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Bayerisches Restaurant in Riemerling: 1 Einträge gefunden

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Bayerisches Restaurant Riemerling
Tel.: (089) 6090471
Sommerstr. 6
85521
Riemerling
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MVV
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Brancheninfo: Bayerisches Restaurant

Bayerisches Restaurant München

Der Freistaat Bayern besteht aus den drei Landesteilen Franken, Schwaben und Altbayern (Oberbayern, Niederbayern und Oberpfalz). Jeder Landesteil legt Wert auf seine eigene Geschichte und seine eigene Kultur. Dies hat natürlich auch Auswirkungen auf die Küchen in den jeweiligen Landesteilen, so dass sich viele regionale Küchen entwickelt haben. Man unterscheidet im Freistaat Bayern zwischen der fränkischen, der schwäbischen und der bayerischen Küche. Unter der bayerischen Küche versteht man die regionalen Spezialitäten aus den Regierungsbezirken Ober- und Niederbayern, sowie der Oberpfalz.

Geschichtliches zum Bayerischen Restaurant

Seit Ende des 18. Jahrhunderts sind in Deutschland verstärkt zahlreiche Regionalküchen in den Vordergrund gerückt. Auch in den größeren Städten ist die ländliche Küche angekommen. Fleisch konnte sich die einfache Bevölkerung nicht täglich leisten. Oftmals gab es nur sonntags Fleischgerichte. Daher lag der Schwerpunkt der bayerischen Küche bei Mehlspeisen und Knödeln. Hieraus sind auch die Suppen mit Knödeleinlagen entstanden. Knödel und Nudeln waren traditionelle Fastenspeisen.
Bei Fleischgerichten wurden vornehmlich Rind-, Kalb- und Schweinefleisch verwendet. Gekochtes Rindfleisch galt jedoch als gewöhnliche Alltagskost. Die bayerische Küche wird auch dadurch gekennzeichnet, dass das gesamte Schlachttier kulinarisch verwertet wird. Innereien, Euter, Kutteln, Kalbskopf, Kälberfüße waren ursprünglich als "Arme-Leute-Essen" verschrien, haben sich jedoch zu richtigen Delikatessen ("Schmankerl") entwickelt. Dies findet sich auch in den vielfältigen Sülzen, ob süß oder sauer, wieder.

Mischgemüse und Eintöpfe sind im bayerischen Restaurant kaum anzutreffen. Als Gemüse wurde vorwiegend Kraut (Sauerkraut, Blaukraut) und Rüben verarbeitet.
Neben den ländlich-deftigen Gerichten haben sich auch Speisen nach dem französischen Vorbild entwickelt, wie bspw. Ragouts, Frikassee und Böfflamott (Boeuf à la Mode). Bei Böfflamott handelt es sich um ein gespicktes und mariniertes Rindfleisch, welches zunächst nur dem Adel vorbehalten war. Im Laufe der Zeit hat dieses Gericht jedoch auch Einzug in die bürgerliche Küche gehalten.
Die bayerische Küche ist sehr stark verwandt mit der böhmischen und der österreichischen Küche. Dies ist u.a. auf die familiären Beziehungen der Herzoghäuser der Wittelsbacher und der Habsburger und der sprachlichen, kulturellen und politischen Verwandtschaft zu Österreich zurückzuführen. Da die meisten bayerischen Speisen ihren ursprünglich bäuerlichen Charakter bis heute beibehalten haben, gilt diese Küche als sehr bodenständig.

Münchner Küche

Die Münchner Küche zeichnet sich dadurch aus, dass der Anteil an Fleisch im Gegensatz zu der Landbevölkerung wesentlich höher war. Dies lag daran, dass sich in der Stadt München ein wesentlich größerer Bevölkerungsteil täglich Rindfleisch und an Sonn- und Feiertagen Kalbsfleisch leisten konnte. Eine besondere Beliebtheit erlangen Bratwürste aus Kalbsfleisch.
1857 wurden die Münchner Weißwürste erfunden und gelten heute als Inbegriff einer deftigen Brotzeit. Traditionell werden Weißwürste nur bis 12 Uhr mit süßen Senf und einer Brezn verzehrt.

