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Die Branche Bayerisches Restaurant Sendling wurde seit dem 01.02.2011 insgesamt 81.307 mal besucht!

Bayerisches Restaurant Sendling: 12 Einträge gefunden

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Branche: Bayerisches Restaurant Sendling - weitere Einträge

Augustiner

Bayerisches Restaurant Sendling
Tel.: (089) 7470925
Alramstr. 24
81371 München
, Sendling
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Garmischer Hof

Bayerisches Restaurant Sendling
Tel.: (089) 7601811
Hinterbärenbadstr. 28
81373 München
, Sendling
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Hopfengarten

Bayerisches Restaurant Sendling
Tel.: (089) 7608846
Siegenburger Str. 43
81373 München
, Sendling
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Krüner Stuben

Bayerisches Restaurant Sendling
Tel.: (089) 74388270
Fernpaßstr. 44
81373 München
, Sendling
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Markthalle

Bayerisches Restaurant Sendling
Tel.: (089) 764531
Kochelseestr. 13
81371 München
, Sendling
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Münchner Haupt'

Bayerisches Restaurant Sendling
Tel.: (089) 786940
Zielstattstr. 6
81379 München
, Sendling
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Pschorrkrug

Bayerisches Restaurant Sendling
Tel.: (089) 763805
Oberländerstr. 32
81371 München
, Sendling
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Sendlinger

Bayerisches Restaurant Sendling
Tel.: (089) 78588927
Bannwaldseestr. 13
81379 München
, Sendling
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Wirtshaus i. Sendling

Bayerisches Restaurant Sendling
Tel.: (089) 76977655
Albert-Roßhaupter-Str. 61
81369 München
, Sendling
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Wöllinger

Bayerisches Restaurant Sendling
Tel.: (089) 7144651
Johann-Clanze-Str. 112
81369 München
, Sendling
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Zum gemütlichen Eck

Bayerisches Restaurant Sendling
Tel.: (089) 76755686
Valleystr. 28
81371 München
, Sendling
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Zum Isartal

Bayerisches Restaurant Sendling
Tel.: (089) 772121
Brudermühlstr. 2
81371 München
, Sendling
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Brancheninfo: Bayerisches Restaurant

Bayerisches Restaurant München

Der Freistaat Bayern besteht aus den drei Landesteilen Franken, Schwaben und Altbayern (Oberbayern, Niederbayern und Oberpfalz). Jeder Landesteil legt Wert auf seine eigene Geschichte und seine eigene Kultur. Dies hat natürlich auch Auswirkungen auf die Küchen in den jeweiligen Landesteilen, so dass sich viele regionale Küchen entwickelt haben. Man unterscheidet im Freistaat Bayern zwischen der fränkischen, der schwäbischen und der bayerischen Küche. Unter der bayerischen Küche versteht man die regionalen Spezialitäten aus den Regierungsbezirken Ober- und Niederbayern, sowie der Oberpfalz.

Geschichtliches zum Bayerischen Restaurant

Seit Ende des 18. Jahrhunderts sind in Deutschland verstärkt zahlreiche Regionalküchen in den Vordergrund gerückt. Auch in den größeren Städten ist die ländliche Küche angekommen. Fleisch konnte sich die einfache Bevölkerung nicht täglich leisten. Oftmals gab es nur sonntags Fleischgerichte. Daher lag der Schwerpunkt der bayerischen Küche bei Mehlspeisen und Knödeln. Hieraus sind auch die Suppen mit Knödeleinlagen entstanden. Knödel und Nudeln waren traditionelle Fastenspeisen.
Bei Fleischgerichten wurden vornehmlich Rind-, Kalb- und Schweinefleisch verwendet. Gekochtes Rindfleisch galt jedoch als gewöhnliche Alltagskost. Die bayerische Küche wird auch dadurch gekennzeichnet, dass das gesamte Schlachttier kulinarisch verwertet wird. Innereien, Euter, Kutteln, Kalbskopf, Kälberfüße waren ursprünglich als "Arme-Leute-Essen" verschrien, haben sich jedoch zu richtigen Delikatessen ("Schmankerl") entwickelt. Dies findet sich auch in den vielfältigen Sülzen, ob süß oder sauer, wieder.

Mischgemüse und Eintöpfe sind im bayerischen Restaurant kaum anzutreffen. Als Gemüse wurde vorwiegend Kraut (Sauerkraut, Blaukraut) und Rüben verarbeitet.
Neben den ländlich-deftigen Gerichten haben sich auch Speisen nach dem französischen Vorbild entwickelt, wie bspw. Ragouts, Frikassee und Böfflamott (Boeuf à la Mode). Bei Böfflamott handelt es sich um ein gespicktes und mariniertes Rindfleisch, welches zunächst nur dem Adel vorbehalten war. Im Laufe der Zeit hat dieses Gericht jedoch auch Einzug in die bürgerliche Küche gehalten.
Die bayerische Küche ist sehr stark verwandt mit der böhmischen und der österreichischen Küche. Dies ist u.a. auf die familiären Beziehungen der Herzoghäuser der Wittelsbacher und der Habsburger und der sprachlichen, kulturellen und politischen Verwandtschaft zu Österreich zurückzuführen. Da die meisten bayerischen Speisen ihren ursprünglich bäuerlichen Charakter bis heute beibehalten haben, gilt diese Küche als sehr bodenständig.

