrsanbindung von Gern

Gern liegt im Norden des Nymphenburger Schlosskanals. Westlich befindet sich das Schloss Nymphenburg mit dem großen Schlosspark, östlich der Landshuter Allee. Im Norden von Gern befindet sich der Westfriedhof.
Gern verfügt über eine gute Verkehrsanbindung. Die U-Bahnlinie 1 bedient das Viertel direkt über die gleichnamige Haltestelle. Auch für Autofahrer ist die verkehrsmäßige Anbindung durch die Landshuter Allee sehr gut, die A9 ist in wenigen Minuten zu erreichen.

Die Geschichte von Gern

Der heutige Stadtteil Gern wurde erstmals 1025 urkundlich erwähnt. Gern wurde früher "Kerin" genannt und befand sich unter der Verwaltung des Freisinger Bischofs Egilbert von Moosburg. Im Zuge des 19. Jahrhunderts wurde Gern nach der Säkularisierung vom ländlichen, bäuerlich geprägten Dorf zu einer Villenvorstadt für München. 1899 wurde Gern (als Teil von Nymphenburg) in die Stadt München eingemeindet.
Besonders bekannt ist Gern bis heute wegen der Villenkolonie Gern, die die erste Reihenhaussiedlung in München war. Die Villenkolonie wurde ab 1892 auf dem ehemaligen Gebiet eines Holzbauern erbaut und steht heute unter Denkmalschutz. Die Kolonie Gern besteht aus Häusern mit zwei Stockwerken, die in unterschiedlich großen Gruppen zusammengefasst sind. Grundrisse und genauere Gestaltung der Häuser variieren.

Bekannte Personen, die in Gern gelebt haben

Auch wenn Gern ein sehr kleines Viertel ist, hat dort eine beachtliche Zahl berühmter Persönlichkeiten gelebt. Die bekannte bayrische Autorin Lena Christ wohnte sogar einige Jahre in der bereits erwähnten Villenkolonie Gern. Andere bekannte Gerner sind der Maler Julius Adam, der Schriftsteller Manfred Bieler, der Bildhauer Rudolf Maison, der Zeichner des Simplicissimus Thomas Theodor Heine oder das Fußball-Talent des FC Bayern Philipp Lahm, der seine Fußballer-Karriere beim FT Gern begann.

Gern Heute

Bis Heute gilt Gern unter den Münchnern als äußerst beliebtes Stadtviertel. Die Nähe des Nymphenburger Schlossparks und des Hirschgartens machen Gern zu einem äußerst lebenswerten Stadtviertel. Mit dem Dantebad hat Gern sein eigenes Freibad. Das Bad ist allerdings nicht nur im Sommer geöffnet: im Winter wird es als Warmfreibad weiter betrieben.
Mit dem Städtischen Stadion an der Dantestraße (kurz "Dantestadion" genannt, liegt direkt neben dem Dantebad) haben die Gerner sogar ein eigenes Sportstadion. Das "Dante" (so wird das Stadion von den Münchnern genannt) fasste früher 32000 Zuschauer. Heute passen immerhin noch stattliche 12000 Besucher hinein. Im Dantestadion finden unter anderem die Heimspiel der 2 Münchner American-Football Mannschaften Munich Cowboys und der München Rangers statt. Früher wurden im Dantestadion in Gern sogar Spiele der damals zweithöchsten Fußball-Spielklasse Deutschlands ausgetragen.