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Brancheninfo: Busfahrt

Busunternehmen München

Ein Busunternehmen ist ein Unternehmen, das Privatpersonen oder Firmen, Busreisen für verschiedene Gelegenheiten, wie Vereinsreisen oder Betriebsbesichtigungen anbietet. Oft stellt der Busunternehmer den Fahrer und zusätzliche Produkte für lange Fahrten, wie Videofilme, kleine Snacks und Getränke.

Omnibus

Ein Omnibus ist ein Verkehrsmittel, das viele Personen transportieren kann (in der Regel mehr als ein Pkw). Angetrieben werden Omnibusse meist von einem Diesel- oder einem Gasmotor. Omnibusse haben oft einen Heckmotor und einen Hinterachsantrieb. Meist reicht ein Sechsgangschaltgetriebe aus, da Omnibusse leichter als Lkws sind. Die meisten Omnibusse dürfen maximal 100 km/h schnell fahren.
Die häufigsten Arten von Omnibussen sind Standardreisebusse ohne Toilette, Minibusse, Club-Busse oder Kleinbusse für kleine Gruppen (wie beispielsweise Schüler), Komfortbusse für Programmfahrten und Gruppenreisen, Luxusbusse mit großen Sitzabständen und Luxusausstattung (beispielsweise Liegesitze, Barbereich) und Nightliner.

Produkte die Busunternehmen anbieten

Ein Unternehmen für Busreisen bietet Städtereisen, Eventreisen, Schülerreisen, Vereinsreisen, Ausflugsreisen, Fernlinienverkehr, Betriebsbesichtigungen, Objektbesichtigungen, Stadtrundfahrten oder Last Minute-Reisen an. Meist nehmen Privatpersonen, Touristen, Geschäftsleute, Stammtische, Vereine oder Kegler die Dienste eines Omnibusbetriebes in Anspruch. Viele Busbetriebe bieten auch noch zusätzliche Services an wie Limousinen-Service, VIP-Service, Messetransfers oder Airporttransfers an.

Rechtliche Bestimmungen für Busunternehmen

In Deutschland müssen Kraftomnibusse unter anderem folgende Bestimmungen erfüllen:

Rechtlich gesehen ist ein Kraftomnibus (KOM) ein Fahrzeug, das zur Beförderung von Personen bestimmt ist und mehr als 8 Fahrgastplätze (ohne den Fahrer) hat.
Ein Kraftomnibus darf auf Landstraßen maximal 80 km/h schnell fahren, auf Autobahnen je nach Bauart bis zu 100 km/h.
Um einen Omnibus zu fahren, muss der Fahrer einen Führerschein der Klasse D besitzen.
Für ein Busunternehmen gilt außerdem:

Ein Mietomnibus ist rechtlich gesehen eine Form des Gelegenheitsverkehrs mit Kraftfahrzeugen, welche durch ein Verkehrsunternehmen angeboten werden kann. Ziel, Zweck und Ablauf der Fahrt bestimmt jedoch der Mieter.
Der Verkehr mit einem Mietomnibus muss genehmigt sein. Genehmigungen stellen die Verkehrsbehörden aus. Außerdem gelten für ein Busunternehmen die Bestimmungen der BOKraft.

Schwabing

Schwabing

Schwabing ist ein Stadtviertel nördlich der Münchner Innenstadt. Schwabing besteht aus den Bezirken Schwabing-West (Stadtbezirk 4) und Schwabing-Freimann (Stadtbezirk 12). Schwabing-West ist ca. 437 Hektar groß, Schwabing-Freimann 2500 Hektar. Insgesamt leben in den beiden Bezirken ungefähr 114000 Münchnerinnen und Münchner.
Schwabing zählt bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen zu den beliebtesten Stadtvierteln Münchens.

Lage und Verkehrsanbindung von Schwabing

Die Stadtbezirke die Schwabing ergeben, liegen im Münchner Norden. Die östliche Grenze von Schwabing bilden der Englische Garten und die Isar, die westliche der Stadtteil Neuhausen. Im Norden liegen die Stadtviertel Milbertshofen und Freimann. Im Süden grenzt Schwabing an die Maxvorstadt, Schwabing (und die bekannte Leopoldstraße) beginnen am Siegestor.
Verkehrsmäßig ist Schwabing äußerst gut erschlossen. Das Viertel wird von den U-Bahnlinien U3 und U6 sowie von mehreren Bus- und Tramlinien bedient. Die Innenstadt sowie der Hauptbahnhof sind so jeweils in nur wenigen Minuten zu erreichen. Auch für Autofahrer ist Schwabing aufgrund der Nähe des Mittleren Rings gut zu erreichen. Die Autobahn A9 Richtung Nürnberg beginnt in Schwabing.

Die Geschichte von Schwabing

Schwabing kann auf eine längere Geschichte zurückblicken, als die Stadt München. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Schwabing als "Svapinga" um 782 (Zum Vergleich: München wurde erst 1158 gegründet).
Der Name geht vermutlich auf den Gründer des Dorfes, einen aus Schwaben stammender Siedler ("Svapo" genannt), zurück. 1886 erlangte Schwabing den Status einer Stadt. 1890 wurde dann die Eingemeindung von Schwabing in die Stadt München durchgeführt.

Schwabing als kulturelles Zentrum Münchens

Mit der Gründung der Universität wurde München um die Jahrhundertwende zu einem der kulturellen Zentren in Deutschland. Das Stadtviertel Schwabing nimmt in diesem Zusammenhang eine besondere Rolle ein: zusammen mit der Maxvorstadt (wo die Universitäten beheimatet sind) war Schwabing die Wirkungsstätte der Wahl vieler bekannter Künstlerinnen und Künstler. Zu den bekanntesten gehören die Mitglieder der Künstlergruppe "Blauer Reiter" um den Maler Wassily Kandinsky, Paul Klee, Franz Marc und die Literaten Heinrich und Thomas Mann, Frank Wedekind, Rainer-Maria Rilke, Ludwig Thoma, Lion Feuchtwanger, Joachim Ringelnatz und viele mehr.
Auch politisch spielte Schwabing häufig eine wichtige Rolle. In Schwabing wohnten die Hauptprotagonisten der bayrischen Räterevolution, Wladimir Iljitsch Lenin verbrachte einige Jahre in Schwabing und die Schwabinger Krawalle in den 60er Jahren waren eine der ersten Jugendrevolten Europas, die später in die 68er Bewegung mündeten.

Die beliebtesten Orte in Schwabing

Schwabing ist bei den Münchnern in erster Linie wegen dem besonderen Flair und der hohen Lebensqualität beliebt. So belegt die Leopoldstraße (die vom Siegestor zur Münchner Freiheit führt) mit ihren zahlreichen Straßencafés und Geschäften unangefochten den ersten Platz unter den Münchner Flaniermeilen. Zum Verweilen laden auch das Atrium und der Park an der Münchner Freiheit ein. Darüber hinaus ist der Englische Garten, der weltweit größte innerstädtische Park, von Schwabing aus in nur wenigen Minuten zu erreichen.