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Bayerische Küche Hasenbergl: 2 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Bayerische Küche

Bayerisches Restaurant München

Der Freistaat Bayern besteht aus den drei Landesteilen Franken, Schwaben und Altbayern (Oberbayern, Niederbayern und Oberpfalz). Jeder Landesteil legt Wert auf seine eigene Geschichte und seine eigene Kultur. Dies hat natürlich auch Auswirkungen auf die Küchen in den jeweiligen Landesteilen, so dass sich viele regionale Küchen entwickelt haben. Man unterscheidet im Freistaat Bayern zwischen der fränkischen, der schwäbischen und der bayerischen Küche. Unter der bayerischen Küche versteht man die regionalen Spezialitäten aus den Regierungsbezirken Ober- und Niederbayern, sowie der Oberpfalz.

Geschichtliches zum Bayerischen Restaurant

Seit Ende des 18. Jahrhunderts sind in Deutschland verstärkt zahlreiche Regionalküchen in den Vordergrund gerückt. Auch in den größeren Städten ist die ländliche Küche angekommen. Fleisch konnte sich die einfache Bevölkerung nicht täglich leisten. Oftmals gab es nur sonntags Fleischgerichte. Daher lag der Schwerpunkt der bayerischen Küche bei Mehlspeisen und Knödeln. Hieraus sind auch die Suppen mit Knödeleinlagen entstanden. Knödel und Nudeln waren traditionelle Fastenspeisen.
Bei Fleischgerichten wurden vornehmlich Rind-, Kalb- und Schweinefleisch verwendet. Gekochtes Rindfleisch galt jedoch als gewöhnliche Alltagskost. Die bayerische Küche wird auch dadurch gekennzeichnet, dass das gesamte Schlachttier kulinarisch verwertet wird. Innereien, Euter, Kutteln, Kalbskopf, Kälberfüße waren ursprünglich als "Arme-Leute-Essen" verschrien, haben sich jedoch zu richtigen Delikatessen ("Schmankerl") entwickelt. Dies findet sich auch in den vielfältigen Sülzen, ob süß oder sauer, wieder.

Mischgemüse und Eintöpfe sind im bayerischen Restaurant kaum anzutreffen. Als Gemüse wurde vorwiegend Kraut (Sauerkraut, Blaukraut) und Rüben verarbeitet.
Neben den ländlich-deftigen Gerichten haben sich auch Speisen nach dem französischen Vorbild entwickelt, wie bspw. Ragouts, Frikassee und Böfflamott (Boeuf à la Mode). Bei Böfflamott handelt es sich um ein gespicktes und mariniertes Rindfleisch, welches zunächst nur dem Adel vorbehalten war. Im Laufe der Zeit hat dieses Gericht jedoch auch Einzug in die bürgerliche Küche gehalten.
Die bayerische Küche ist sehr stark verwandt mit der böhmischen und der österreichischen Küche. Dies ist u.a. auf die familiären Beziehungen der Herzoghäuser der Wittelsbacher und der Habsburger und der sprachlichen, kulturellen und politischen Verwandtschaft zu Österreich zurückzuführen. Da die meisten bayerischen Speisen ihren ursprünglich bäuerlichen Charakter bis heute beibehalten haben, gilt diese Küche als sehr bodenständig.

Münchner Küche

Die Münchner Küche zeichnet sich dadurch aus, dass der Anteil an Fleisch im Gegensatz zu der Landbevölkerung wesentlich höher war. Dies lag daran, dass sich in der Stadt München ein wesentlich größerer Bevölkerungsteil täglich Rindfleisch und an Sonn- und Feiertagen Kalbsfleisch leisten konnte. Eine besondere Beliebtheit erlangen Bratwürste aus Kalbsfleisch.
1857 wurden die Münchner Weißwürste erfunden und gelten heute als Inbegriff einer deftigen Brotzeit. Traditionell werden Weißwürste nur bis 12 Uhr mit süßen Senf und einer Brezn verzehrt.

