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Bestattungen Isarvorstadt: 16 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Bestattungen

Bestattungen

Bestattungen werden die Vorgänge genannt, die die langfristige Bewahrung des menschlichen Körpers nach dem Tod umfassen.
Der Begriff "Bestattungen" kommt aus dem 17. Jahrhundert, den Toten soll durch Bestattungen eine "Statt" gegeben werden. Im Allgemeinen Sprachgebrauch werden Bestattungen häufig auch als Begräbnisse oder Beerdigungen bezeichnet.

Gesetzliche Regelung der Bestattung

Bestattungen sind in Deutschland gesetzlich geregelt. Im konkreten Fall orientiert sich der Ablauf von Bestattungen am jeweils gültigen Bestattungsgesetz. Dieses Gesetz gibt neben dem rechtlichen Rahmen für Bestattungen auch das Friedhofsrecht und rechtliche Regeln für die Obduktion von Leichen vor. Die genaue Formulierung des Bestattungsgesetzes variiert von Bundesland zu Bundesland. Grundsätzlich gilt in Deutschland die sogenannte Bestattungspflicht. Bestattungen müssen nach dem Tod eines Menschen also zwingend durchgeführt werden. Bestattungen organisiert werden müssen demnach für die Eltern, volljährige Kinder, den Ehepartner/die Ehepartnerin und nahe Angehörige.
Wird dieser Bestattungspflicht nicht nachgekommen, werden die Bestattungen meist vom ansässigen Ordnungsamt organisiert, das die durch die Bestattungen entstandenen Kosten in Rechnung stellt. Die sogenannte Kostentragungspflicht bei Bestattungen ist getrennt von der Bestattungspflicht zu bewerten. Sie beschreibt die rechtliche Pflicht, für sämtliche Kosten für die Bestattungen aufzukommen. Meist tragen die Erben beziehungsweise die Erbengemeinschaften die Kosten für die Bestattungen.

Ablauf der Bestattung

Die beiden in Deutschland üblichen Formen für Bestattungen sind:

- Feuer-Bestattungen, bei denen der Leichnam in einem Krematorium eingeäschert wird. Diese Asche wird entweder in einem Grab unter der Erde beigesetzt oder in einem speziellen Gebäude auf dem Friedhofsgelände in einer Urne platziert.
- Sarg-Bestattungen: hier wird der Leichnam in der Erde bestattet, meist liegt das entstehende Grab in einem Friedhof. Unterschieden werden Erd-Bestattungen in Gemeinschaftsgräbern (beziehungsweise Familiengräbern) oder Einzelgräbern. In Kriegs- oder Krisenzeiten waren auch Bestattungen in Massengräbern üblich.
Je nach Form unterscheidet sich der Ablauf von Bestattungen erheblich. Zunächst wird der Leichnam durch Waschen (und gegebenenfalls Einkleiden und Einsargen) vorbereitet. Daran anschließend findet ein Verabschiedungsritual (entweder in Form einer religiösen oder weltlichen Totenfeier) statt. Im Anschluss folgt dann die eigentliche Bestattung.

Wer führt Bestattungen durch?

Bestattungen werden meist von Bestattungsunternehmen durchgeführt. Der Beruf des Bestatters ist in Deutschland nicht geschützt. Theoretisch kann also jeder ein Bestattungsunternehmen eröffnen. Seit 2003 existiert allerdings ein bundesweit einheitlicher Ausbildungsberuf zur Fachkraft für Bestattungen.
Die Bestattungsunternehmen kümmern sich meist um die komplette Abwicklung von Bestattungen von der Planung der Bestattungen an sich bis hin zur umfassenden Unterstützung der Hinterbliebenen vor, während und nach den Bestattungen.

Isarvorstadt

Isarvorstadt

Der Begriff Isarvorstadt bezeichnet einen Stadtteil in München-Zentrum. Zusammen mit der Ludwigsvorstadt bildet die Isarvorstadt den "Stadtbezirk 2 Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt". Der Stadtbezirk entstand erst 1992 durch die Zusammenlegung der Ludwigsvorstadt mit der Isarvorstadt.
Die Isarvorstadt umfasst bedeutende Bereiche der südlichen Innenstadt - besonders erwähnenswert sind die Isarauen, der Alte Südliche Friedhof und die Theresienwiese. Die Isarvorstadt teilt sich in die Bezirke Isarvorstadt/Schlachthofviertel, Isarvorstadt/Glockenbachviertel und Isarvorstadt/Deutsches Museum.

Die Geschichte der Isarvorstadt

Um 1800 lebten in der Isarvorstadt weitaus weniger Einwohner als heute - man zählte damals rund 2300 Bewohner, die vor allem Handwerker waren und in ärmlichen Behausungen lebten. Auf der anderen Seite ließen Adelige aber auch in bestimmten Bezirken der Isarvorstadt Schlösschen bauen, wie das Jagdschlössl in der Fraunhoferstraße oder das Leopoldschlössl an der Blumenstraße.
Im Zweiten Weltkrieg wurden viele Gebäude in der Isarvorstadt Opfer von Bombenangriffen, da hier viel Industrie angesiedelt war. Insgesamt wurden im ganzen Krieg 226 Gebäude und 3135 Wohnungen zerstört. Trotzdem gibt es heute in der Isarvorstadt noch jede Menge Altbauten, die bei Mietern sehr begehrt sind.

Charakter der Isarvorstadt

Zwar gilt die Isarvorstadt als ein einziges Stadtviertel, doch trotzdem haben sich die verschiedenen Bezirke darin unterschiedlich entwickelt. Im Bereich um die Theresienwiese überwiegt heute beispielsweise der Anteil an Bürobauten, während sich in der Isarvorstadt rund um den Bahnhof allerlei Hotels, Gaststätten, Sexshops und Computerläden finden.
Das Mietniveau ist im Laufe der Zeit immer weiter angestiegen, auch deshalb, weil viele Vermieter ihre Wohnungen saniert haben. Am deutlichsten sieht man diese Veränderung in der Isarvorstadt im Glockenbachviertel und im Schlachthofviertel, das heute teils sehr exklusive Wohnungen anbietet und früher eher das Quartier der "einfachen Leute" war.
Andererseits gibt es in der Isarvorstadt soziale Probleme wie in vielen anderen Stadtteilen Münchens auch: Die Zahl der Arbeitslosen und Sozialhilfeempfänger ist im Vergleich zu anderen Stadtvierteln in der Isarvorstadt sehr hoch.

Sehenswürdigkeiten in der Isarvorstadt

Wer die Isarvorstadt besucht, sollte auf jeden Fall einige Dinge gesehen haben, wie beispielsweise das Mathäser, das jahrhundertelang ein beliebter Bierausschank war und heute ein modernes Kino mit 14 Sälen ist. In dem großen Gebäude befinden sich außerdem noch viele Geschäfte, Bars, Cafés und Büroräume.
Sehenswert in der Isarvorstadt ist auch das Deutsche Museum auf der Museumsinsel in der Isar:
Das Museum ist das größte naturwissenschaftliche Museum der Welt. Jährlich besuchen rund 1,5 Millionen Menschen das große Gebäude in der Isarvorstadt, um die zahlreichen Exponate aus den Bereichen Natur und Technik zu bewundern.