Münchner Küche

Die Münchner Küche zeichnet sich dadurch aus, dass der Anteil an Fleisch im Gegensatz zu der Landbevölkerung wesentlich höher war. Dies lag daran, dass sich in der Stadt München ein wesentlich größerer Bevölkerungsteil täglich Rindfleisch und an Sonn- und Feiertagen Kalbsfleisch leisten konnte. Eine besondere Beliebtheit erlangen Bratwürste aus Kalbsfleisch.
1857 wurden die Münchner Weißwürste erfunden und gelten heute als Inbegriff einer deftigen Brotzeit. Traditionell werden Weißwürste nur bis 12 Uhr mit süßen Senf und einer Brezn verzehrt.

Typisch bayrische Gerichte

Die typisch bayerischen Spezialitäten findet man nicht nur bei Vorspeisen, Suppen und Hauptgerichten, sondern auch bei Süßspeisen, Nachspeisen, Wurst und Fleischwaren sowie in Salaten. Die Brotzeit, eine typisch bayerische Zwischenmahlzeit, darf in dieser Aufzählung keineswegs fehlen.

Folgende Spezialitäten sind typisch bayerisch:

Suppen in Bayerischen Gaststätten

Zu den typischen Suppen zählen Leberknödelsuppe, Leberspatzensuppe (Leberspätzlesuppe), Pfannkuchensuppe, Brotsuppe, Breznsuppe, Hochzeitssuppe, Speckknödelsuppe und Eierschwammerlsuppe (Pfifferlingsuppe) mit Semmelknödel.

Hauptspeisen in Bayerischen Gaststätten

Saures Lüngerl, Schweinsbraten, Surbraten (gepökeltes Schweinefleisch), Krustenbraten, Tafelspitz (auch Tellerfleisch = Schwanzstück vom Rind), Schweinshaxen, Sauerbraten, Kronfleisch (Zwerchfell vom Rind, Kalb oder Schwein), Spannferkel, Krautwickerl (Krautroulade) und Fleischpflanzerl (Frikadelle) sind typische Hauptbestandteile einer deftigen Hauptspeise. Dazu können bspw. Reiberdatschi (Kartoffelpuffer), Schupfnudeln, Kasnocken, Blaukraut und Sauerkraut gereicht werden.
Weitere typische Hauptgerichte sind Pichelsteiner Eintopf, Schmalznudeln (Krapfen), Rohrnudeln (Buchteln), Schuxen und Bröselschmarrn.

Süßspeisen & Nachspeisen in den Bayerischen Gaststätten

Kaiserschmarrn, Apfelkücherl, Dampfnudeln und Germknödel sind beliebte Süßspeisen. Als Nachspeise werden auch gerne Apfelstrudel, Bienenstich, Gugelhupf, Zwetschgendatschi (Zwetschgen- oder Pflaumenkuchen), Topfenstrudel (Quarkstrudel), Bayerische Creme und Prinzregententorte gereicht.

Wurst- und Fleischwaren in den Bayerischen Gaststätten

Typische bayerische Wurst- und Fleischspezialitäten sind Weißwürste (mit süßen Senf), Leberkäse, Regensburger, Sulz (Sülze), Bierwurst, Gelbwurst, Milzwurst und Wollwürste (sog. Nackerte, Geschwollene, Geschlagene oder Oberländer).

Brotzeiten im Bayerischen Restaurant

Die Brotzeit ist eine bayerische kulinarische Besonderheit. Es handelt sich hierbei um einen deftigen Imbiss, der zwischen Frühstück und Mittagessen eingenommen wird. Eine Brotzeit wird traditionell auf einem großen Holzteller serviert und besteht aus einigen Schreiben Brot, meist würziges Natursauerteig-Brot oder Brezn, verschiedenen Käse- und deftigen Wurstspezialitäten (z.B. Presssack, Geselchtem (geräucherter Fisch oder Fleisch, Schinken, Obatzter, Kartoffelkas), sowie Radieschen oder Radi (Rettich). Gerne wird dazu ein Bier in einem traditionellen Bierkrug aus Steinzeug (sog. Keferloher) gereicht.

Salate in Bayerischen Restaurants

Zu den beliebtesten Salaten gehören der bayerische Kartoffelsalat, der Gurkensalat, der bayerische Wurstsalat, Krautsalate und saure Knödel.

