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Brancheninfo: China Restaurant

Chinese München

Ein China Restaurant, auch umgangssprachlich "Chinese" genannt, ist ein Restaurant, in dem chinesische Speisen angeboten werden. Bei einigen Chinesen gibt es auch andere asiatische (thailändische, japanische oder koreanische) Speisen. Eine einheitliche Kochtradition gibt es in der chinesischen Küche nicht, der Begriff China Restaurant fasst mehrere Kochstile zusammen.

Die Unterteilung der China Restaurants

Die chinesische Küche lässt sich in folgende Regionalküchen unterteilen: Sichuan, Hunan, Kanton, Shandong, Jiangsu, Anhui, Fujian, Zhejiang.
Außerdem kann man beim Chinesen in folgende Stile unterteilen: Fangshan Palastküche (Küche des ehemaligen Kaiserhauses der Qing-Dynastie), Konfuzianische Gerichte, Tanjia-Gerichte (süß-salzige Gerichte, oftmals mit Meeresfrüchten), Formelle Bankett-Küche (damit bezeichnet man Delikatessen der chinesischen und mandschurischen Küche), Vegetarische Küche und Medizinale Küche beziehungsweise Gesundheitsküche.
Beliebt ist heutzutage auch die Nyonya-Küche, die Speisen aus chinesischen und malaiischen Traditionen vereint. Ihren Ursprung hat sie in Malaysia, Singapur und Hong Kong.

Die Zutaten beim Chinesen

Die wichtigsten Zutaten für die Speisen beim Chinesen sind Reis, Nudeln, Sojasauce, Tofu und das Fleisch von Schweinen, Hühnern, Rinder, Gänsen und Enten. Im deutschen China Restaurant kommen ausgefallenere Zutaten wie Insekten, Schlangen und Wildtiere eher seltener zum Einsatz. Oft wird ohne Milchprodukte gekocht. Dies beruht darauf, dass in China die Laktoseintoleranz weit verbreitet ist.
Zum Kochen beim Chinesen wird oft als Küchenzubehör benutzt: Ein Wok, ein elektrischer Reiskocher, Bambuskörbchen als Dämpfeinsatz, ein Tontopf und ein großes Küchenbeil.
Beim Essen selbst findet sich in Deutschen China Restaurants oft normales Besteck am Tisch - traditionell essen Chinesen aber mit Stäbchen und mit einem Löffel aus Keramik. Beim Essen bestellt man in China mehrere Gerichte und teilt sie mit den Mitessern - allerdings bestellt man hierzulande beim Chinesen meist seine eigenen Speisen.

Die Speisen beim Chinesen

Bei einem Chinesen gibt es folgende Speisen:

- Vorspeisen: Frühlingsrolle, Sojasprossensalat (mit oder ohne Hühnerfleisch), Kohlsalat, Kropoek (Krabben-Chips)
- Suppen: Hühnerfleischsuppe mit Spargel, Gemüsesuppe (pikant), Senfgemüsesuppe, Eiersuppe, Tomatensuppe, Wan Tan Suppe (mit Hackfleisch gefüllte Nudelteigtaschen), Haifischflossensuppe, Glasnudelsuppe
- Hauptspeisen: Schweinefleisch (süß-sauer, mit Bambus, scharf, mit Champignons, mit chinesischen Pilzen, mit Nudeln, mit Reis, mit Curry, mit Chinakohl, mit Zwiebeln, als Kotelett nach "Shanghai Art", Rindfleisch (mit scharfen Gewürzen, mit Glasnudeln, mit Cashew Nüssen, mit roter Paprika, mit Bambus, mit Nudeln, mit Reis), Fisch, Garnelen, Krabben und andere Meeresfrüchte (gegrillt, gebraten, mit Nudeln, Reis oder verschiedenen Gemüsesorten), Hühnchenfleisch ( mit Eierreis, mit Nudeln, mit gebratenen Nudeln, in Panade, in Satee-Sauce, mit verschiedenen Gemüsesorten), Ente (knusprig, in Streifen, mit Cashew-Nüssen, mit Spargel, Peking-Ente)
Nachspeisen: Gebackene Früchte mit Honig (Ananas, Banane, Pfirsich), Lychees, Fruchtcocktail oder Eis

Traditionelle Getränke beim Chinesen

In einem China Restaurant gibt es meist eine Auswahl an folgenden traditionellen chinesischen Getränken:

