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Brancheninfo: Boutique

Boutique München

Der Begriff Boutique bezeichnet ein Geschäft, welches sich auf den Verkauf von Modeartikeln spezialisiert hat. Insbesondere verkauft eine Boutique Kleidung, Schmuck, Schuhe und Accessoires. Der Begriff Boutique kommt aus dem Französischen und bedeutet so viel wie "kleines Geschäft" oder auch "Kramladen". Manchmal, in Deutschland aber eher seltener, findet man die Boutique auch unter dem Begriff Butike. Das Wort Budike hingegen bezeichnet eher einen Kramladen und hat mit der Boutique nicht viel gemeinsam.
Eine Boutique unterscheidet sich zu einem Modehaus darin, dass die Boutique oftmals ein kleineres Sortiment auf einer kleineren Verkaufsfläche anbietet. Oftmals ist eine Boutique sehr exklusiv und verkauft Markenkleidung. Daneben gibt es Boutiquen, die sich nur auf den Verkauf einer bestimmten Modemarke spezialisiert haben.

Mode in einer Boutique

In einer Boutique wird vor allem die aktuelle Mode verkauft. Mit Mode bezeichnet man im Bereich der Kleidung die angesagten Blusen, Hemden, Kostüme, Kleider usw., also all diejenigen Kleidungsstücke, die momentan modern sind. Geprägt wird der Begriff der Mode durch Designer, die Käufer - und nicht zuletzt durch die Boutique selbst, welche die Auswahl der Produkte bestimmt.
In einer Boutique arbeiten oftmals fachkundige Verkäufer und Verkäuferinnen. Sie können dem Kunden bei der Auswahl der richtigen Kleidung helfen. Oft ist der Verkäufer und die Verkäuferin der Boutique aber auch als Stil- und Einkaufsberater für den Kunden tätig.

Was wird in einer Boutique verkauft?

Es gibt Dinge, die in fast jeder Boutique anzutreffen sind und die sozusagen zur Standardausstattung gehören. Dazu zählen beispielsweise:

- Kostüm: Ein Kostüm ist ein Kleidungsstück, das eine Mischung aus Jacke und Rock darstellt. Erfunden wurde das Kostüm in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Vor allem im Business-Bereich tragen viele Frauen diese Damenmode. Eine Boutique hat oftmals eine umfassende Auswahl an Kostümen.
- Bluse: Auch die Bluse zählt man zum Bereich der Business-Kleidung. Eine Bluse ist das Pendant zum Hemd bei Männern. Meist ist die Bluse aus leichtem Gewebe hergestellt. In einer Boutique kennt man viele verschiedene Arten von Blusen - schlichte, verzierte, verspielte, strenge oder mit Veränderungen wie beispielsweise dem Dreiviertelarm. Die Mitarbeiter einer Boutique können beraten, zu welchen Anlässen welches Blusenmodell am besten passt.
- Kleid: Das Kleid ist ein klassisches Stück in der Boutique, das nur in wenigen Schränken von Frauen fehlt. Normalerweise besteht ein Kleid aus Rock und Oberteil. In der Damenmode unterscheidet man Kleider nach ihren Anlässen, wie etwa Besuchskleid, Nachmittagskleid, Abendkleid, Ballkleid, Hochzeitskleid und vielen anderen Formen vom Kleid. Auch beim Kleid kann die Boutique verschiedene Marken führen oder aber sich auf einen Designer spezialisiert haben.
- Schuhe: Natürlich sind Schuhe auch ein wichtiges Produkt in einer Boutique. Schuhe gibt es in vielen verschiedenen Ausfertigungen, und die meisten Frauen lieben Schuhe - weshalb sie in keiner Boutique fehlen dürfen.
- Accessoires: Neben der eigentlichen Kleidung gehören in eine Boutique auch auf jeden Fall Accessoires. Dazu zählen alle Dinge, die eigentlich nicht kleiden, die aber zur Kleidung getragen werden - wie beispielsweise Handtaschen.


