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Autoreparaturen Laim: 13 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Autoreparaturen

Werkstatt München

Allgemeines zur Werkstatt

Eine Werkstatt (auch Kfz-Werkstatt genannt) ist eine Autowerkstatt für die Instandsetzung und Reparatur von Kraftfahrzeugen. Neben den klassischen Reparaturarbeiten bieten viele Werkstätten Zusatzservices wie Tüv-Untersuchungen und Scheckheft-Inspektionen an. In einer Kfz-Werkstatt arbeiten meist Automechaniker, Autoelektriker, Autoelektroniker, Spengler, Mechatroniker und Sattler.

Bei Autowerkstätten wird zwischen freien Werkstätten und Vertragswerkstätten unterschieden. Freie Werkstätten können einer Marketing-Kette angeschlossen sein, Vertragswerkstätten sind immer einem Automobilhersteller angeschlossen.

Die Abrechnung der Leistungen einer Werkstatt erfolgt nach verschiedenen Kriterien wie verbrauchtem Material und Arbeitszeit, pauschaliert nach den von Automobilherstellern vorgegebenen Richtlinien oder nach einem festen Preis, der vor der Reparatur in einem Kostenvoranschlag vereinbart wurde.

Dienstleistungen einer Werkstatt

Eine Werkstatt bietet meist folgende Dienstleistungen an: Reparaturarbeiten, Unfallinstandsetzung, Tüv-Untersuchungen wie Abgasuntersuchung und Hauptuntersuchung, Einbau und Wartung von Standheizung und Klimaanlage, Autopflege (Motorwäsche, Innenreinigung), Tuning (Leistungssteigerung), Ausbeulen, Lackieren, Politur und Lackaufbereitung, Reifenmontage und Reifeneinlagerung und andere, speziellere Arbeiten wie Einspritzpumpeninstandsetzung oder Kompressorinstandsetzung.

Beim Tuning beispielsweise gibt es wiederum eine große Produktpalette. Um eine Leistungssteigerung eines Kraftfahrzeuges zu erreichen, kann die Werkstatt beispielsweise eine Lachgaseinspritzung einbauen, einen Turbolader installieren oder eine andere Nockenwelle einbauen. Des Weiteren gibt es noch das Fahrwerkstuning (welches das Fahrwerk in den meisten Fällen tiefer legen soll), das Karosserietuning und das Innenraumtuning.

Bietet eine Werkstatt optische Reparaturen an, so reicht das beispielsweise vom Ausbeulen von Dellen über das Polieren und der Lackaufbereitung bis hin zu kompletten Umlackierungen eines Fahrzeuges.

Arbeitsgeräte in einer Werkstatt

Eine Werkstatt arbeitet oft mit Arbeitsgeräten wie beispielsweise einer Hebebühne und einem Bremsenprüfstand.

Eine Hebebühne ist eine Plattform in einer Werkstatt, die das Auto anhebt. Viele Reparaturen können nur am Unterboden des Autos durchgeführt werden, deshalb muss der Mechaniker mittels einer Hebebühne leicht an den Unterboden kommen können. Hebebühnen sind - im Gegensatz zu Wagenhebern - relativ ungefährlich.

Mit einem Bremsenprüfstand kann ein Prüfer die Funktionstüchtigkeit der Bremsanlage eines Fahrzeuges testen. Man misst die Bremskräfte an den Laufflächen der Räder. Sobald abgebremst wird, entsteht an den Rädern ein Bremsmoment. Mit steigender Pedalkraft gibt der Verlauf der auf den Reifen wirkenden Bremskraft Aufschluss über gefährliche Fehler in der Bremsanlage.

Laim

Laim

Der Begriff Laim bezeichnet einen Stadtteil in München, der westlich gelegen ist und den "Stadtbezirk 25 Laim" bildet. In Laim wohnen etwa 50 000 Münchner. Früher war Laim weniger bevölkert als heute, sein Wachstum erlebte Laim erst mit der Eröffnung des Rangier- und Güterbahnhofes und der darauf folgenden Eingemeindung zu der Stadt München.
Laim ist heute vorwiegend ein Wohnviertel. In München gibt es ein weiteres Viertel mit Laim im Namen – Berg am Laim. Der Stadtteil im Münchner Osten hat allerdings nichts mit dem westlich gelegenen Laim zu tun.

Die Geschichte von Laim

Laim existiert viel länger als München selbst. Urkundlich erwähnt wurde die eigenständige Ortschaft erstmals um 1047 rum, als "loco leima", was "im Ort Leim" bedeutet. Der Name Laim kommt von "leim", was wiederum eine Bezeichnung für Lehm bzw. den Lehmboden war. Wahrscheinlich stammt die Kirche St. Ulrich, die heute noch in Laim steht, sogar aus dieser Zeit.
Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Dorf niedergebrannt, 1818 schließlich wurde Laim zu einer eigenen Gemeinde. 1890 wohnten bereits 290 Menschen in Laim, nachdem allerdings der Rangierbahnhof eingeweiht wurde, nahm das Bevölkerungswachstum rapide zu. Bis 1901 hatte sich die Einwohnerzahl in Laim sogar verzehnfacht.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde zerbombter Wohnraum in Laim wieder aufgebaut. Da es viele unbebaute Flächen gab, ging das rasch von statten. In den 1990er Jahren wurde der Rangierbahnhof aufgelöst, so dass Laim heutzutage weniger Industrie- als vielmehr Wohngebiet ist.

Lage und Verkehrsanbindung in Laim

Laim liegt im Westen von München. Im Norden grenzt Laim an den Stadtteil Neuhausen-Nymphenburg, im Osten an die Schwanthalerhöhe, im Westen an Hadern bzw. Pasing-Obermenzing und im Süden an Sendling-Westpark bzw. Hadern.
Da Laim im Gegensatz zu anderen Vierteln sehr zentral liegt, besteht in dem Stadtteil eine gute Verkehrsanbindung. Wichtige Straßen sind die Landsberger Straße, die Fürstenrieder Straße und die A96. Bekannt ist außerdem noch die Westendstraße. Der öffentliche Nahverkehr ist in Laim ebenso vertreten, und zwar mit den U-Bahnlinien 4 und 5, den Tramlinien 18 und 19, den Buslinien 51, 57 131, 132, 151 und 168 und der S-Bahn.

Sehenswürdigkeiten in Laim

In Laim gibt es - obwohl der Stadtteil hauptsächlich ein Wohnviertel ist - einiges zu sehen. Das historische Zentrum von Laim ist der Laimer Anger, gleich gegenüber befindet sich die Kirche St. Ulrich, die vermutlich bereits seit der Gründungszeit von Laim steht. Für Kirchenfreunde gibt es außerdem noch die Paul-Gerhardt-Kirche und die Pfarrkirche "Zu den heiligen zwölf Aposteln" zu besichtigen.
Nicht unerwähnt bleiben sollte auch das Laimer Schlössl, das in der Agnes-Bernauer-Straße unter Max Emanuel als Wirtschaftsgebäude errichtet wurde und im 19. Jahrhundert renoviert wurde. In der Fürstenrieder Straße 21 in Laim fällt einem sofort ein leer stehendes Haus auf:
Es ist das ehemalige Kaufhaus Beck, das heute Gegenstand politischer Diskussionen ist. Was künftig mit dem Haus geschehen soll, ist bislang unklar.