- Spirituosen: Maotai (der bekannteste chinesische Branntwein, Alkoholgehalt bis zu 65 %), Feng jiu (Sorghumschnaps), Xi Feng Jiu (Sorghumschnaps mit Zusatz von Gerste und Erbsen), Chu Yeh Ching (medizinischer Likör, auch als Bambusschnaps bekannt), Er Guo Tao (Schnaps aus Weizen), Kao Liang (Sorghumschnaps, wird auch zum Marinieren von Fleisch verwendet), Jiu Gui (hochprozentiger Branntwein, dessen Name "Der betrunken macht" bedeutet).
- Reiswein: Reiswein wird beim Chinesen bei Raumtemperatur oder sogar warm gereicht. Der Reiswein ist eigentlich kein Wein, sondern ein Destillat auf der Basis von Reis
- Obstweine: In einem China Restaurant gibt es Chinesische Pflaumenweine oder Lycheeweine, die meist nach dem Essen gereicht werden.
- Chinesisches Bier: Das bekannteste chinesische Bier ist das Tsingtao Bier, ein herbes, leichtes Bier aus Gerste und Hopfen. Daneben gibt es noch weitere Sorten wie das Yanjing Bier
- Tee: Es gibt fünf Haupttypen von chinesischem Tee: Lü Cha (unfermentierter Grüntee), Bai Cha (leicht fermentierter weißer Tee), Oolong Cha (auch schwarzer Drache genannt, halbfermentierter Tee), Hong Cha (Schwarztee, vollständig fermentiert), Pu Er Cha (speziell fermentierter Tee). Tee hat in China eine lange Tradition - und das, obwohl bis heute nicht geklärt ist, wer den Tee erfand.

Schwabing

Schwabing

Schwabing ist ein Stadtviertel nördlich der Münchner Innenstadt. Schwabing besteht aus den Bezirken Schwabing-West (Stadtbezirk 4) und Schwabing-Freimann (Stadtbezirk 12). Schwabing-West ist ca. 437 Hektar groß, Schwabing-Freimann 2500 Hektar. Insgesamt leben in den beiden Bezirken ungefähr 114000 Münchnerinnen und Münchner.
Schwabing zählt bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen zu den beliebtesten Stadtvierteln Münchens.

Lage und Verkehrsanbindung von Schwabing

Die Stadtbezirke die Schwabing ergeben, liegen im Münchner Norden. Die östliche Grenze von Schwabing bilden der Englische Garten und die Isar, die westliche der Stadtteil Neuhausen. Im Norden liegen die Stadtviertel Milbertshofen und Freimann. Im Süden grenzt Schwabing an die Maxvorstadt, Schwabing (und die bekannte Leopoldstraße) beginnen am Siegestor.
Verkehrsmäßig ist Schwabing äußerst gut erschlossen. Das Viertel wird von den U-Bahnlinien U3 und U6 sowie von mehreren Bus- und Tramlinien bedient. Die Innenstadt sowie der Hauptbahnhof sind so jeweils in nur wenigen Minuten zu erreichen. Auch für Autofahrer ist Schwabing aufgrund der Nähe des Mittleren Rings gut zu erreichen. Die Autobahn A9 Richtung Nürnberg beginnt in Schwabing.

Die Geschichte von Schwabing

Schwabing kann auf eine längere Geschichte zurückblicken, als die Stadt München. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Schwabing als "Svapinga" um 782 (Zum Vergleich: München wurde erst 1158 gegründet).
Der Name geht vermutlich auf den Gründer des Dorfes, einen aus Schwaben stammender Siedler ("Svapo" genannt), zurück. 1886 erlangte Schwabing den Status einer Stadt. 1890 wurde dann die Eingemeindung von Schwabing in die Stadt München durchgeführt.

Schwabing als kulturelles Zentrum Münchens

Mit der Gründung der Universität wurde München um die Jahrhundertwende zu einem der kulturellen Zentren in Deutschland. Das Stadtviertel Schwabing nimmt in diesem Zusammenhang eine besondere Rolle ein: zusammen mit der Maxvorstadt (wo die Universitäten beheimatet sind) war Schwabing die Wirkungsstätte der Wahl vieler bekannter Künstlerinnen und Künstler. Zu den bekanntesten gehören die Mitglieder der Künstlergruppe "Blauer Reiter" um den Maler Wassily Kandinsky, Paul Klee, Franz Marc und die Literaten Heinrich und Thomas Mann, Frank Wedekind, Rainer-Maria Rilke, Ludwig Thoma, Lion Feuchtwanger, Joachim Ringelnatz und viele mehr.
Auch politisch spielte Schwabing häufig eine wichtige Rolle. In Schwabing wohnten die Hauptprotagonisten der bayrischen Räterevolution, Wladimir Iljitsch Lenin verbrachte einige Jahre in Schwabing und die Schwabinger Krawalle in den 60er Jahren waren eine der ersten Jugendrevolten Europas, die später in die 68er Bewegung mündeten.

Die beliebtesten Orte in Schwabing

Schwabing ist bei den Münchnern in erster Linie wegen dem besonderen Flair und der hohen Lebensqualität beliebt. So belegt die Leopoldstraße (die vom Siegestor zur Münchner Freiheit führt) mit ihren zahlreichen Straßencafés und Geschäften unangefochten den ersten Platz unter den Münchner Flaniermeilen. Zum Verweilen laden auch das Atrium und der Park an der Münchner Freiheit ein. Darüber hinaus ist der Englische Garten, der weltweit größte innerstädtische Park, von Schwabing aus in nur wenigen Minuten zu erreichen.