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Autobewertung Au: 2 Einträge gefunden

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Branche: Autobewertung Au
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Brancheninfo: Autobewertung

Gutachter Kfz

Ein Gutachter für Kraftfahrzeuge (eigentlich: amtlich anerkannter Sachverständiger oder Prüfer) ist eine Fachkraft, die sich im Kraftfahrzeugwesen mit der Überprüfung und Überwachung von Kraftfahrzeugen befasst. Die Hauptaufgabe von Gutachter für Kfz ist die Durchführung der Haupt- und Abgasuntersuchung, die Änderungsabnahmen an Kraftfahrzeugen (beispielsweise nach Einbau eines neuen Katalysators oder bei Tuningmaßnahmen), die Durchführung von Fahrerlaubnisprüfungen und das Erstellen von Gutachten bei Unfällen.
Ein Gutachter für Kfz arbeitet freiberuflich oder bei einer Technischen Prüfstelle wie beispielsweise der Kraftfahrzeug-Überwachungsorganisation freiberuflicher Kfz-Sachverständiger e.V. (KÜS). Die Tätigkeit des Gutachters für Kfz wird durch das Kraftfahrsachverständigengesetz (KfSachVG) geregelt.

Die Aufgaben eines Gutachters für Kfz

Ein Gutachter für Kfz führt Abgasuntersuchungen und Hauptuntersuchungen durch, bewertet Schäden (beispielsweise Schäden durch Unfall oder Hagel) an Kraftfahrzeugen, erstellt Unfallrekonstruktionen und nimmt Unfälle zusammen mit der Polizei auf. Einige Unternehmen bieten einen Notdienst an, der bei einem Unfall schnell vor Ort ist.
Einige Gutachter für Kfz bieten auch einen Gebrauchtwagenservice an: Wenn man einen Gebrauchtwagen kaufen oder verkaufen möchte, erstellt ein Gutachter für Kfz ein Gutachten, das den Wert ausweist und Mängelfreiheit bescheinigt. Dadurch bekommen Käufer eine Sicherheit beim Gebrauchtwagenkauf.

Voraussetzungen eines für einen Gutachter Kfz

Ein Gutachter für Kfz kann entweder als amtlich anerkannter Prüfer mit Teilbefugnis (aaPmT), amtlich anerkannter Prüfer (aaP), amtlich anerkannter Sachverständiger mit Teilbefugnis (aaSmT) oder amtlich anerkannter Sachverständiger (aaS) tätig sein.

Allgemein sollte ein Gutachter für Kfz folgende Voraussetzungen erfüllen:

- Mindestalter 24 Jahre
- Nachweis einer mindestens 18 Monate langen Tätigkeit als Meister oder Ingenieur.
- polizeiliches Führungszeugnis zum Nachweis der Zuverlässigkeit.
- körperliche und geistige Eignung.
- Angehöriger einer Technischen Prüfstelle (TP).
- mindestens sechsmonatige Ausbildung.
- Inhaber aller Fahrerlaubnisklassen mit Ausnahme von D und DE.

Des Weiteren gelten folgende tätigkeitsspezifischen Voraussetzungen für:

amtlich anerkannte Prüfer mit Teilbefugnis (aaPmT): Ein Meisterbrief im Bereich Kfz-Mechanik, Kfz-Elektrik oder Kfz-Mechatronik.
amtlich anerkannter Prüfer (aaP) und amtlich anerkannter Sachverständiger mit Teilbefugnis (aaSmT): Diplom-Ingenieur (FH/BA) Maschinenbau, Fahrzeugbau oder Elektrotechnik oder Abschlusszeugnis einer Ingenieurschule.
amtlich anerkannter Sachverständiger (aaS): Diplom-Ingenieur (TU/TH/Uni) Maschinenbau, Fahrzeugbau oder Elektrotechnik.

Au

Au

Der Begriff Au bezeichnet ein Münchner Stadtviertel, das zusammen mit Haidhausen den Stadtbezirk "Au-Haidhausen" bildet. Die Au wird nördlich begrenzt durch das Deutsche Museum bzw. südlich durch die Wittelsbacherbrücke. Das Bild der Au ist geprägt von Altbauten und den Isarauen.
Die Au ist ein aufstrebendes Viertel, das früher als "Glasscherbenviertel" verschrien war und heute immer mehr junge Leute anzieht. Einerseits liegt die Au zentral und ist somit verkehrsgünstig angebunden, andererseits haben sich in der Au und vor allem im benachbarten Glockenbachviertel viele Bars und Kneipen angesiedelt.

Geschichte der Au

Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Au um 1340 als "Awe ze Gyesingen". Wörtlich übersetzt bedeutet Awe bzw. Au "Land am Wasser", was sich durch die Nähe zur Isar erklären lässt. Im Gegensatz zu anderen Münchner Stadtvierteln wuchs die Bevölkerung in der Au rasch an: 1806 lebten bereits 6000 Einwohner in der Au. Kurze Zeit später, 1808, wurde die Au in den Rang einer Stadt erhoben - als "Vorstadt Au".
Ab 1818 bildete die Au mit Untergiesing eine eigene Gemeinde, bevor sie 1854 nach München eingemeindet wurde. In den nächsten Jahren entwickelte sich die Au zu einem Handwerkerviertel und zur "Arbeitervorstadt". Immer mehr Häuser wurden gebaut, um der wachsenden Einwohnerzahl gerecht zu werden. Im Zweiten Weltkrieg wurde aber rund die Hälfte des Wohnungsbestandes wieder zerstört.

Die Au heute

Aktuell steht in der Au nur noch rund ein Fünftel der Wohnungen vor dem Zweiten Weltkrieg. Deshalb sind die Altbauten in der Au so begehrt, was auch die Preise dafür hochtreibt. Während die Au früher als Arbeitervorstadt bekannt war, hat sich dieses Image längst geändert: Handwerks- und Gewerbebetriebe wurden weiter ausgelagert, neuer Wohnraum kam hinzu. Die Au ist heute beliebter denn je.
Trotzdem hat sich die Au gewisse Traditionen bewahrt. So findet beispielsweise dreimal jährlich die "Auer Dult" statt. Der traditionelle Jahrmarkt in der Au gastiert auf dem Mariahilfplatz neben der Mariahilfkirche und bietet verschiedene Fahrgeschäfte, Essensstände und eine Art Flohmarkt, bei dem man von Töpfen über Bücher bis hin zu traditioneller Trachtenkleidung alles Mögliche kaufen kann.
Daneben war die Au früher bekannt für ihre vielen Brauereien, von denen heute aber leider nur noch wenige erhalten sind. Brauereibesitzer hatten sich in der Au angesiedelt, weil das Stadtviertel dank der Nähe zur Isar ideale Bedingungen für die unterirdische, kühle Lagerung von Bier bot. Bekannt ist die Paulaner-Brauerei und das nahe gelegene Gasthaus "Paulaner am Nockherberg", das einmal jährlich den traditionellen Starkbieranstich im Salvatorkeller veranstaltet.

Verkehrsanbindung in der Au

Da die Au zentral in München gelegen ist, erreicht man sie sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut. Eine wichtige Straße ist die Ohlmüllerstraße, die Verlängerung der Frauenstraße (zu erreichen über die Reichenbachbrücke).
In der Au halten verschiedene Linien der öffentlichen Verkehrsmittel, erwähnenswert ist die Tramlinie 27 (Haltestelle Mariahilfplatz), die Buslinie 52 (Haltestelle Mariahilfplatz) und die U-Bahnlinien U2 und U1 (Haltestelle Kolumbusplatz).