Typisch bayrische Gerichte

Die typisch bayerischen Spezialitäten findet man nicht nur bei Vorspeisen, Suppen und Hauptgerichten, sondern auch bei Süßspeisen, Nachspeisen, Wurst und Fleischwaren sowie in Salaten. Die Brotzeit, eine typisch bayerische Zwischenmahlzeit, darf in dieser Aufzählung keineswegs fehlen.

Folgende Spezialitäten sind typisch bayerisch:

Suppen in Bayerischen Gaststätten

Zu den typischen Suppen zählen Leberknödelsuppe, Leberspatzensuppe (Leberspätzlesuppe), Pfannkuchensuppe, Brotsuppe, Breznsuppe, Hochzeitssuppe, Speckknödelsuppe und Eierschwammerlsuppe (Pfifferlingsuppe) mit Semmelknödel.

Hauptspeisen in Bayerischen Gaststätten

Saures Lüngerl, Schweinsbraten, Surbraten (gepökeltes Schweinefleisch), Krustenbraten, Tafelspitz (auch Tellerfleisch = Schwanzstück vom Rind), Schweinshaxen, Sauerbraten, Kronfleisch (Zwerchfell vom Rind, Kalb oder Schwein), Spannferkel, Krautwickerl (Krautroulade) und Fleischpflanzerl (Frikadelle) sind typische Hauptbestandteile einer deftigen Hauptspeise. Dazu können bspw. Reiberdatschi (Kartoffelpuffer), Schupfnudeln, Kasnocken, Blaukraut und Sauerkraut gereicht werden.
Weitere typische Hauptgerichte sind Pichelsteiner Eintopf, Schmalznudeln (Krapfen), Rohrnudeln (Buchteln), Schuxen und Bröselschmarrn.

Süßspeisen & Nachspeisen in den Bayerischen Gaststätten

Kaiserschmarrn, Apfelkücherl, Dampfnudeln und Germknödel sind beliebte Süßspeisen. Als Nachspeise werden auch gerne Apfelstrudel, Bienenstich, Gugelhupf, Zwetschgendatschi (Zwetschgen- oder Pflaumenkuchen), Topfenstrudel (Quarkstrudel), Bayerische Creme und Prinzregententorte gereicht.

Wurst- und Fleischwaren in den Bayerischen Gaststätten

Typische bayerische Wurst- und Fleischspezialitäten sind Weißwürste (mit süßen Senf), Leberkäse, Regensburger, Sulz (Sülze), Bierwurst, Gelbwurst, Milzwurst und Wollwürste (sog. Nackerte, Geschwollene, Geschlagene oder Oberländer).

Brotzeiten im Bayerischen Restaurant

Die Brotzeit ist eine bayerische kulinarische Besonderheit. Es handelt sich hierbei um einen deftigen Imbiss, der zwischen Frühstück und Mittagessen eingenommen wird. Eine Brotzeit wird traditionell auf einem großen Holzteller serviert und besteht aus einigen Schreiben Brot, meist würziges Natursauerteig-Brot oder Brezn, verschiedenen Käse- und deftigen Wurstspezialitäten (z.B. Presssack, Geselchtem (geräucherter Fisch oder Fleisch, Schinken, Obatzter, Kartoffelkas), sowie Radieschen oder Radi (Rettich). Gerne wird dazu ein Bier in einem traditionellen Bierkrug aus Steinzeug (sog. Keferloher) gereicht.

Salate in Bayerischen Restaurants

Zu den beliebtesten Salaten gehören der bayerische Kartoffelsalat, der Gurkensalat, der bayerische Wurstsalat, Krautsalate und saure Knödel.

Getränke in Bayerischen Gaststätten

Typisch bayerische Getränke sind Weißbier, Helles (Bier), Radler, Märzen (Lagerbier), Starkbier, Russ (Weizenbier & Zitronenlimonade), Bärwurz-, Blutwurz- und Enzianschnaps (alle Kräuterschnäpse), sowie Obstler und Wein.