Typisch bayrische Gerichte

Die typisch bayerischen Spezialitäten findet man nicht nur bei Vorspeisen, Suppen und Hauptgerichten, sondern auch bei Süßspeisen, Nachspeisen, Wurst und Fleischwaren sowie in Salaten. Die Brotzeit, eine typisch bayerische Zwischenmahlzeit, darf in dieser Aufzählung keineswegs fehlen.

Folgende Spezialitäten sind typisch bayerisch:

Suppen in Bayerischen Gaststätten

Zu den typischen Suppen zählen Leberknödelsuppe, Leberspatzensuppe (Leberspätzlesuppe), Pfannkuchensuppe, Brotsuppe, Breznsuppe, Hochzeitssuppe, Speckknödelsuppe und Eierschwammerlsuppe (Pfifferlingsuppe) mit Semmelknödel.

Hauptspeisen in Bayerischen Gaststätten

Saures Lüngerl, Schweinsbraten, Surbraten (gepökeltes Schweinefleisch), Krustenbraten, Tafelspitz (auch Tellerfleisch = Schwanzstück vom Rind), Schweinshaxen, Sauerbraten, Kronfleisch (Zwerchfell vom Rind, Kalb oder Schwein), Spannferkel, Krautwickerl (Krautroulade) und Fleischpflanzerl (Frikadelle) sind typische Hauptbestandteile einer deftigen Hauptspeise. Dazu können bspw. Reiberdatschi (Kartoffelpuffer), Schupfnudeln, Kasnocken, Blaukraut und Sauerkraut gereicht werden.
Weitere typische Hauptgerichte sind Pichelsteiner Eintopf, Schmalznudeln (Krapfen), Rohrnudeln (Buchteln), Schuxen und Bröselschmarrn.

Süßspeisen & Nachspeisen in den Bayerischen Gaststätten

Kaiserschmarrn, Apfelkücherl, Dampfnudeln und Germknödel sind beliebte Süßspeisen. Als Nachspeise werden auch gerne Apfelstrudel, Bienenstich, Gugelhupf, Zwetschgendatschi (Zwetschgen- oder Pflaumenkuchen), Topfenstrudel (Quarkstrudel), Bayerische Creme und Prinzregententorte gereicht.

Wurst- und Fleischwaren in den Bayerischen Gaststätten

Typische bayerische Wurst- und Fleischspezialitäten sind Weißwürste (mit süßen Senf), Leberkäse, Regensburger, Sulz (Sülze), Bierwurst, Gelbwurst, Milzwurst und Wollwürste (sog. Nackerte, Geschwollene, Geschlagene oder Oberländer).

Brotzeiten im Bayerischen Restaurant

Die Brotzeit ist eine bayerische kulinarische Besonderheit. Es handelt sich hierbei um einen deftigen Imbiss, der zwischen Frühstück und Mittagessen eingenommen wird. Eine Brotzeit wird traditionell auf einem großen Holzteller serviert und besteht aus einigen Schreiben Brot, meist würziges Natursauerteig-Brot oder Brezn, verschiedenen Käse- und deftigen Wurstspezialitäten (z.B. Presssack, Geselchtem (geräucherter Fisch oder Fleisch, Schinken, Obatzter, Kartoffelkas), sowie Radieschen oder Radi (Rettich). Gerne wird dazu ein Bier in einem traditionellen Bierkrug aus Steinzeug (sog. Keferloher) gereicht.

Salate in Bayerischen Restaurants

Zu den beliebtesten Salaten gehören der bayerische Kartoffelsalat, der Gurkensalat, der bayerische Wurstsalat, Krautsalate und saure Knödel.

Getränke in Bayerischen Gaststätten

Typisch bayerische Getränke sind Weißbier, Helles (Bier), Radler, Märzen (Lagerbier), Starkbier, Russ (Weizenbier & Zitronenlimonade), Bärwurz-, Blutwurz- und Enzianschnaps (alle Kräuterschnäpse), sowie Obstler und Wein.

