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Bauen Nymphenburg: 8 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Bauen

Bauunternehmen

Ein Bauunternehmen ist eine Firma, die Bauleistungen erbringt und auf eigenen oder fremden Grundstücken Bauarbeiten tätigt. Neben dem Bau selbst bieten Bauunternehmen auch andere, den Bau betreffende Leistungen an. Bauunternehmen werden überwiegend durch technisch ausgebildete Fachkräfte geführt. Bauhandwerksbetriebe brauchen einen handwerklichen Betriebsleiter, welcher eine Ausübungsberechtigung vorweisen kann (wie beispielsweise Maurermeister, Straßenbaumeister oder Polier).
Neben der Errichtung von gesamten Bauwerken führen Bauunternehmen auch Renovierungen und Sanierungen (zum Beispiel von Bädern, Fassaden oder Altbauten), Umbauten, Reparatur- und Kleinarbeiten durch. Die Bauunternehmen sind ein maßgeblicher Träger der Bauwirtschaft. Nicht zur Bauwirtschaft hingegen gehören die Baustoffindustrie, Baubehörden, Bauforschungsinstitute und Bauträgergesellschaften.

Arten von Bauunternehmen


Man unterscheidet zwischen drei verschiedenen Formen von Bauunternehmen:

- Fachunternehmer: Ein Fachunternehmen ist ein Bauunternehmen, das auf einen oder mehrere Leistungen eines Bauunternehmens spezialisiert ist - beispielsweise wenn sich ein Bauunternehmen auf den Tunnelbau ausgerichtet hat. Für einige Bauvorhaben ist es günstiger, mehrere Fachunternehmen statt ein Generalunternehmen anzuheuern, da bei Generalunternehmen ein Koordinationsaufwand mitgerechnet wird und andere Zuschläge einkalkuliert werden müssen.
- Generalunternehmer: Ein Generalunternehmer erbringt alle anfallenden Bauleistungen, die für die Errichtung eines Bauwerks nötig sind, selbst. Der Generalunternehmer vereinbart mit dem Bauherrn, dass er bestimmte Leistungen an Subunternehmer weitergeben darf - trotzdem bleibt der Generalunternehmer aber verantwortlich für alle Leistungen. Der Vorteil beim Einsatz eines Generalunternehmers beim Bauunternehmen ist der, dass der Bauherr keine Koordination der einzelnen Gewerke übernehmen muss und bei Problemen nur einen Ansprechpartner hat, und nicht viele verschiedene. Der Nachteil besteht darin, dass der Generalunternehmer für seine Koordinierungsleistungen oft einen Aufschlag verlangen muss.
- Totalunternehmer: Der Totalunternehmer geht noch eine Stufe weiter als die anderen Bauunternehmen. Neben der Errichtung des Bauwerks erbringt er nämlich auch noch die Planungsleistungen. Im Gegensatz zum Generalunternehmen übernimmt der Totalunternehmer auch die Ausführungsplanung, teilweise auch die Entwurfs- und Genehmigungsplanung. Diese Aufgaben würden normalerweise die vom Bauherrn beauftragten Planer durchführen. Ein Totalunternehmer trägt also die Gesamtverantwortung für die Ausführung und Planung bei der Errichtung eines Bauwerks.
Als weitere Form kennt man in Japan die Zenekon, ein sehr großes Bauunternehmen, das deutlich mehr Aufgaben als der Totalunternehmer in Deutschland hat: Die Zenekon ist gleichzeitig Bauherr, Architekt, Materiallieferant und erteilt sich - zumindest in der Präfektur Tokio - sogar selbst die Baugenehmigung.

Nymphenburg

Nymphenburg

Mit dem Begriff Nymphenburg wird ein Stadtteil bezeichnet, der im Nordwesten von München liegt. Zusammen mit dem Stadtteil Neuhausen, der östlich an Nymphenburg grenzt, bildet das Viertel den Stadtbezirk Neuhausen-Nymphenburg (Bezirk 9). Der Bezirk ist 1300 Hektar groß und wird von 82000 Münchnerinnen und Münchnern bewohnt.
Besonders bekannt ist Nymphenburg für das Schloss, das sich im Stadtviertel befindet und den selben Namen trägt.

Lage, Verkehrsanbindung und Infrastruktur von Nymphenburg

Im Osten wird Nymphenburg vom Stadtteil Neuhausen begrenzt. Im Westen befinden sich Pasing und Obermenzing, im Norden der Westfriedhof und Moosach, im Süden die Bahnstrecke die vom Hauptbahnhof Richtung Pasing führt.
Nymphenburg verfügt über eine gute Verkehrsanbindung. Das Viertel wird von der U-Bahn Linie 1 bedient. Die soziale, kulturelle und medizinische Infrastruktur von Nymphenburg ist gut ausgebildet.

Die Geschichte von Nymphenburg

Die Bezeichnung Nymphenburg ist auf das im Viertel gelegene Schloss Nymphenburg zurückzuführen. Das Schloss wurde ab 1664 auf einem Grund erbaut, den der Kurfürst Ferdinand Maria seiner Frau Henriette Adelaide zur Geburt ihres Sohnes (dem Kronprinzen Max Emanuel) schenkte. Sehr wahrscheinlich wählte die Kurfürstin den Namen für das Schloss, Nimpfenbourg (Burg der Nymphen), selbst aus. Die Bauzeit des Schlosses Nymphenburg zog sich über mehrere Jahrzehnte hin. Neben dem Hauptbau wurden zusätzlich ein großer Garten und viele weitere zum Schloss gehörende Gebäude errichtet.
Ab diesem Zeitpunkt wurde das Schloss Nymphenburg von den jeweiligen Kurfürsten als Zweitresidenz für die jährliche Sommerfrische genutzt. Der Kurfürst Karl Theodor lies Ende das 18 Jahrhundert an das südliche Ende des Schlossbereichs angrenzend den Hirschgarten errichten. Im Hirscharten wurden früher Tiere ausgesetzt, die die Adligen zum Zeitvertreib jagen konnten. Um 1900 wurde Nymphenburg in die Stadt München eingemeindet.

Nymphenburg Heute

Nymphenburg ist ein sehr beliebter Stadtteil. Hauptsächlich bewohnt wird er von Münchnerinnen und Münchnern der gehobenen Mittelschicht. Die meisten Bewohner des Viertels haben ein mittleres oder gehobenes Ausbildungslevel.
Zahlreiche Attraktionen machen Nymphenburg nicht nur für die Nymphenburger interessant, sondern für Bewohner aller anderen Stadtteile und viele Touristen, die das Viertel während ihrem München-Aufenthalt besuchen. Besonders beliebt Punkte sind:

- Schloss Nymphenburg mit dem zugehörigen Schlosspark mit seinen Pagoden und Klausen. Besichtigt werden kann allerdings nicht nur das Schloss selbst, sondern auch die Nymphenburger Porzellanmanufaktur, das Museum Mensch und Natur, sowie das Marstallmuseum.
- Hirschgarten: Das ehemalige Jagdrevier des bayrischen Adels ist Heute ein beliebter Park für sportliche Aktivitäten wie zum Beispiel Joggen, Fußball- und Volleyballspielen oder einfach zum Faulenzen. Mit dem Biergarten im Hirschgarten beherbergt Nymphenburg nicht nur den größten, sondern auch einen der beliebtesten Biergärten Münchens.