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Büromöbel Schwabing: 3 Einträge gefunden

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Branche: Büromöbel Schwabing
Büromöbel Schwabing
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Brancheninfo: Büromöbel

Büromöbel

Der Begriff Büromöbel bezeichnet Möbelstücke, die in einem Büroraum verwendet werden und die den Arbeitsablauf unterstützen, vereinfachen und beschleunigen sollen. Außerdem leisten Büromöbel über ihr Design einen Beitrag zu dem Image und dem Erscheinungsbild eines Unternehmens.
Während Büromöbel bis in das 20. Jahrhundert hinein noch weitestgehend aus Massivholz gefertigt wurden, begann man in den 1970er Jahren damit, die Möbel aus Kunststoff zu produzieren. Diese Maßnahme bot sowohl bei der Formgebung als auch bei dem Design der Büromöbel neue Möglichkeiten.

Das Sortiment bei Büromöbeln

Je nach Architektur des Bürogebäudes kommen andere Büromöbel zum Einsatz. Besondere Anforderungen an die Büromöbel stellen beispielsweise Großraumbüros: Hier soll zwar effektiv in einem Raum zusammen gewirtschaftet werden, allerdings soll jeder einzelne auch eine Privatsphäre beibehalten können. Das schafft man zum Beispiel durch den Einsatz von Stellwandsystemen.

Zu den Büromöbel gehören beispielsweise:

- Tische: Zu den Tischen zählt man bei den Büromöbeln Arbeitstische, Schreibtische für klassische Arbeiten wie Telefonieren, PC-Arbeit und Schreiben, Schreibmaschinentische (heutzutage eher seltener verwendet), Computertische speziell für die Arbeit an einem Computer (oftmals haben Büromöbel für Computer eigene Ablagen für Tastatur und Maus), Druckertische (teils mit eigenen Schubladen für Papier und Toner), Konferenz- und Besprechungstische (diese Büromöbel stellen einen besonders wichtigen Teil bei dem Image eines Unternehmens dar und sind häufig besonders qualitative Stücke), Stehtische und Sitz-Stehtische.
- Sitzmöbel: Neben den Tischen sind Sitzmöbel eine weitere wichtige Kategorie in dem Bereich der Büromöbel. Die häufigste Variante von Sitzmöbeln sind Bürostühle in verschiedenen Ausführungen (mit oder ohne Armlehne, rollbar, einstellbar in der Sitzhöhe, Neigung, Armlehnenhöhe usw.), Chefsessel (ebenfalls in verschiedenen Ausführungen), Konferenzstühle, Besucherstühle und Spezialstühle.
- Schränke: Kein Büro kommt ohne Schränke aus. Diese Büromöbel gibt es als Rolltürschränke, Schiebetürschränke, Flügeltürschränke, offene Schränke, als Garderobe oder Schrankwandsysteme, als Vitrinen oder Aktensäulen. Einen Spezialbereich bei den Schränken stellen die Schubladencontainer dar. Diese Büromöbel sind besonders praktisch und handlich, da sie umher geschoben werden können. Schubladencontainer gibt es als Unterbaucontainer, Gleitcontainer, Rollcontainer oder Beistellcontainer.
- Sonstige Büromöbel: Zu den Büromöbeln, die man noch in einem Büro braucht, zählen Trennwandsysteme (zur Unterteilung des Büros), Stellwandsysteme, Pflanzenkübel, -wannen und -container, Pinnwände, Rotationsschranksysteme, Archivanlagen, Rezeptionen und Spezialmöbel, beispielsweise für Karteien.
- Zubehör für Büromöbel: Auch bei Büromöbeln braucht man Zubehör wie Anbauten für Schränke, Schließanlagen oder ähnliche Produkte.

Die Geschichte der Büromöbel

Die ersten Büromöbel, die man in der Geschichte der Menschheit kannte, waren Stehpulte, aus denen nach und nach klassische Tische für sitzende Tätigkeiten hervorgingen. Davor kannte man noch keinen Unterschied zwischen Büromöbeln und der Wohneinrichtung. Die späteren Büromöbel hatten im Gegensatz zu den Wohnmöbeln sogar Schubladen und Unterschränke.
Mit zunehmender Kenntnis über die menschliche Ergonomie wurden Büromöbel so produziert, dass sie den Anwendern eine gesundheitsschonende Arbeitshaltung ermöglichten. In den 1970er Jahren wurden Normen entwickelt, die bis heute bei dem Design und der Produktion von Büromöbeln eingehalten werden müssen, so dass die Benutzer der Büromöbel keine Gesundheitsschädigung zu fürchten brauchen.

