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Büroservice Au: 2 Einträge gefunden

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BLM GmbH

Büroservice
Tel.: (089) 458350
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81669 München
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Hafensteiner

Büroservice
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Brancheninfo: Büroservice

Büroservice

Mit dem Begriff Büroservice werden Firmen bezeichnet, die vom Auftraggeber ausgelagerte Bürotätigkeiten erledigen. Ein Büroservice kümmert sich entweder um einzelne Teilbereiche aus dem Office-Alltag oder übernimmt diese Tätigkeiten komplett.

Dienstleistungen eines Büroservices

Die Aufgaben eines Büroservice umfassen primär die Repräsentation des Auftraggebers und die Verwaltung bestimmter Geschäftsbereiche, die dieser nicht mehr selbst erledigen kann oder will. Insbesondere handelt es sich um:

- Buchhaltung von Büroservice: Finanzbuchhaltung (Erstellung von Gewinn- und Verlustrechnungen), Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung (also Forderungen an Kunden und Verbindlichkeiten gegenüber Geschäftspartnern), Anlagenbuchhaltung (also die Verwaltung des Anlagevermögens) sowie die Lohnbuchhaltung inklusive der Verwaltung des Personals können komplett oder teilweise vom Büroservice übernommen werden. Ein Büroservice verfügt über ausgebildetes Fachpersonal, das die genannten Aufgaben korrekt durchführen kann. Auf Wunsch bildet der Büroservice auch die Schnittstelle zum Steuerberater und kümmert sich zusammen mit diesem um die jährliche Steuererklärung.
- Inkasso von Büroservice: Auch die (oft unangenehme) Aufgabe des "Eintreibens" von Schulden kann vom Büroservice übernommen werden. Der Büroservice arbeitet hierzu häufig mit einem Inkassounternehmen zusammen.
- Telefonservice vom Büroservice: Hier nimmt der Büroservice Anrufe der Kunden im Namen des Auftraggebers an. In diesem Fall bildet der Büroservice eine direkte Schnittstelle zum Kunden. Im Idealfall merkt dieser überhaupt nicht, dass er mit einem Büroservice und nicht "direkt" mit dem gewünschten Unternehmen verbunden ist. Der Büroservice kann bis zu einem bestimmten Punkt Auskunft über Produkte oder Dienstleistungen des Auftraggebers geben, oder Telefonate beziehungsweise Gesprächsnotizen direkt an diesen weiterleiten.
- Postservice vom Büroservice: Der Büroservice sortiert eingehende Post und leitet diese an den Auftraggeber weiter. Außerdem können Werbe- und Informationssendungen vom Büroservice versandt werden. Der Büroservice verwaltet zu diesem Zweck auch häufig die Kundendatenbank für den Auftraggeber.
- Adressen-Bereitstellung: Ein häufig in Anspruch genommenes Angebot ist die Bereitstellung einer Geschäftsadresse durch den Büroservice. Über diese Adresse wird dann der gesamte geschäftliche Postverkehr des Auftraggebers abgewickelt. Häufig befinden sich diese Adressen in besonders repräsentativen Vierteln der Städte. Beim Kunden erscheint der Auftraggeber damit in einem besonders guten und seriösen Licht: dies ist häufig eine Hauptmotivation für die Beauftragung eines Büroservice.
- Bereitstellung von Räumlichkeiten durch Büroservice: Oft verfügt ein Büroservice auch über Büroräume (von kleinen Büros über Konferenzzimmer bis hin zu größeren Tagungsräumen), die vom Auftraggeber je nach Bedarfslage genutzt werden können.

Wann ist ein Büroservice sinnvoll?

Sinn macht die Beauftragung eines Büroservice vor allem aus wirtschaftlichen Gründen: kleine und mittlere Unternehmen können sich den Betrieb eines eigenen Büros oft nicht leisten, oder sind mit den (oft komplexen) Aufgaben überfordert.
Der Büroservice übernimmt je nach Bedarf einige oder alle diese Aufgaben und kann flexibel dort eingesetzt werden, wo Büroarbeiten nicht mehr erledigt werden können. Darüber hinaus kann es in manchen Branchen aus Prestigegründen sinnvoll sein, eine besonders repräsentative Adresse im Firmen-Briefkopf zu führen.

