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Call Center Großhadern: 1 Einträge gefunden

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Branche: Call Center Großhadern
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Brancheninfo: Call Center

Callcenter sind Unternehmen, welche auf sehr unterschiedliche Art und Weise, aktiv oder passiv, Marktkontakte für einen oder mehrere Auftraggeber schaffen. Aktive Marktkontakte werden erzeugt, indem potentielle Kunden oder Bestandskunden des Auftraggebers gezielt telefonisch kontaktiert werden. Ziel dieser telefonischen Kontaktaufnahme ist, der Verkauf eines Produktes des Auftragsgebers, die Vereinbarung von Terminen für Verkaufsgespräche mit dem Außendienst oder aber um statistische Daten zu erheben, Bedarf zu ermitteln, die Kundenzufriedenheit abzufragen, sowie Adress- und Ansprechpartnerdaten zu aktualisieren. Von passiven Marktteilnehmern spricht man, wenn das Callcenter vom Kunden des Auftraggebers angerufen wird, um bspw. Bestellungen aufzugeben, Informationen abzufragen (z.B. Info-Hotline, Produktinformation), Störungen oder Reklamationen zu melden oder um vermittelt zu werden. Callcenter können somit auch das Aufgabenfeld des traditionellen Kundendienstes übernehmen. Die Mitarbeiter der Callcenter arbeiten meist in Großraumbüros mit akustisch abgeteilten Arbeitsplätzen. Sie sind mit Sprechgarnituren und Bildschirmarbeitsplätzen ausgerüstet. Die Daten des Auftraggebers liegen vorwiegend in digitaler Form vor, so dass der Mitarbeiter des Callcenters am PC Daten einpflegen kann oder Bestellungen bearbeiten bzw. weiterleiten kann. Ein Callcenter tritt gegenüber den Kunden bzw. potentiellen Kunden eines Auftraggebers als der Auftraggeber selbst auf. Um einen positiven Eindruck bei diesem Kundenkreis zu erzeugen, werden die Mitarbeiter des Callcenters vor Start eines neuen Projektes sehr umfangreich auf das neu zu verkaufende Produkt vorbereitet. Schließlich verkörpert das Callcenter nicht nur den Außenauftritt des Auftraggebers, sondern auch den alles entscheidenden ersten Eindruck. Callcenter werden von Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen beauftragt. Aufgrund der damit verbundenen Informationsflut haben sich viele Callcenter auf bestimmte Themengebiete (z.B. Zeitungen, Zeitschriften oder Umfragen) spezialisiert. Callcenter, die hauptsächlich als Servicehotline oder als traditioneller Kundendienst tätig sind, arbeiten meist mit der aktuellsten Telekommunikationstechnik. Mithilfe einer Sprachsteuerung oder per Tastendruck können bestimmte Anrufe an die entsprechenden Mitarbeitergruppen weitergeleitet werden. Weiterhin können bspw. die Anrufe so eingestellt werden, dass der am längsten in der Warteschleife wartende Anrufer zuerst angenommen wird. Callcenter werden beauftragt, sofern die Kapazität des Auftraggebers für das betreffende Projekt nicht ausreicht bzw. nicht vorhanden ist. Der Vorteil für die Einschaltung eines Callcenters liegt darin, dass der Auftraggeber sich aus seiner Sicht auf wesentlichere Aufgaben konzentrieren kann. Callcenter werden meist erfolgsorientiert vergütet, so dass in diesem Fall kein finanzielles Risiko für den Auftraggeber entsteht. Vielmehr bildet ein Callcenter für jeden Auftraggeber eine Alternative zur Aufstockung des eigenen Personals, da dass wirtschaftliche Risiko minimiert wird.

Großhadern

Großhadern

Großhadern ist ein Münchner Stadtteil. Großhadern liegt im Südwesten von München und wird im Norden durch Kleinhadern, im Osten durch Sendling und Westpark, im Süden durch Neuried und im Westen durch Martinsried begrenzt.
Großhadern ist als bürgerliches und ruhiges, fast idyllisches Wohnviertel bekannt. Eine Ausnahme bilden der Dorfkern von Großhadern, in dem sich viele kleine Geschäfte angesiedelt haben, und das Universitätsviertel rund um das Klinikum Großhadern. Zu der Unigegend in Großhadern zählen auch mehrere Studentenheime dazu.

Geschichte von Großhadern

Die Geschichte von Großhadern ist mit der Geschichte von Hadern eng verknüpft. Großhadern bzw. Hadern war früher ein Bauerndorf. Die erste urkundliche Erwähnung fand im 11. Jahrhundert statt - damals allerdings nicht unter dem Namen Großhadern, sondern "Haderun". Großhadern und Kleinhadern gehörten verschiedenen Klöstern.
Im Jahre 1938 wurde Großhadern nach München eingemeindet. Während früher Großhadern sehr ländlich geprägt war, wurde in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg enorm viel gebaut. Unter anderem entstanden dabei Großwohnanlagen wie Blumenau. Auch die Komplexe an der Senftenauerstraße in Großhadern sind auf diese Entwicklung zurückzuführen.
Ein Meilenstein in der Geschichte von Großhadern stellt mit Sicherheit die Eröffnung des Klinikums Großhadern im Jahre 1994 dar - die Einrichtung ist der größte Krankenhauskomplex Münchens und weit über die Landeshauptstadt hinaus bekannt. Allgemein gilt Großhadern als einer der Topstandorte der Biologie in Deutschland und Europa.

Großhadern heute

Auch wenn in den letzten Jahren viel gebaut wurde, erkennt man in Großhadern noch dörfliche Strukturen, vor allem im Bereich des alten Dorfkerns um die Kirche St. Peter. Trotz Blockbauten und Großwohnanlagen stehen in Großhadern heute noch viele Einfamilienhäuser. Bemerkenswert in Großhadern ist die große Anzahl an Gaststätten und Biergärten.
In Großhadern leben viele jüngere, qualifizierte Erwerbstätige und ältere Menschen - viele davon in den Sozialbauten und Einfamilienhausquartieren. In Großhadern leben überdurchschnittlich viele Ausländer. Großhadern ist außerdem bekannt für seine Studentenwohnheime - sie stehen in der Nähe des Klinikums Großhadern bzw. den angeschlossenen Lehrräumen der Ludwig-Maximilians-Universität.

Verkehrsanbindung in Großhadern

Großhadern ist gut mit dem Auto über die Würmtalstraße bzw. die Waldwiesenstraße erreichbar. Viele Einwohner von Großhadern stören sich an der nahen Autobahn A96 - allerdings ist es auch von Vorteil, die Autobahn in der Nähe zu haben. Man gelangt darüber beispielsweise schnell nach Sendling.
In Großhadern hält die U-Bahnlinie U6 (Haltestellen Haderner Stern, Großhadern, Klinikum Großhadern) sowie verschiedene Buslinien.