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Copyshop Maxvorstadt: 14 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Copyshop

Copyshop

Ein Copyshop ist ein Geschäft, in dem sich die Kunden Dokumente kopieren, Fotos drucken, Dokumente einscannen und ausdrucken können. Ein Copyshop bezeichnet man auch als Kopierladen.
In einem Copyshop kann sich der Kunde beispielsweise Flyer und Plakate, Poster und großformatige Ausdrucke, Broschüren, Geschäftsunterlagen, Visitenkarten, Briefpapier, Postkarten, Falzobjekte und andere Ausdrucke anfertigen lassen.

Produkte eines Copyshops

Zentrales Arbeitsgerät in einem Copyshop ist der Fotokopierer. In einem Copyshop können sich die Kunden meist selbst an verschiedenen Fotokopierern bedienen und dort ihre Dokumente kopieren. Normalerweise kopiert man in einem Copyshop im Format A4 oder A3, bisweilen kommen auch Großformatkopierer oder Plotter zum Einsatz. Während man früher in einem Copyshop meist nur in schwarz-weiß kopieren konnte, stehen heutzutage in vielen Kopierläden auch Farbkopierer.

Zusätzliche Dienstleistungen eines Copyshops

Viele Copyshops bieten neben dem Kopieren auch zusätzliche Dienstleistungen an wie Spiralbindungen, Heftungen, Thermobindeklebungen, Hardcoverbindungen und das Einscannen von Dokumenten, die dann per Mail verschickt oder auf ein Speichermedium übertragen werden können.

Der Unterschied zwischen Bindung und Heftung:

- Ringbindung: Eine Ringbindung oder Spiralbindung ist eine Buch- und Blattbindeart, die besonders für Präsentationen gut geeignet ist und deshalb oft verwendet wird. Dabei bildet ein Metalldraht eine Doppelspirale, die durch die vorher extra gelochten Blätter geführt wird. In einem Copyshop kann man sich beispielsweise so Hausarbeiten oder Facharbeiten binden lassen.
- Heftung: Eine Heftung ist eine Befestigung von Seiten durch einen Faden (Fadenheftung) oder einen Draht (Drahtheftung). In einem Copyshop kann man sich so beispielsweise Bücher heften lassen. Nach dem Heften folgt das Ableimen des Buchrückens.

Fotokopierer im Copyshop

Ein Fotokopierer ist eine Maschine, die durch eine Abbildung oder Belichtung eines Fotoleiters ein Bild aus elektrischen Ladungen von einer Vorlage erzeugt und dieses über einen Toner auf Papier überträgt. Dadurch entsteht eine exakte Kopie der Vorlage.

In einem Copyshop können die verschiedensten Arten von Fotokopierern stehen. Je nach Preis und Qualität des Gerätes können beispielsweise folgende Zusatzkomponenten mitgeliefert werden:

- Originaleinzug: Der Einzug ermöglicht automatisches Kopieren von mehreren Seiten, indem es die Blätter nacheinander einzieht und automatisch auf das Vorlagenglas positioniert. Der Vorteil dabei ist, dass der Kunde nicht jedes Blatt einzeln auf die Scan-Fläche legen muss.
- Papiervorrat: Je nach Qualität haben Fotokopierer eine unterschiedlich große Papierschublade. Viele Modelle sind heute mit zwei Schubladen für verschiedene Formate ausgestattet.
- Lochereinheit: Eine Lochereinheit locht die Kopien einzeln.
- Faxfunktion: Viele moderne Kopierer haben eine Faxfunktion integriert. Allerdings haben nicht alle Drucker in einem Copyshop auch eine Faxfunktion, da hier das Augenmerk primär auf dem Kopieren liegt.
- Scanfunktion: Heutzutage können viele Kopiergeräte Dokumente scannen (zum Beispiel direkt in eine E-Mail oder in eine Datei). In einem Copyshop kann man so beispielsweise eingescannte Dokumente auf ein Speichermedium übertragen.