Schwabing

Schwabing

Schwabing ist ein Stadtviertel nördlich der Münchner Innenstadt. Schwabing besteht aus den Bezirken Schwabing-West (Stadtbezirk 4) und Schwabing-Freimann (Stadtbezirk 12). Schwabing-West ist ca. 437 Hektar groß, Schwabing-Freimann 2500 Hektar. Insgesamt leben in den beiden Bezirken ungefähr 114000 Münchnerinnen und Münchner.
Schwabing zählt bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen zu den beliebtesten Stadtvierteln Münchens.

Lage und Verkehrsanbindung von Schwabing

Die Stadtbezirke die Schwabing ergeben, liegen im Münchner Norden. Die östliche Grenze von Schwabing bilden der Englische Garten und die Isar, die westliche der Stadtteil Neuhausen. Im Norden liegen die Stadtviertel Milbertshofen und Freimann. Im Süden grenzt Schwabing an die Maxvorstadt, Schwabing (und die bekannte Leopoldstraße) beginnen am Siegestor.
Verkehrsmäßig ist Schwabing äußerst gut erschlossen. Das Viertel wird von den U-Bahnlinien U3 und U6 sowie von mehreren Bus- und Tramlinien bedient. Die Innenstadt sowie der Hauptbahnhof sind so jeweils in nur wenigen Minuten zu erreichen. Auch für Autofahrer ist Schwabing aufgrund der Nähe des Mittleren Rings gut zu erreichen. Die Autobahn A9 Richtung Nürnberg beginnt in Schwabing.

Die Geschichte von Schwabing

Schwabing kann auf eine längere Geschichte zurückblicken, als die Stadt München. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Schwabing als "Svapinga" um 782 (Zum Vergleich: München wurde erst 1158 gegründet).
Der Name geht vermutlich auf den Gründer des Dorfes, einen aus Schwaben stammender Siedler ("Svapo" genannt), zurück. 1886 erlangte Schwabing den Status einer Stadt. 1890 wurde dann die Eingemeindung von Schwabing in die Stadt München durchgeführt.

Schwabing als kulturelles Zentrum Münchens

Mit der Gründung der Universität wurde München um die Jahrhundertwende zu einem der kulturellen Zentren in Deutschland. Das Stadtviertel Schwabing nimmt in diesem Zusammenhang eine besondere Rolle ein: zusammen mit der Maxvorstadt (wo die Universitäten beheimatet sind) war Schwabing die Wirkungsstätte der Wahl vieler bekannter Künstlerinnen und Künstler. Zu den bekanntesten gehören die Mitglieder der Künstlergruppe "Blauer Reiter" um den Maler Wassily Kandinsky, Paul Klee, Franz Marc und die Literaten Heinrich und Thomas Mann, Frank Wedekind, Rainer-Maria Rilke, Ludwig Thoma, Lion Feuchtwanger, Joachim Ringelnatz und viele mehr.
Auch politisch spielte Schwabing häufig eine wichtige Rolle. In Schwabing wohnten die Hauptprotagonisten der bayrischen Räterevolution, Wladimir Iljitsch Lenin verbrachte einige Jahre in Schwabing und die Schwabinger Krawalle in den 60er Jahren waren eine der ersten Jugendrevolten Europas, die später in die 68er Bewegung mündeten.

Die beliebtesten Orte in Schwabing

Schwabing ist bei den Münchnern in erster Linie wegen dem besonderen Flair und der hohen Lebensqualität beliebt. So belegt die Leopoldstraße (die vom Siegestor zur Münchner Freiheit führt) mit ihren zahlreichen Straßencafés und Geschäften unangefochten den ersten Platz unter den Münchner Flaniermeilen. Zum Verweilen laden auch das Atrium und der Park an der Münchner Freiheit ein. Darüber hinaus ist der Englische Garten, der weltweit größte innerstädtische Park, von Schwabing aus in nur wenigen Minuten zu erreichen.