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Autowerbung Pasing: 2 Einträge gefunden

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Branche: Autowerbung Pasing
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Brancheninfo: Autowerbung

Autobeschriftung

Mit dem Begriff Autobeschriftung bezeichnet man die Applikation eines Schriftzuges oder eines Logos auf ein Kraftfahrzeug. Bei der Autobeschriftung handelt es sich meist um Werbung. Firmen versehen ihre Fahrzeugflotte hierbei mit Werbeschriftzügen, um potentielle Neukunden zu erreichen. Einige Autofahrer stellen ihr Privatfahrzeug auch als Werbefläche zur Verfügung, und verdienen so durch Autobeschriftung zusätzliches Geld. Autobeschriftung wird auch eingesetzt, um Fahrzeuge von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten (wieder-)erkennbar zu machen.
Mehrere Verfahren sind zur Autobeschriftung einsetzbar. Am weitesten verbreitet ist das Aufbringen von Schriftzügen mittels Plastikfolie oder durch den Auftrag von Farblacken. Etwas seltener wird die Autobeschriftung auch auf ein Trägermedium mit magnetischer Unterfläche (die so genannte "Magnetfolie") aufgebracht, und kann somit sehr variabel eingesetzt werden.

Autobeschriftung mit Beschriftungsfolie

Bei der Autobeschriftung mit Kunststoff-Folie werden Folien aus Polyethylen (PE), Polyester (PET), Polyvinylchlorid (PVC) und Polypropylen (PP) verwendet. Auf der Rückseite der Autobeschriftung befindet sich eine Klebefläche. Ist ein fester Halt der Autobeschriftung gewünscht, ist diese stärker ausgelegt, ist nur ein kurzfristiger Einsatz der Autobeschriftung vorgesehen, kommt ein schwächerer Klebstoff zum Einsatz. Plastik-Folien zur Autobeschriftung werden in so genannten "Schneideplottern" konfektioniert und anschließend bedruckt. Beschriftungsfolie ist in nahezu jeder erdenklichen Farbe lieferbar.
Der große Vorteil von Plastik-Autobeschriftungen liegt in der äußerst unkomplizierten Materialverarbeitung und -handhabung. So kann das Vorhaben einer Autobeschriftung schnell und ohne große Vorlaufzeit realisiert werden, und die Autobeschriftung unter Umständen sogar vom Kunden selbst auf das Auto geklebt werden: das spart Zeit und Kosten. Zudem kann die Autobeschriftung aus Plastik problemlos und meist ohne jegliche Rückstände wieder entfernt werden. Ein Nachteil liegt in der Lebensdauer der Autobeschriftung. Diese liegt oft deutlich unter der einer Autobeschriftung durch das Aufbringen einer Lackierung.
Für besondere Einsatzzwecke und Effekte sind zahlreiche Spezialfolien auf dem Markt:

- Glasätzfolie erzeugt einen Milchglaseffekt und schützt die Personen im Wageninnern vor unerwünschten Blicken: bei Autobeschriftung oft ein willkommener Zusatzeffekt.
- Adhäsionsfolie benötigt zum Halt keinen Klebstoff, sondern lediglich eine besonders Glatte Haftungsfläche.
- Retroreflektierende Folien reflektieren das eintreffende Licht zurück und sind somit besonders auffällig. Sie sind für die Autobeschriftung nur mit Einschränkungen zugelassen.
- Lochfolien wurden eigens für die Beschriftung von Fenstern entwickelt. Die Autobeschriftung enthält kleine Löcher, die eine ungehinderte Sicht aus dem Wageninnern nach Außen ermöglichen.

Autobeschriftung durch Lackierung

Bei der Autobeschriftung mit Farblacken wird die Farbe meist mit Hilfe einer Schablone auf das Trägermaterial (also den Autolack) aufgebracht. Eine Autobeschriftung durch Lackierung bringt die Vorteile einer wesentlich höheren Lebensdauer der Autobeschriftung und einer wesentlich größeren Farbbrillanz mit sich. Durch den erhöhten Aufwand bei Konzeption und Farbauftrag sind die einmaligen Kosten bei dieser Form von Autobeschriftung signifikant höher, als beim Einsatz von Folien.
Diese sehr dauerhafte Autobeschriftung kommt also in erster Linie in Frage, wenn der Kunde eine besonders dauerhafte und pflegeleichte Form der Beschriftung wünscht. Nicht geeignet ist sie hingegen, wenn ein vielseitiger Einsatz der Autobeschriftung gewünscht wird oder diese häufig gewechselt werden soll.

