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Branche: Bestattungen
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Brancheninfo: Bestattungen

Bestattungen München


Bestattungen bezeichnen die Vorgänge, welche die langfristige Bewahrung des menschlichen Körpers nach dem Tod umfassen. Bestattungen können in Deutschland in Form einer Urnenbeisetzung oder einer Beerdigung statt finden.
Der Begriff "Bestattungen" kommt aus dem 17. Jahrhundert, den Toten soll durch Bestattungen eine "Statt" gegeben werden. Im Allgemeinen Sprachgebrauch bezeichnet man eine Bestattung häufig auch als Begräbnis oder Beerdigung. In München gibt es eine große Anzahl an Bestattungsunternehmen. Da vielen Angehörigen bei einem Todesfall die Kraft für bürokratische Formalitäten fehlt, bieten viele Bestattungsunternehmen in München ebenfalls an, diese so gut es geht zu übernehmen und mit den betreffenden Behörden zu klären. Auf Wunsch kümmern sich auch viele Bestattungsunternehmen um den nötigen Bestattungsbedarf und geben diverse Bestattungsdrucksachen in Auftrag. Bestattungsunternehmen in und um München findet man bequem und einfach in den Branchenanzeigen die Münchner.

Gesetzliche Regelung der Bestattung

Bestattungen also Urnenbeisetzungen oder Beerdigungen sind in Deutschland gesetzlich geregelt. Im konkreten Fall orientiert sich der Ablauf von Bestattungen in München am jeweils gültigen Bestattungsgesetz. Dieses Gesetz gibt neben dem rechlichen Rahmen für Bestattungen, das Friedhofsrecht, speziell bei Beerdigungen sowie rechtliche Regeln für die Obduktion von Leichen vor. Die genaue Formulierung des Bestattungsgesetzes variiert von Bundesland zu Bundesland. Grundsätzlich gilt in Deutschland die sogenannte Bestattungspflicht. Bestattungen müssen nach dem Tod eines Menschen in Form einer Beerdigung oder einer Urnenbeisetzung zwingend durchgeführt werden. Bestattungen organisieren müssen demnach die Eltern, volljährige Kinder, der Ehepartner, die Ehepartnerin oder nahe Angehörige.
Kommt man der Bestattungspflicht in München nicht nach, werden die Bestattungen meist vom Münchner Ordnungsamt organisiert, das die durch die Bestattungen entstandenen Kosten in Rechnung stellt. Die sogenannte Kostentragungspflicht bei Bestattungen ist getrennt von der Bestattungspflicht aufzukommen. Meist tragen die Erben beziehungsweise die Erbengemeinschaften die Kosten für die Bestattungen.

Ablauf der Bestattung

Wie oben Bereits erwähnt gibt es unterschiedliche Arten der Bestattung:

- Feuer-Bestattungen: Bei einer Feuer-Bestattung wird der Leichnam in einem Krematorium eingeäschert. Diese Asche wird entweder in einem Grab unter der Erde beigesetzt oder in einem speziellen Gebäude auf dem Friedhofsgelände in einer Urne (Urnenbeisetzung) platziert.

- Sarg-Bestattungen: hier wird der Leichnam in der Erde bestattet, meist liegt das entstehende Grab in einem Friedhof. Unterschieden werden Erd-Bestattungen in Gemeinschaftsgräbern, beziehungsweise Familiengräbern, oder Einzelgräbern.

Je nach Form unterscheidet sich der Ablauf von Bestattungen erheblich. Zunächst wird der Leichnam durch Waschen und gegebenenfalls durch Einkleiden und Einsargen vorbereitet. Daran anschließend findet ein Verabschiedungsritual, entweder in Form einer religiösen oder weltlichen Totenfeier, auf dem Friedhof statt. Im Anschluss folgt dann die eigentliche Bestattung.

Bestattungsunternehmen in München

Bestattungen in München werden wie oben bereits erwähnt meistens von Bestattungsunternehmen durchgeführt. Der Beruf des Bestatters ist in Deutschland nicht geschützt. Theoretisch konnte, zumindest früher, jeder der wollte Bestatter werden und ein Bestattungsunternehmen eröffnen. Seit 2003 existiert jedoch ein bundesweit einheitlicher Ausbildungsberuf zur Fachkraft für Bestattungen.
Die Bestattungsunternehmen kümmern sich meist um die komplette Abwicklung von Bestattungen von der Planung der Bestattungen an sich bis hin zur umfassenden Unterstützung der Hinterbliebenen vor, während und nach den Bestattungen. Die Kosten für eine Bestattung sind meistens mit dem beauftragten Bestattungsunternehmen im Vorfeld abzuklären.

