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Brancheninfo: Bäcker

Bäckerei

Eine Bäckerei bezeichnet einen Betrieb, in dem verschiedene Backwaren wie beispielsweise Brot, Brötchen, Brezen, Kuchen, Torten und ähnliches hergestellt werden. Der Handwerksbetrieb Bäckerei ist in Deutschland sehr weit verbreitet. In jeder Stadt und in jedem Dorf finden sich mehrere Bäckereien, in denen sich die Kunden ihr "täglich Brot" besorgen können.
Es gibt verschiedene Arten von Bäckereien (siehe unten). In einer Bäckerei arbeiten Bäcker, die den Beruf des Backens erlernt haben bzw. Verkäufer, die sich auf den Verkauf der Backwaren spezialisiert haben. Oftmals bietet eine Bäckerei neben den Backwaren noch andere Produkte an - sehr oft beispielsweise Kaffee und Tee, Zeitungen, Kaugummis usw.

Verschiedene Formen der Bäckerei

Eine Bäckerei gibt es in verschiedenen Größen. Üblicherweise unterscheidet man zwischen:

- Kleinbäckerei: Eine Kleinbäckerei ist eine kleine Bäckerei, die oftmals nur kleine Mengen an Backwaren herstellt und diese gleich im Laden verkauft. In der Regel liefert diese Bäckerei keine Waren an andere Bäckereien aus und stellt nur für den eigenen Verkauf Waren her.
- Mittelständische Bäckerei: Eine mittelständische Bäckerei produziert so viele Backwaren, dass ein Teil der Produktion automatisiert wurde. Diese Art von Bäckerei hat oftmals kleinere Bäckereien, welche sie mit den eigenen Backwaren beliefert.
- Großbäckerei: Eine Großbäckerei ist eine Bäckerei, die so groß ist und die so viele Backwaren herstellt, dass sich der "menschliche" Arbeitseinsatz nicht lohnt, weshalb die Produktion weitestgehend automatisiert ist. Diese Bäckerei stellt oftmals Produkte her, die nicht für den Verkauf in einer Bäckerei bestimmt sind, sondern die mittels Konservierungsstoffen haltbar gemacht werden und dann beispielsweise in Supermärkten verkauft werden.

Neue Geschäftsfelder: SB-Bäckerei

Ein gänzlich neues Geschäftsfeld im Bereich der Bäckerei ist die Selbstbedienungsbäckerei, kurz SB-Bäckerei. Diese Bäckerei bäckt wie anderen Bäckereien entweder selbst oder wird beliefert - der Unterschied besteht darin, dass die Waren direkt zugänglich für den Kunden ausliegen. Dieser sucht sich die Waren selbst aus, die Verkäuferin muss nur noch die Abrechnung übernehmen.
Diese Art von Bäckerei bietet viele Vorteile - sowohl für Kunden als auch Mitarbeiter. Letzterer muss die Waren nicht selbst einpacken und spart so Zeit, er muss sich nur noch um die Abrechnung kümmern. Der Kunde selbst kann die Waren in Ruhe ansehen und hat meist eine größere Auswahl innerhalb eines bestimmten Produktes, schließlich kann er die Ware selbst in die Tüte packen. Außerdem sinkt so der Preis der Produkte.

Der Bäcker in einer Bäckerei

Früher gab es den klassischen Beruf des Bäckers - sie arbeiteten in einer Bäckerei und stellten das Brot und das andere Gebäck selbst her. Heute wird dieser Beruf immer unwichtiger, da viele Prozesse in einer Bäckerei inzwischen automatisch ablaufen.
Der Bäcker ist zu unterscheiden vom Konditor - letzterer wird auch Zuckerbäcker genannt und ist für die Herstellung von Süßwaren zuständig. In gewissen Bereichen überschneiden sich die beiden Berufe aber auch.

Au

Au

Der Begriff Au bezeichnet ein Münchner Stadtviertel, das zusammen mit Haidhausen den Stadtbezirk "Au-Haidhausen" bildet. Die Au wird nördlich begrenzt durch das Deutsche Museum bzw. südlich durch die Wittelsbacherbrücke. Das Bild der Au ist geprägt von Altbauten und den Isarauen.
Die Au ist ein aufstrebendes Viertel, das früher als "Glasscherbenviertel" verschrien war und heute immer mehr junge Leute anzieht. Einerseits liegt die Au zentral und ist somit verkehrsgünstig angebunden, andererseits haben sich in der Au und vor allem im benachbarten Glockenbachviertel viele Bars und Kneipen angesiedelt.

Geschichte der Au

Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Au um 1340 als "Awe ze Gyesingen". Wörtlich übersetzt bedeutet Awe bzw. Au "Land am Wasser", was sich durch die Nähe zur Isar erklären lässt. Im Gegensatz zu anderen Münchner Stadtvierteln wuchs die Bevölkerung in der Au rasch an: 1806 lebten bereits 6000 Einwohner in der Au. Kurze Zeit später, 1808, wurde die Au in den Rang einer Stadt erhoben - als "Vorstadt Au".
Ab 1818 bildete die Au mit Untergiesing eine eigene Gemeinde, bevor sie 1854 nach München eingemeindet wurde. In den nächsten Jahren entwickelte sich die Au zu einem Handwerkerviertel und zur "Arbeitervorstadt". Immer mehr Häuser wurden gebaut, um der wachsenden Einwohnerzahl gerecht zu werden. Im Zweiten Weltkrieg wurde aber rund die Hälfte des Wohnungsbestandes wieder zerstört.

Die Au heute

Aktuell steht in der Au nur noch rund ein Fünftel der Wohnungen vor dem Zweiten Weltkrieg. Deshalb sind die Altbauten in der Au so begehrt, was auch die Preise dafür hochtreibt. Während die Au früher als Arbeitervorstadt bekannt war, hat sich dieses Image längst geändert: Handwerks- und Gewerbebetriebe wurden weiter ausgelagert, neuer Wohnraum kam hinzu. Die Au ist heute beliebter denn je.
Trotzdem hat sich die Au gewisse Traditionen bewahrt. So findet beispielsweise dreimal jährlich die "Auer Dult" statt. Der traditionelle Jahrmarkt in der Au gastiert auf dem Mariahilfplatz neben der Mariahilfkirche und bietet verschiedene Fahrgeschäfte, Essensstände und eine Art Flohmarkt, bei dem man von Töpfen über Bücher bis hin zu traditioneller Trachtenkleidung alles Mögliche kaufen kann.
Daneben war die Au früher bekannt für ihre vielen Brauereien, von denen heute aber leider nur noch wenige erhalten sind. Brauereibesitzer hatten sich in der Au angesiedelt, weil das Stadtviertel dank der Nähe zur Isar ideale Bedingungen für die unterirdische, kühle Lagerung von Bier bot. Bekannt ist die Paulaner-Brauerei und das nahe gelegene Gasthaus "Paulaner am Nockherberg", das einmal jährlich den traditionellen Starkbieranstich im Salvatorkeller veranstaltet.

Verkehrsanbindung in der Au

Da die Au zentral in München gelegen ist, erreicht man sie sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut. Eine wichtige Straße ist die Ohlmüllerstraße, die Verlängerung der Frauenstraße (zu erreichen über die Reichenbachbrücke).
In der Au halten verschiedene Linien der öffentlichen Verkehrsmittel, erwähnenswert ist die Tramlinie 27 (Haltestelle Mariahilfplatz), die Buslinie 52 (Haltestelle Mariahilfplatz) und die U-Bahnlinien U2 und U1 (Haltestelle Kolumbusplatz).