Bayerische Gaststätten

Den traditionellen Charakter versprühen nicht nur die angebotenen bayrischen Spezialitäten, sondern auch die Wirtshäuser, die rustikal und gemütlich eingerichtet sind. Hier werden nicht nur die typischen Speisen serviert, sondern hier fließt auch gscheid´s Bier und das meistens standesgemäß in einer Mass.

Hasenbergl

Hasenbergl

Das Hasenbergl ist ein Viertel am nördlichen Stadtrand Münchens. Zusammen mit dem Stadtteil Feldmoching bildet das Hasenbergl den Bezirk Feldmoching-Hasenbergl (Stadtbezirk 24).

Lage und Verkehrsanbindung des Hasenbergl

Das Hasenbergl befindet sich ganz im Norden Münchens. Den nördlichen Rand des Hasenbergl bildet die nördliche Stadtgrenze der Landeshauptstadt. Die südliche Grenze besteht aus dem Rangierbahnhof München Nord. Im Osten wird das Hasenbergl von der Schleißheimerstraße begrenzt, im Westen liegt Feldmoching. Für Autofahrer bietet der Münchner Autobahnring (A99) optimalen Anschluss an die Autobahnen rund um München.
Die Anbindung des Hasenbergl an das Streckennetz des öffentlichen Nahverkehrs ist gut. Die U-Bahn Linie U2 (Endstation Feldmoching) bedient das Hasenbergl direkt, der Hauptbahnhof kann auf diesem Weg ohne Umsteigen erreicht werden. Zusätzlich verkehren zahlreiche Buslinien. Durch die S-Bahn-Haltestelle Feldmoching (S1) verfügt das Hasenbergl zudem über eine bequeme Anbindung an den Münchner Flughafen.

Woher kommt der Name Hasenbergl?

Der Name Hasenbergl ist auf die frühere Bezeichnung des Gebietes als "Kaninchenberg" zurückzuführen. Das Viertel wurde so genannt, weil die bayrischen Kurfürsten dort früher auf Kaninchenjagd gingen. Im Sprachgebrauch wurde dieser "Kaninchenberg" dann nach und nach zum "Hasenbergl".
Massiv besiedelt wurde das Gebiet erst ab den 1960er Jahren. Mehrere Wohnungsbaugesellschaften errichteten dort große Wohnkomplexe. Ein Großteil dieser Siedlungen ist dem sozialen Wohnungsbau zuzuordnen. Im Hasenbergl fanden somit zunächst eher einkommensschwache Münchnerinnen und Münchner (erschwinglichen) Wohnraum. Aus diesem Grund (und wegen der schlechten Infrastruktur) galt das Hasenbergl lange Zeit als sozialer Brennpunkt Münchens.

Das Hasenbergl heute

Mittlerweile hat sich im Hasenbergl einiges getan. Das Hasenbergl legt seine Rolle als "graue Maus" unter den Münchner Stadtvierteln nach und nach ab. Die schlechte Infrastruktur der Anfangsjahre wurde durch zahlreiche Großprojekte (wie den Bau der U-Bahn Anbindung) und die Konstruktion sozialer Einrichtungen (wie Kirchen, Kindergärten, Schulen...) erheblich verbessert.
Auf diese Weise gewinnt das Hasenbergl stetig an Lebensqualität. Mittlerweile gibt es im Hasenbergl 16 Schulen, 22 Sportanlagen, zwei Altenheime sowie eine leistungsfähige medizinischen Infrastruktur. Das Hasenbergl bleibt jedoch in erster Linie ein Wohnviertel, nur wenige Unternehmen haben sich im Hasenbergl angesiedelt.

Bekannte Einwohner des Hasenbergl

Das Hasenbergl ist (beziehungsweise war) die Heimat zahlreicher bekannter Münchnerinnen und Münchner. Unter ihnen sind die Fußballspieler Andreas Ottl und Daniel Bierofka, der Kabarettist und Musiker Willy Astor, der Schauspieler Günther Kaufmann sowie die Schauspielerin Ursula Buchfellner.