Friedhöfe in München

In München gibt es für Beerdigungen oder Urnenbeisetzungen 29 verschiedene städtische Friedhöfe. Ein Friedhof ist ein würdiger Platz für eine Bestattung. Zudem stellt ein Friedhof symbolisch für viele einen Ort des Abschieds dar. Außerdem ist ein Friedhof darüber hinaus eine grüne Oase und erfüllt neben dem Zweck der würdevollen Beerdigung eine wichtige Funktion als grüne Lunge der Stadt. Auch hat ein Friedhof meistens einen großen kulturgeschichtlichen Wert. So kann beispielsweise ein Grabstein auf einem Friedhof ein "Zeitzeuge" aus den unterschiedlichsten Epochen sein und einen großen historischen Wert haben. Zu einem Friedhof in München gehört meist auch eine Friedhofgärtnerei, welche sich unter anderem um die Grünflächen eines Friedhofs kümmert. Auch findet man in der Nähe eines Münchner Friedhofs oft ein Geschäft, das Grabsteine, Grabinschriften und anderen Bestattungsbedarf anbietet.

Krematorien München

Ein Krematorium ist eine Anlage zu Verbrennung von Leichnahmen. Sie kommt zum Einsatz wenn keine normale Bestattung des Leichnams in der Erde gewünscht ist, sondern beispielsweise eine Bestattung der Asche unter der Erde oder eine Urnenbeisetzung, also eine Feuerbestattung, vollzogen werden soll. Das Wort Krematorium kommt aus dem lateinische von "cremare" und bedeutet so viel wie "verbrennen".

Haar

Haar ist eine Gemeinde im Osten von München. Haar heißt eigentlich Haar (bei München), wird aber oft nur als Haar bezeichnet. Haar schließt im Westen an Trudering an und wird im Norden durch Feldkirchen, im Osten durch Vaterstetten und im Süden durch Grasbrunn und Putzbrunn begrenzt.
In Haar leben momentan knapp 20.000 Einwohner auf einer Fläche von 12,9 Quadratkilometern. Haar ist in die fünf Gemeindeteile Haar, Eglfing, Gronsdorf, Ottendichl und Salmdorf aufgeteilt.

Geschichte von Haar

Der Name Haar kommt nicht vom Kopfhaar, sondern von dem Wort "hart". Damit beschrieb man früher einen lichten Wald. Im Wappen von Haar findet sich noch heute ein Beil, welches auf die Waldrodung zurückzuführen ist. Haar wurde 1073 an das Kloster Rott am Inn verschenkt - die erste urkundliche Erwähnung von Haar geht folglich auf dieses Jahr zurück.
1818 fasste man die bis dato selbstständigen Ortschaften Gronsdorf, Haar und Salmdorf zur Gemeinde Salmdorf zusammen, 1849 folgten die Nachbarortschaften Ottendichl und Eglfing. Die Gemeinde Haar blieb fortan aber recht klein, erst, als die Bahnstation Haar erbaut wurde, wuchs Haar rasch an.
Nach dem Zweiten Weltkrieg beschleunigte sich dieses Wachstum noch einmal, was auch an dem Bau des Jagdfeld-Zentrums lag, einem großen Komplex mit Wohnhäusern, Läden, Restaurants und einem Park. Allerdings nahm der Wohnungsbau in Haar nicht überhand, weil man die denkmalgeschützten Gebäude belassen wollte. Ein wirtschaftliches Wachstum erlebte Haar mit dem Bau des Riemer Flughafens.

Haar heute

Haar ist heute eine ruhige Vorstadtgemeinde, die aber auch kulturell und wirtschaftlich einiges bieten kann. Regelmäßige kulturelle Veranstaltungen finden im Bürgerhaus statt, außerdem gibt es ein kleines Theater und ein Kino.
Der größte Arbeitgeber in Haar ist das Isar-Amper-Klinikum München-Ost, das bis 2006 noch Bezirkskrankenhaus Haar hieß und eine der größten psychiatrischen Kliniken der Welt ist. Außerdem haben sich in Haar einige Betriebe der Pharmaindustrie angesiedelt.
Erwähnenswert im Zusammenhang mit Haar ist auch die Schule des Bundesnachrichtendienstes, in der zukünftige Mitarbeiter für den gehobenen nichttechnischen Dienst ausgebildet werden. Sie ist im Telefonbuch getarnt und heißt dort "Liegenschaftsverwaltung Pullach Institut für Nachrichtentechnik".

Verkehrsanbindung von Haar

Wer nach Haar fahren will, kann das über die A99 (Anschlussstelle Haar) machen, außerdem sind die Bundesstraßen 471 und 304 gleich in der Nähe. Aus München bietet sich die Anreise über die Wasserburger Landstraße an.
Auch an den öffentlichen Nahverkehr ist Haar bestens angebunden dank der Einbindung in den Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV): Neben den Buslinien 193, 240, 241, 242, 243 und 285 verkehrt in Haar die S-Bahnlinie S4 (Haltestelle Haar).