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Brancheninfo: Berufsschule

Es gibt Berufsschulen und Berufsfachschulen. Berufsschulen sind Schulen, die während einer Ausbildung, den theoretischen Unterricht zum jeweiligen Beruf leisten. Der theoretische Unterricht findet entweder in Blöcken z.B. 1 Woche im Monat, oder er kann auch, je nach Ausbildungsjahr und Beruf, an einem oder zwei Tagen in der Woche stattfinden. Die Ausbildung wird mit bestehen der Abschlussprüfung abgeschlossen. Diese Prüfungen werden von den zuständigen Stellen wie z.B. der Industrie- und Handelskammern (IHK), der Handwerkskammer (HWK), der Rechtsanwaltskammer oder auch von den Verwaltungsschulen abgeleistet. Nach erfolgreichem absolvieren der Ausbildung, erhält man je nach Berufszweig einen Kaufmannsgehilfenbrief (bei kaufmännischen Berufen), einen Gesellenbrief (bei Handwerksberufen) oder einen Facharbeiterbrief (bei technischen Berufen in der Industrie). Bei den Berufsfachschulen handelt es sich um Schulen, die nicht während einer Berufsausbildung besucht werden müssen. Bei Berufsfachschulen finden teilqualifizierende oder auch vollqualifizierende Bildungsgänge für Berufe statt. Bei teilqualifizierenden Bildungsgängen wird z.B. die berufliche Grundbildung vermittelt. Bei vollqualifizierenden Bildungsgängen erhält man nach erfolgreichem Abschluss einen Berufsabschluss. Berufsfachschulen haben verschiedene Ausrichtungen. Es gibt die gewerblichen Berufsfachschulen, wie beispielsweise für Metalltechnik, Maschinenbau, Schreinerei, Glas, Keramik, sowie für weitere Sparten. Die trifft beispielsweise auch für kaufmännische Berufe zu. Diese unterteilen sich auch in verschiedene Sparten, wie etwa für Bürokaufleute, Datenverarbeitung, kaufmännische Assistenten und noch weitere. Berufsschulen gibt es auch für folgende Rubriken: Kinderpflege, Sozialpflege, Gastronomie, technische Assistenzberufe, Gesundheitswesen, Musik, Fremdsprachen, Gymnastik, Schauspiel, Ballett oder auch für Kosmetik. Als Mindestvoraussetzung für den Besuch einer Berufsfachschule muss ein Hauptschulabschluss vorhanden sein, jedoch ist ein mittlerer Abschluss mehr von Vorteil. In der Regel werden die Bildungsgänge in den Berufsfachschulen in Vollzeitform abgeschlossen. Diese dauern in der Regel mindestens ein Jahr, maximal 2 Jahre.

Maxvorstadt

Maxvorstadt

Mit dem Begriff Maxvorstadt wird ein nördlich der Altstadt gelegenes Stadtviertel im Herzen Münchens bezeichnet. Die Maxvorstadt (Stadtbezirk 3) wird aus den Bezirksteilen Königsplatz, Augustenstraße, St. Benno, Marsfeld, Josephsplatz, Am alten nördlichen Friedhof, Universität, Schönfeldvorstadt und Maßmannbergl gebildet.
Die Maxvorstadt erstreckt sich über ca. 430 Hektar und wird von rund 41000 Münchnerinnen und Münchnern bewohnt.

Lage und Verkehrsanbindung der Maxvorstadt

Der südliche Teil der Maxvorstadt schließt direkt an die Münchner Altstadt an. Die südliche Grenze des Bezirks Maxvorstadt verläuft entlang der Achse Odeonsplatz-Stachus-Bahngelände/Arnulfstraße. Im Norden wir die Maxvorstadt von der Schwabinger Georgenstraße begrenzt, im Osten vom Englischen Garten (Königinstraße). Im Westen liegt Neuhausen, die Grenze zwischen den beiden Stadtbezirken bilden Loth- und Maillingerstraße. Für Autofahrer ist der Altstadtring gut erreichbar, besonders nützlich sind auch die Ludwigsstraße und die Schleißheimerstraße, die die Maxvorstadt von oben nach unten durchqueren.
Die Maxvorstadt ist verkehrsmäßig äußerst gut erschlossen. Die U-Bahn Linien U3 und U6 (Haltestellen Odeonsplatz, Universität), U1 (Stiglmaierplatz) sowie U2 (Königsplatz) bedienen die Maxvorstadt direkt. Zusätzlich stehen diverse Tramlinien (16, 17, 20, 21 und 27) und Buslinien zur Verfügung. Die Innenstadt und der Hauptbahnhof sind von der Maxvorstadt aus mit den öffentlichen Verkehrsmitteln jeweils in nur wenigen Minuten erreichbar.

Geschichte der Maxvorstadt

Der Name Maxvorstadt geht auf den König Maximilian I. Joseph zurück. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Maxvorstadt, die als erste planmäßige Erweiterung der Münchner Altstadt konzipiert wurde, im Jahr 1812.
Ein Großteil der Gebäude der Maxvorstadt wurde allerdings erst in den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts unter Ludwig dem I. erbaut. Geprägt ist die Maxvorstadt in erster Linie von einem klassizistischen Architekturstil, der das klassische Altertum (vor allem die griechische Antike) nachahmt. Nach der Vorstellung Ludwigs des I. sollte im Bereich der Maxvorstadt ein "Isar-Athen" entstehen. Ein großer Teil der bekanntesten Bauten der Maxvorstadt wurde von den beiden Architekten Leo von Klenze und Friedrich von Gärtner konzipiert.

Die bekanntesten Orte der Maxvorstadt

Auch wenn im Lauf der Zeit immer mehr moderne Gebäude errichtet wurden, ist die Maxvorstadt immer noch stark vom klassizistischen Einfluss geprägt. Zu den bekanntesten Bauwerken und Orten der Maxvorstadt gehören:

- Die Ludwigsstraße, die am Siegestor (nach dem Vorbild eines antiken Triumphbogens gebaut) beginnt und unter anderem von der Staatsbibliothek und den Gebäuden der Ludwig-Maximilians-Universität gesäumt wird. Die Maxvorstadt ist somit auch das Viertel der Münchner Universitäten. Der Einfluss der Studenten sorgte früher für ein besonderes Flair in der Maxvorstadt, das teilweise bis heute zu spüren ist.
Der Königsplatz mit der Glyptothek, den Propyläen. Überhaupt ist die Maxvorstadt eines der kulturellen Zentren Münchens: die Pinakotheken, das Lenbachhaus, die Staatliche Graphische Sammlung etc. bieten kulturelle Unterhaltung auf höchstem Niveau.
Sowie die klassizistischen Gebäude in der Ludwigstraße, der Briennerstraße sowie am Odeonsplatz, Wittelsbacherplatz, und Karolinenplatz.
Ruhe und Erholung mitten in der Maxvorstadt bietet der Alte Botanische Garten.