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Begleitschutz Lehel: 2 Einträge gefunden

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Branche: Begleitschutz Lehel
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Brancheninfo: Begleitschutz

Sicherheitsdienst

Mit dem Begriff Sicherheitsdienst wird ein Unternehmen bezeichnet, das Dienstleistungen aus der Sicherheitssparte anbietet. Ein solcher externer Sicherheitsdienst kommt dann zum Einsatz, wenn eine Präsenz nur temporär von Nöten ist, oder aber der Sicherheitsaspekt in einem Unternehmen dauerhaft ausgelagert ist, und sämtliche Aspekte von einem externen Unternehmen erledigt werden.
Häufig ist mit Sicherheitsdienst auch die hausinterne Sicherheitsabteilung in einem Unternehmen gemeint. Ein Sicherheitsdienst wird oft auch als "Security" bezeichnet.

Dienstleistungen bei einem Sicherheitsdienst

Je nach Ausrichtung und Spezialisierung bietet ein Sicherheitsdienst verschiedene Dienstleistungen an. Häufig werden von einem Sicherheitsdienst mehrere dieser Dienstleistungen gleichzeitig erledigt. Gerade ein kleinerer Sicherheitsdienst ist bisweilen allerdings auf die Durchführung einer einzigen Aufgabe spezialisiert.

Zu den gängigsten Dienstleistungen eines Sicherheitsdiensts gehören:

- Brandschutz: Der Sicherheitsdienst führt regelmäßige Kontrollen der örtlichen Gegebenheiten und Brandschutzeinrichtungen durch. Häufig laufen die Alarmsysteme direkt beim Sicherheitsdienst zusammen. Dieser kann dann im Notfall erste Gegenmaßnahmen koordinieren.
- Schutz von Personen: Hier kümmern sich Angestellte des Sicherheitsdienst (in diesem Fall häufig auch Bodyguards genannt) um Leib und Leben einer zu schützenden Person. Besonders häufig werden Bodyguards für Politiker und Prominente abgestellt.
- Schutz von Objekten: Auch beim Objektschutz sind die Einsatzmöglichkeiten für einen Sicherheitsdienst äußerst vielfältig. Häufig werden Pforten oder Eingangsbereiche von einem Sicherheitsdienst überwacht. Üblich ist auch die Fernüberwachung mittels Kameras und Alarmsystemen.
- Dienstleistungen im Zusammenhang mit Veranstaltungen: Die Anwendungsmöglichkeiten für einen Sicherheitsdienst bei Veranstaltungen sind äußerst vielfältig. Ob auf Konzerten oder Fußballspielen, von der Einlasskontrolle bis zur kompletten Sicherung der Veranstaltung: ein Sicherheitsdienst wird ab einer bestimmten Veranstaltungsgröße unbedingt benötigt.
- Streifendienst: Der Sicherheitsdienst kümmert sich hier um die Sicherung eines bestimmten Gebietes, indem er Streifen motorisiert oder zu Fuß durchführt. Häufig kommt einem Sicherheitsdienst beispielsweise die Sicherung eines Werksgeländes bei Nacht zuteil.
- Geldtransporte: Hier kümmert sich der Sicherheitsdienst um den Transport von größeren Mengen an Geld. Hierunter fallen insbesondere Transporte von einem Geldinstitut zum anderen, oder die Bargeldabholung von Unternehmen im Einzelhandel, die aus Sicherheitsgründen einem Sicherheitsdienst überlassen wird.

Wer arbeitet bei einem Sicherheitsdienst?

Seit geraumer Zeit existiert ein eigener Ausbildungsberuf, der zur Arbeit in einem Sicherheitsdienst befähigen soll. Es handelt sich um die staatlich anerkannte Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit. Die Ausbildungszeit in einem Sicherheitsdienst (mit parallelem Schulunterricht) nimmt für gewöhnlich 3 Jahre in Anspruch. Nach 2 Jahren Berufspraxis in einem Sicherheitsdienst kann die Weiterbildung zum/zur Meister/in für Schutz und Sicherheit erfolgen.
Darüber hinaus existieren zahlreiche private Ausbildungskonzepte. Deren Ausrichtung und Ausbildungskonzepte variieren stark. Den größten Teil der Arbeit in einem Sicherheitsdienst erledigen allerdings nur selten gesondert ausgebildete Arbeitskräfte. Meist erfolgt jedoch mindestens eine Unterweisung, bevor die Arbeit im Sicherheitsdienst beginnt. In manchen Fällen werden diese Grundlagen durch spezielle Schulungen und Kurse parallel zur Arbeit im Sicherheitsdienst aufgefrischt und ergänzt.