Au

Au

Der Begriff Au bezeichnet ein Münchner Stadtviertel, das zusammen mit Haidhausen den Stadtbezirk "Au-Haidhausen" bildet. Die Au wird nördlich begrenzt durch das Deutsche Museum bzw. südlich durch die Wittelsbacherbrücke. Das Bild der Au ist geprägt von Altbauten und den Isarauen.
Die Au ist ein aufstrebendes Viertel, das früher als "Glasscherbenviertel" verschrien war und heute immer mehr junge Leute anzieht. Einerseits liegt die Au zentral und ist somit verkehrsgünstig angebunden, andererseits haben sich in der Au und vor allem im benachbarten Glockenbachviertel viele Bars und Kneipen angesiedelt.

Geschichte der Au

Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Au um 1340 als "Awe ze Gyesingen". Wörtlich übersetzt bedeutet Awe bzw. Au "Land am Wasser", was sich durch die Nähe zur Isar erklären lässt. Im Gegensatz zu anderen Münchner Stadtvierteln wuchs die Bevölkerung in der Au rasch an: 1806 lebten bereits 6000 Einwohner in der Au. Kurze Zeit später, 1808, wurde die Au in den Rang einer Stadt erhoben - als "Vorstadt Au".
Ab 1818 bildete die Au mit Untergiesing eine eigene Gemeinde, bevor sie 1854 nach München eingemeindet wurde. In den nächsten Jahren entwickelte sich die Au zu einem Handwerkerviertel und zur "Arbeitervorstadt". Immer mehr Häuser wurden gebaut, um der wachsenden Einwohnerzahl gerecht zu werden. Im Zweiten Weltkrieg wurde aber rund die Hälfte des Wohnungsbestandes wieder zerstört.

Die Au heute

Aktuell steht in der Au nur noch rund ein Fünftel der Wohnungen vor dem Zweiten Weltkrieg. Deshalb sind die Altbauten in der Au so begehrt, was auch die Preise dafür hochtreibt. Während die Au früher als Arbeitervorstadt bekannt war, hat sich dieses Image längst geändert: Handwerks- und Gewerbebetriebe wurden weiter ausgelagert, neuer Wohnraum kam hinzu. Die Au ist heute beliebter denn je.
Trotzdem hat sich die Au gewisse Traditionen bewahrt. So findet beispielsweise dreimal jährlich die "Auer Dult" statt. Der traditionelle Jahrmarkt in der Au gastiert auf dem Mariahilfplatz neben der Mariahilfkirche und bietet verschiedene Fahrgeschäfte, Essensstände und eine Art Flohmarkt, bei dem man von Töpfen über Bücher bis hin zu traditioneller Trachtenkleidung alles Mögliche kaufen kann.
Daneben war die Au früher bekannt für ihre vielen Brauereien, von denen heute aber leider nur noch wenige erhalten sind. Brauereibesitzer hatten sich in der Au angesiedelt, weil das Stadtviertel dank der Nähe zur Isar ideale Bedingungen für die unterirdische, kühle Lagerung von Bier bot. Bekannt ist die Paulaner-Brauerei und das nahe gelegene Gasthaus "Paulaner am Nockherberg", das einmal jährlich den traditionellen Starkbieranstich im Salvatorkeller veranstaltet.

Verkehrsanbindung in der Au

Da die Au zentral in München gelegen ist, erreicht man sie sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut. Eine wichtige Straße ist die Ohlmüllerstraße, die Verlängerung der Frauenstraße (zu erreichen über die Reichenbachbrücke).
In der Au halten verschiedene Linien der öffentlichen Verkehrsmittel, erwähnenswert ist die Tramlinie 27 (Haltestelle Mariahilfplatz), die Buslinie 52 (Haltestelle Mariahilfplatz) und die U-Bahnlinien U2 und U1 (Haltestelle Kolumbusplatz).