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Brancheninfo: Bestattungen

Bestattungen

Bestattungen werden die Vorgänge genannt, die die langfristige Bewahrung des menschlichen Körpers nach dem Tod umfassen.
Der Begriff "Bestattungen" kommt aus dem 17. Jahrhundert, den Toten soll durch Bestattungen eine "Statt" gegeben werden. Im Allgemeinen Sprachgebrauch werden Bestattungen häufig auch als Begräbnisse oder Beerdigungen bezeichnet.

Gesetzliche Regelung der Bestattung

Bestattungen sind in Deutschland gesetzlich geregelt. Im konkreten Fall orientiert sich der Ablauf von Bestattungen am jeweils gültigen Bestattungsgesetz. Dieses Gesetz gibt neben dem rechtlichen Rahmen für Bestattungen auch das Friedhofsrecht und rechtliche Regeln für die Obduktion von Leichen vor. Die genaue Formulierung des Bestattungsgesetzes variiert von Bundesland zu Bundesland. Grundsätzlich gilt in Deutschland die sogenannte Bestattungspflicht. Bestattungen müssen nach dem Tod eines Menschen also zwingend durchgeführt werden. Bestattungen organisiert werden müssen demnach für die Eltern, volljährige Kinder, den Ehepartner/die Ehepartnerin und nahe Angehörige.
Wird dieser Bestattungspflicht nicht nachgekommen, werden die Bestattungen meist vom ansässigen Ordnungsamt organisiert, das die durch die Bestattungen entstandenen Kosten in Rechnung stellt. Die sogenannte Kostentragungspflicht bei Bestattungen ist getrennt von der Bestattungspflicht zu bewerten. Sie beschreibt die rechtliche Pflicht, für sämtliche Kosten für die Bestattungen aufzukommen. Meist tragen die Erben beziehungsweise die Erbengemeinschaften die Kosten für die Bestattungen.

Ablauf der Bestattung

Die beiden in Deutschland üblichen Formen für Bestattungen sind:

- Feuer-Bestattungen, bei denen der Leichnam in einem Krematorium eingeäschert wird. Diese Asche wird entweder in einem Grab unter der Erde beigesetzt oder in einem speziellen Gebäude auf dem Friedhofsgelände in einer Urne platziert.
- Sarg-Bestattungen: hier wird der Leichnam in der Erde bestattet, meist liegt das entstehende Grab in einem Friedhof. Unterschieden werden Erd-Bestattungen in Gemeinschaftsgräbern (beziehungsweise Familiengräbern) oder Einzelgräbern. In Kriegs- oder Krisenzeiten waren auch Bestattungen in Massengräbern üblich.
Je nach Form unterscheidet sich der Ablauf von Bestattungen erheblich. Zunächst wird der Leichnam durch Waschen (und gegebenenfalls Einkleiden und Einsargen) vorbereitet. Daran anschließend findet ein Verabschiedungsritual (entweder in Form einer religiösen oder weltlichen Totenfeier) statt. Im Anschluss folgt dann die eigentliche Bestattung.

Wer führt Bestattungen durch?

Bestattungen werden meist von Bestattungsunternehmen durchgeführt. Der Beruf des Bestatters ist in Deutschland nicht geschützt. Theoretisch kann also jeder ein Bestattungsunternehmen eröffnen. Seit 2003 existiert allerdings ein bundesweit einheitlicher Ausbildungsberuf zur Fachkraft für Bestattungen.
Die Bestattungsunternehmen kümmern sich meist um die komplette Abwicklung von Bestattungen von der Planung der Bestattungen an sich bis hin zur umfassenden Unterstützung der Hinterbliebenen vor, während und nach den Bestattungen.

Perlach

Perlach

Perlach ist ein Stadtteil im Münchner Südosten, der zusammen mit dem Stadtviertel Ramersdorf den Stadtbezirk 16 "Ramersdorf-Perlach" bildet. Momentan leben in dem Stadtbezirk rund 100.000 Einwohner auf einer Fläche von 1900 Hektar. Perlach wird im Norden durch Ramersdorf, im Osten durch Trudering, im Süden durch Fasangarten bzw. Neubiberg und im Westen durch Ramersdorf begrenzt.
Perlach ist als ein ruhiges, grünes Stadtviertel bekannt. In Neuperlach und Neuperlach Süd wurde in den vergangenen Jahren viel gebaut, in diesem Teil von Perlach sind viele Wohnungen im Zuge des sozialen Wohnungsbaus entstanden. Viele verbinden Perlach mit dem Bild von großen Hochhausbauten, aber vor allem in Altperlach hat sich beispielsweise auch viel Tradition bewahrt.

Geschichte von Perlach

Perlach blickt auf eine lange Geschichte zurück: die erste urkundliche Erwähnung geht auf das Jahr 790 zurück. Der Name besteht aus pera = Eber, Bär und loh = lichter Wald. Der Ortsmittelpunkt vom alten Perlach war der Pfanzeltplatz mit seiner barocken Pfarrkirche Sankt Michael, die noch heute steht.
Lange Zeit war Perlach unter verschiedenen Grundherren aufgeteilt, 1818 schließlich wurde das Dorf zur eigenen Gemeinde. Im Jahr 1930 wurde Perlach schließlich nach München eingemeindet. Von da an entwickelte sich Perlach immer mehr zu einem reinen Wohnviertel, das den Platzbedarf der Münchner stillen musste.
Als Folge der Platznot wurden in dem Stadtviertel neue Wohnbauten geplant und in den 60er und 70er Jahren auch gebaut. Perlach sollte ursprünglich einmal eine Entlastungsstadt für 80.000 Einwohner darstellen. Heute ist Perlach mit "nur" 55.000 Einwohnern immerhin noch die größte westdeutsche Satellitenstadt.

Perlach heute

Bis weit in die 60er Jahre war Perlach stark vom Bild des dörflichen Charakters geprägt, was man heute auch noch deutlich in der Gegend rund um den Pfanzeltplatz in Alt-Perlach sieht. Im Zuge der Massenbebauung in Neuperlach Süd, Neuperlach und Perlach ging immer mehr landwirtschaftliche Fläche verloren, so dass Perlach heute ein reines Wohnviertel ist.
Perlach ist eine eigene kleine Welt für sich: In dem Stadtviertel gibt es zahlreiche Geschäfte für den Bedarf des täglichen Lebens sowie viele Läden und Dienstleister in dem großen Einkaufszentrum "PEP" (Perlacher Einkaufspassage). Für Familien sind aber auch die Möglichkeiten zur Erholung in Perlach interessant: Neben einem Schwimmbad, einem Eislaufstadion und dem Ostpark gibt es im gesamten Stadtbezirk 34 Sportanlagen, sieben Bibliotheken, drei Theater und 30 Schulen.

Verkehrsanbindung von Perlach

Von Perlach aus gelangt man sowohl schnell auf den Mittleren Ring als auch auf die Salzburger Autobahn A8. Wichtige Straßen in Perlach sind die Heinrich-Wieland-Straße, die Therese-Giehse-Allee, die Ständlerstraße und die Putzbrunner-/Ottobrunner Straße.
Auch an den öffentlichen Nahverkehr ist Perlach gut angebunden: Neben verschiedenen Buslinien halten in Perlach die U-Bahnlinie 5 und die S-Bahnlinie 6.