Lehel

Lehel München

Mit dem Begriff Lehel wird ein zentral gelegener Münchner Stadtteil bezeichnet. Gemeinsam mit dem Altstadt-Viertel bildet das Lehel den Bezirk "Altstadt-Lehel" (Bezirk1). Der Bezirk ist lediglich 316 Hektar groß und wird von ungefähr 18000 Münchnern und Münchnerinnen bewohnt.

Lage und Verkehrsanbindung des Lehel

Das Lehel schließt direkt östlich an die Altstadt an. Im Westen bildet somit der Altstadtring die Grenze des Viertels. Im Osten wird das Lehel durch die Isar begrenzt. Das nördliche Ende bilden die Königinstraße und die Max-Joseph Brücke, das südliche die Ludwigsbrücke.
Das Lehel verfügt über eine sehr gute Verkehrsanbindung. Das Viertel wird unter anderem von den U-Bahn Linien 4 und 5 sowie von diversen Tram- und Buslinien bedient. Für Autofahrer ist die günstige Lage direkt am Altstadtring von großem Vorteil.

Geschichte des Lehel

Bereits im 14. Jahrhundert war der Bereich des heutigen Stadviertels Lehel bewohnt. Ärmere Leute, die nicht in der Stadt wohnen durften, besiedelten das von Wasserläufen und Wald dominierte Gebiet. Das Lehel ist somit die älteste Vorstadt Münchens. 1724 wurde das Lehel in die Stadt München (gegründet 1158) eingemeindet.
Im Zuge des 19. Jahrhunderts wurde das Lehel ein immer beliebteres Stadtviertel. Aufgrund der Nähe zur Innenstadt und der hohen Lebensqualität durch Isar und Englischem Garten hält diese große Beliebtheit bis heute an.

Woher kommt der Name Lehel?

Nach einer Reform des Münchner Stadtgebietes, die 1812 durchgeführt wurde, wurde das Lehel für einige Zeit wegen dem dort errichteten Kloster St. Anna offiziell als St.-Anna-Vorstadt bezeichnet. Diese Bezeichnung konnte sich jedoch nie durchsetzen: für die Münchner war das Gebiet östlich der Altstadt schon immer das Lehel. Die Herkunft des Namens Lehel als Bezeichnung für diesen Bereich ist nicht eindeutig geklärt. Auenwälder wurden früher häufig als "Lohe" bezeichnet, kleinere Wälder dieser Art als "Löhel". Sehr wahrscheinlich ist, dass der Name des Viertels hier seinen Ursprung hat.
Manche Historiker führen den Namen des Viertels allerdings auch auf die bayrische Bezeichnung für ein kleines Lehen ("Lehel") oder die Exekution des ungarischen Kriegsherren Lehel (die 955 in der Nähe von Regensburg stattfand) zurück. Früher wurde der Name des Viertels mit einem Rachenlaut (also "Lechel") ausgesprochen. Im Laufe der Zeit hat sich allerdings die schriftgetreue Aussprache durchgesetzt.

Das Lehel Heute

Das Lehel ist eines der beliebtesten Münchner Stadtviertel. Ein großer Teil der Altbauten ist inzwischen komplett saniert und renoviert, die Verkehrsanbindung wurde stetig verbessert. Im Lehel befinden sich zahlreiche Gebäude der bayrischen Staatsregierung (unter anderem das Wirtschaftsministerium, die Regierung von Oberbayern...).
Ein besonders beliebter Punkt im Lehel ist der (unter Graf Rumford erbaute) Englische Garten. Der Park ist einer der größten innerstädtischen Grünflächen weltweit. Nicht nur die Bewohner des Lehel schätzen den Englischen Garten. Ganz München und viele Touristen kommen regelmäßig, um die weitläufigen Wiesen, den Blick vom Monopteros oder eine Erfrischung im Biergarten am Chinesischen Turm zu genießen.