Maxvorstadt

Maxvorstadt

Mit dem Begriff Maxvorstadt wird ein nördlich der Altstadt gelegenes Stadtviertel im Herzen Münchens bezeichnet. Die Maxvorstadt (Stadtbezirk 3) wird aus den Bezirksteilen Königsplatz, Augustenstraße, St. Benno, Marsfeld, Josephsplatz, Am alten nördlichen Friedhof, Universität, Schönfeldvorstadt und Maßmannbergl gebildet.
Die Maxvorstadt erstreckt sich über ca. 430 Hektar und wird von rund 41000 Münchnerinnen und Münchnern bewohnt.

Lage und Verkehrsanbindung der Maxvorstadt

Der südliche Teil der Maxvorstadt schließt direkt an die Münchner Altstadt an. Die südliche Grenze des Bezirks Maxvorstadt verläuft entlang der Achse Odeonsplatz-Stachus-Bahngelände/Arnulfstraße. Im Norden wir die Maxvorstadt von der Schwabinger Georgenstraße begrenzt, im Osten vom Englischen Garten (Königinstraße). Im Westen liegt Neuhausen, die Grenze zwischen den beiden Stadtbezirken bilden Loth- und Maillingerstraße. Für Autofahrer ist der Altstadtring gut erreichbar, besonders nützlich sind auch die Ludwigsstraße und die Schleißheimerstraße, die die Maxvorstadt von oben nach unten durchqueren.
Die Maxvorstadt ist verkehrsmäßig äußerst gut erschlossen. Die U-Bahn Linien U3 und U6 (Haltestellen Odeonsplatz, Universität), U1 (Stiglmaierplatz) sowie U2 (Königsplatz) bedienen die Maxvorstadt direkt. Zusätzlich stehen diverse Tramlinien (16, 17, 20, 21 und 27) und Buslinien zur Verfügung. Die Innenstadt und der Hauptbahnhof sind von der Maxvorstadt aus mit den öffentlichen Verkehrsmitteln jeweils in nur wenigen Minuten erreichbar.

Geschichte der Maxvorstadt

Der Name Maxvorstadt geht auf den König Maximilian I. Joseph zurück. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Maxvorstadt, die als erste planmäßige Erweiterung der Münchner Altstadt konzipiert wurde, im Jahr 1812.
Ein Großteil der Gebäude der Maxvorstadt wurde allerdings erst in den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts unter Ludwig dem I. erbaut. Geprägt ist die Maxvorstadt in erster Linie von einem klassizistischen Architekturstil, der das klassische Altertum (vor allem die griechische Antike) nachahmt. Nach der Vorstellung Ludwigs des I. sollte im Bereich der Maxvorstadt ein "Isar-Athen" entstehen. Ein großer Teil der bekanntesten Bauten der Maxvorstadt wurde von den beiden Architekten Leo von Klenze und Friedrich von Gärtner konzipiert.

Die bekanntesten Orte der Maxvorstadt

Auch wenn im Lauf der Zeit immer mehr moderne Gebäude errichtet wurden, ist die Maxvorstadt immer noch stark vom klassizistischen Einfluss geprägt. Zu den bekanntesten Bauwerken und Orten der Maxvorstadt gehören:

- Die Ludwigsstraße, die am Siegestor (nach dem Vorbild eines antiken Triumphbogens gebaut) beginnt und unter anderem von der Staatsbibliothek und den Gebäuden der Ludwig-Maximilians-Universität gesäumt wird. Die Maxvorstadt ist somit auch das Viertel der Münchner Universitäten. Der Einfluss der Studenten sorgte früher für ein besonderes Flair in der Maxvorstadt, das teilweise bis heute zu spüren ist.
Der Königsplatz mit der Glyptothek, den Propyläen. Überhaupt ist die Maxvorstadt eines der kulturellen Zentren Münchens: die Pinakotheken, das Lenbachhaus, die Staatliche Graphische Sammlung etc. bieten kulturelle Unterhaltung auf höchstem Niveau.
Sowie die klassizistischen Gebäude in der Ludwigstraße, der Briennerstraße sowie am Odeonsplatz, Wittelsbacherplatz, und Karolinenplatz.
Ruhe und Erholung mitten in der Maxvorstadt bietet der Alte Botanische Garten.