Getränke in Bayerischen Gaststätten

Typisch bayerische Getränke sind Weißbier, Helles (Bier), Radler, Märzen (Lagerbier), Starkbier, Russ (Weizenbier & Zitronenlimonade), Bärwurz-, Blutwurz- und Enzianschnaps (alle Kräuterschnäpse), sowie Obstler und Wein.

Bayerische Gaststätten

Den traditionellen Charakter versprühen nicht nur die angebotenen bayrischen Spezialitäten, sondern auch die Wirtshäuser, die rustikal und gemütlich eingerichtet sind. Hier werden nicht nur die typischen Speisen serviert, sondern hier fließt auch gscheid´s Bier und das meistens standesgemäß in einer Mass.

Sendling

Sendling

Der Begriff Sendling bezeichnet ein traditionsreiches Stadtviertel in München, das den Stadtbezirk 6 - Sendling darstellt. Weitere Namen beziehungsweise Teile von Sendling sind Untersendling, Mittersendling und Obersendling. Obersendling gehört allerdings zum Stadtbezirk 19 - Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln dazu.
In Sendling wohnen aktuell rund 38.000 Münchner auf einer Fläche von 3,93 Quadratkilometern. Sendling wird im Norden durch die Ludwigsvorstadt und die Isarvorstadt begrenzt und im Westen durch die S-Bahnlinie 7. Der Stadtteil umschließt die Isar plus Flaucher im Osten Münchens. Im Süden geht Sendling in Thalkirchen bzw. Obersendling über.

Die Geschichte von Sendling

Im Bereich des heutigen Sendling gab es wahrscheinlich keine Siedlungen der Römer, aber im Umkreis darum. Dass Sendling schon lange bewohnt wurde, beweisen Knochenfunde, die sich auf etwa 4000 Jahre zurückdatieren lassen. Im 6. Jahrhundert übernahm ein germanischer Sippenführer namens "Sendilo" die Ortschaft. So entstand der Name Sendling. Durch die Gründung Münchens erlebte Sendling einen Aufschwung, viele Bürger reisten in die "Großstadt", um sich dort auf dem Markt einzudecken.
Wie viele andere umliegenden Ortschaften wurde auch Sendling im Dreißigjährigen Krieg gebeutelt. Die Einwohnerzahl nahm stark ab. Im Jahr 1877 wurden Unter- und Mittersendling und die Sendlinger Haide nach München eingemeindet. Der wirtschaftliche Aufschwung begann in Sendling mit der Eröffnung der Großmarkthalle 1912. Während dem Zweiten Weltkrieg wurde auch Sendling vom Bombenhagel der Alliierten getroffen, allerdings litt das Stadtviertel nicht so schlimm wie andere Stadtteile Münchens.

Sendling heute

Sendling ist ein moderner Stadtteil, in dem sich heutzutage viele Firmen und Handwerker angesiedelt haben. Ein Meilenstein in der wirtschaftlichen Geschichte von Sendling stellt mit Sicherheit der Bau der Großmarkthalle dar, die 1912 eröffnet wurde. Die Handelshalle für Obst und Gemüse ist die drittgrößte in Europa, 2005 wurden in der Halle in Sendling Waren im Wert von über 750 Millionen Euro umgeschlagen. Aus diesem Grund entfallen viele Arbeitsplätze in Sendling auf die Großmarkthalle bzw. die damit zusammenhängenden Betriebe - 20 Prozent der rund 15.000 Arbeitsstellen entfallen auf Handelsunternehmen, ein Großteil davon ist im Großhandel tätig.
In Sendling wohnen heute viele Erwerbstätige, der Anteil an Ausländern beträgt 25 Prozent und liegt somit leicht über dem städtischen Durchschnitt. In Sendling dominieren die Einpersonenhaushalte. Momentan wohnen in Sendling viele Menschen mit unterem bis mittlerem Bildungsniveau, doch zurzeit findet eine verstärkte Zuwanderung junger Menschen mit hohem Bildungsniveau statt, so dass Sendling in Zukunft stärker durchmischt sein wird.
Für Familien bietet Sendling ein breites Angebot an mehreren Schulen verschiedener Schultypen sowie viele Freizeitangebote wie die Stadtbücherei Sendling oder die Sendlinger Kulturschmiede e.V. Daneben bietet sich für Familien als Freizeitgestaltung natürlich der Flaucher an - der Isarabschnitt lockt seit jeher Jung und Alt zur Erholung mitten in Sendling.

Verkehrsanbindung von Sendling

Sendling ist durch seine zentrale Lage gut an den öffentlichen Verkehr und an den Individualverkehr angebunden. Die wichtigste und bekannteste Straße in Sendling ist die Brudermühlstraße, ein Teilstück des Mittleren Rings. Rund 143.000 Fahrzeuge verkehren täglich auf der bedeutenden Straße.
In Sendling fahren unter anderem die S-Bahnlinien 7 und 27 sowie die U-Bahnlinien 3 und 6, die gleich mehrere Stationen anfahren. Außerdem verkehren mehrere Buslinien der Münchner Verkehrsgesellschaft.