Pasing

Pasing

Mit dem Begriff Pasing bezeichnet man einen Stadtteil in München, der gemeinsam mit Obermenzing den Stadtteil 21 Pasing-Obermenzing darstellt. Pasing liegt im Westen Münchens und grenzt im Süden an die Stadtviertel Blumenau und Lochham, im Westen an Lochham und Aubing, im Norden an Obermenzing und im Osten an Laim.
Bis 1938 war Pasing eine eigene Stadt und wurde dann zwangseingemeindet. Noch heute hat Pasing eine von München fast eigenständige Infrastruktur, auch an der Selbstwahrnehmung des Stadtteils merkt man einigen Bürgern an, dass sie sich nicht zu München gehörend fühlen.

Geschichte von Pasing

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Pasing im Jahr 763 als "villa Pasingas". Aus der Zeit des Mittelalters gibt es wenig überlieferte Nachrichten über Pasing. Erst seit dem 16. Jahrhundert wird Pasing mit einer eigenen Gerichtsbarkeit in den Akten aufgeführt. Mit der neuen Landgerichtseinteilung, die Pasing zum Landgericht München zuordnete, war die alte Politik-Ordnung Pasings als Hofmark aufgehoben. Im Zuge dieser Modernisierung entstanden viele neue Industriebetriebe in Pasing, doch trotzdem war das Bild des heutigen Stadtteils damals immer noch landwirtschaftlich geprägt.
Ein großer Schritt zur Weiterentwicklung von Pasing war mit der Eröffnung der zweiten bayerischen Eisenbahnlinie von München nach Augsburg getan. Fortan wuchs das Viertel - auch, weil immer mehr Münchner Bürger Pasing für sich entdeckten. Gleichzeitig entstanden Schulen und andere Einrichtungen des öffentlichen Lebens. Am 1. Januar 1905 wurde Pasing schließlich zur Stadt ernannt.
Nachdem die Nationalsozialisten an die Macht gelangten, wurde es für Pasing jedoch immer schwerer, die Eigenständigkeit beizubehalten. Da die Nazis München zur "Hauptstadt der Bewegung" machen wollten, gemeindeten sie Pasing 1938 nach München ein.

Pasing heute

Da sich Pasing bis zur jüngsten Vergangenheit als eigenständige Stadt entwickelte, lassen sich kaum Besonderheiten in der Bevölkerungsentwicklung finden - alle Schichten und Bildungsniveaus sind vertreten, ebenso ist der Anteil der Ausländer und Arbeitslosen durchschnittlich. In Pasing gibt es keinen Schwerpunkt auf einem Gewerbebereich, die 21.000 Arbeitsplätze in Pasing verteilen sich auf alle Wirtschaftsbereiche gleich.
In Pasing finden sich überdurchschnittlich viele Schulen und Bildungseinrichtungen, weshalb der Stadtteil auch oft als "Schulstadt" oder "Schulstadtteil" bezeichnet wird. Weitere wichtige Einrichtungen des öffentlichen Lebens sind das Kulturzentrum Pasinger Fabrik, das Alfons-Hoffmann-Altenheim, das Bürgerzentrum Rathaus Pasing und das Klinikum München Pasing.

Verkehrsanbindung von Pasing

Durch Pasing führen einige wichtige Straßen, die für den Autoverkehr von ganz München bedeutend sind, wie beispielsweise die Bodenseestraße und die Planegger Straße. U-Bahnlinien fahren keine nach Pasing, dafür halten aber mehrere S-Bahnlinien an der Station Pasing. Außerdem ist der Bahnhof Pasing auch als Fernbahnhof mit ICE-Systemhalt von Bedeutung.