Bayerische Gaststätten

Den traditionellen Charakter versprühen nicht nur die angebotenen bayrischen Spezialitäten, sondern auch die Wirtshäuser, die rustikal und gemütlich eingerichtet sind. Hier werden nicht nur die typischen Speisen serviert, sondern hier fließt auch gscheid´s Bier und das meistens standesgemäß in einer Mass.

Riemerling

Mit Riemerling wird ein Ortsteil der Gemeinde Hohenbrunn bezeichnet. Riemerling liegt im Südosten Münchens, etwa 15 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Riemerling gehört zwar zur Gemeinde Hohenbrunn, schließt aber praktisch nahtlos an die dicht besiedelte Gemeinde Ottobrunn an.
Von Hohenbrunn ist Riemerling durch Felder, einen Wald und den Münchner Autobahnring getrennt. Dennoch gehört Riemerling verwaltungstechnisch zu Hohenbrunn. Ottobrunn schließt nördlich an Riemerling an, Hohenbrunn befindet sich im Süden. Östlich von Riemerling befindet sich Putzbrunn, westlich liegen die beiden Gemeinden Unterhaching und Taufkirchen.
Die gesamte Gemeinde Hohenbrunn, in der sich Riemerling befindet, erstreckt sich über ca. 1700 Hektar. Dort leben etwa 9000 Bürgerinnen und Bürger. Weitere Ortsteile von Hohenbrunn neben Riemerling sind die Luitpoldsiedlung, die Siedlung am Grasbrunner Weg sowie die Siedlung am ehemaligen Munitionsdepot.

Geschichte von Riemerling

Riemerling hebt sich bis heute deutlich vom Rest der Gemeinde Hohenbrunn ab. War Hohenbrunn früher eine äußerst ländlich geprägte Gemeinde, ging dieser Charakter mit der steigenden Bevölkerung und Siedlungsdichte immer mehr verloren. Einzig im Ortsteil Riemerling konnte dieses Flair in der Form einer "Gartenstadt" konserviert werden.
Rasant stieg die Einwohnerzahl von Riemerling insbesondere in den Jahren des Wirtschaftswunders nach dem Zweiten Weltkrieg an. Im westlichen Teil von Riemerling siedelten sich in der gleichen Zeit zahlreiche Industriebetriebe an. In dieser Zeit entstand in Riemerling außerdem eine große Zahl an privatem Wohnbestand. Die gute Lage in nächster Nähe zur Landeshauptstadt München, sowie der angenehme Charakter des Ortsteils machen Riemerling bis heute zu einem sehr beliebten Teil der Gemeinde Hohenbrunn. 1955 wurde für den Ortsteil Riemerling ein eigenes Schulgebäude errichtet.

Verkehrsanbindung von Riemerling

Aufgrund der günstigen Lage direkt am Münchner Autobahnring (A99) ist Riemerling für Autofahrer äußerst gut zu erreichen. Über den Autobahnring liegen sämtliche Autobahnen rund um München in direkter Nähe. Besonders schnell von Riemerling aus erreichbar ist die A8, die schnellen Anschluss nach Salzburg und Stuttgart bietet. Dank dieser guten Anbindung liegt auch das Münchner Stadtzentrum für Autofahrer aus Riemerling in nächster Nähe.
Riemerling ist, wie die umliegenden Gemeinden auch, in das Netz des Öffentlichen Nahverkehrs des Münchner MVV eingebunden. Der S-Bahnhof Ottobrunn befindet sich in nächster Nähe. Die S-Bahn-Linie S6 verkehrt dort tagsüber im 20 Minuten Takt und bietet eine direkte Anbindung an die Münchner Bahnhöfe (und somit an den Nah- und Fernverkehr der Deutschen Bahn) sowie das Stadtzentrum, ohne dass Zeit für Umsteigen eingeplant werden muss.
Zusätzlichen bedienen Riemerling mehrere Buslinien, die unter anderem nach Taufkirchen, Neuperlach, Ottobrunn, Putzbrunn, Unterhaching und Haar führen. Riemerling ist außerdem über ein umfangreiches Netz an Radwegen an Ottobrunn, Hohenbrunn und die umliegenden Gemeinden angeschlossen.