Maxvorstadt

Maxvorstadt

Mit dem Begriff Maxvorstadt wird ein nördlich der Altstadt gelegenes Stadtviertel im Herzen Münchens bezeichnet. Die Maxvorstadt (Stadtbezirk 3) wird aus den Bezirksteilen Königsplatz, Augustenstraße, St. Benno, Marsfeld, Josephsplatz, Am alten nördlichen Friedhof, Universität, Schönfeldvorstadt und Maßmannbergl gebildet.
Die Maxvorstadt erstreckt sich über ca. 430 Hektar und wird von rund 41000 Münchnerinnen und Münchnern bewohnt.

Lage und Verkehrsanbindung der Maxvorstadt

Der südliche Teil der Maxvorstadt schließt direkt an die Münchner Altstadt an. Die südliche Grenze des Bezirks Maxvorstadt verläuft entlang der Achse Odeonsplatz-Stachus-Bahngelände/Arnulfstraße. Im Norden wir die Maxvorstadt von der Schwabinger Georgenstraße begrenzt, im Osten vom Englischen Garten (Königinstraße). Im Westen liegt Neuhausen, die Grenze zwischen den beiden Stadtbezirken bilden Loth- und Maillingerstraße. Für Autofahrer ist der Altstadtring gut erreichbar, besonders nützlich sind auch die Ludwigsstraße und die Schleißheimerstraße, die die Maxvorstadt von oben nach unten durchqueren.
Die Maxvorstadt ist verkehrsmäßig äußerst gut erschlossen. Die U-Bahn Linien U3 und U6 (Haltestellen Odeonsplatz, Universität), U1 (Stiglmaierplatz) sowie U2 (Königsplatz) bedienen die Maxvorstadt direkt. Zusätzlich stehen diverse Tramlinien (16, 17, 20, 21 und 27) und Buslinien zur Verfügung. Die Innenstadt und der Hauptbahnhof sind von der Maxvorstadt aus mit den öffentlichen Verkehrsmitteln jeweils in nur wenigen Minuten erreichbar.

Geschichte der Maxvorstadt

Der Name Maxvorstadt geht auf den König Maximilian I. Joseph zurück. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Maxvorstadt, die als erste planmäßige Erweiterung der Münchner Altstadt konzipiert wurde, im Jahr 1812.
Ein Großteil der Gebäude der Maxvorstadt wurde allerdings erst in den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts unter Ludwig dem I. erbaut. Geprägt ist die Maxvorstadt in erster Linie von einem klassizistischen Architekturstil, der das klassische Altertum (vor allem die griechische Antike) nachahmt. Nach der Vorstellung Ludwigs des I. sollte im Bereich der Maxvorstadt ein "Isar-Athen" entstehen. Ein großer Teil der bekanntesten Bauten der Maxvorstadt wurde von den beiden Architekten Leo von Klenze und Friedrich von Gärtner konzipiert.

Die bekanntesten Orte der Maxvorstadt

Auch wenn im Lauf der Zeit immer mehr moderne Gebäude errichtet wurden, ist die Maxvorstadt immer noch stark vom klassizistischen Einfluss geprägt. Zu den bekanntesten Bauwerken und Orten der Maxvorstadt gehören:

- Die Ludwigsstraße, die am Siegestor (nach dem Vorbild eines antiken Triumphbogens gebaut) beginnt und unter anderem von der Staatsbibliothek und den Gebäuden der Ludwig-Maximilians-Universität gesäumt wird. Die Maxvorstadt ist somit auch das Viertel der Münchner Universitäten. Der Einfluss der Studenten sorgte früher für ein besonderes Flair in der Maxvorstadt, das teilweise bis heute zu spüren ist.
Der Königsplatz mit der Glyptothek, den Propyläen. Überhaupt ist die Maxvorstadt eines der kulturellen Zentren Münchens: die Pinakotheken, das Lenbachhaus, die Staatliche Graphische Sammlung etc. bieten kulturelle Unterhaltung auf höchstem Niveau.
Sowie die klassizistischen Gebäude in der Ludwigstraße, der Briennerstraße sowie am Odeonsplatz, Wittelsbacherplatz, und Karolinenplatz.
Ruhe und Erholung mitten in der Maxvorstadt bietet der Alte Botanische Garten.