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Brancheninfo: Datenprojektor

Büromaschinen

Der Begriff Büromaschinen bezeichnet diverse elektronische Geräte, die vorwiegend in Büros verwendet werden. Zu den Büromaschinen zählen beispielsweise Schreibmaschinen, Rechenmaschinen, Fakturiermaschinen, Buchungsmaschinen, Schreibautomaten und EDV-Baugruppen.
Büromaschinen im heutigen Sinne sind zwar vor allem die Computer. Allerdings gibt es auch noch Büros, die "ältere" Büromaschinen wie beispielsweise Schreibmaschinen einsetzen. Oftmals ergänzen sich Computersysteme und Büromaschinen auch.

Geschichte der Büromaschinen

Büromaschinen sind keine Produkte der Neuzeit - sie gibt es bereits seit vielen Jahren. Die ersten Büromaschinen kamen bereits 500 vor Christus auf, nämlich in Form einer Rechenmaschine: Der sogenannte Abacus wurde damals in Babylon gebaut und wird auch noch heute in der Neuzeit benutzt.
Eine weitere wichtige Erfindung auf dem Weg zu den modernen Büromaschinen war die Rechenmaschine, die mit Rädern und Zahnrädern arbeitete und von dem Wissenschaftler Blaise Pascal 162 entwickelt wurde. Im Laufe der Zeit wurden diese Büromaschinen, die zum Rechnen eingesetzt wurden, von anderen Wissenschaftlern immer weiter verbessert.
1880 entwickelte Herman Hollerith sogar eine Büromaschine, die neben Rechnen auch zählen und vergleichen konnte. Diese Büromaschinen konnten somit Lochkarten einlesen, ordnen, sortieren und ausgeben.

Die Schreibmaschine: Eine wichtige Büromaschine

Einen Meilenstein in der Entwicklung der Büromaschinen stellt die Schreibmaschine dar: Erstmals konnte man somit Texte auf Büromaschinen verfassen, die wie gedruckt aussahen. 1714 begann die Erfolgsgeschichte dieser Büromaschine: Henry Mills ließ die Maschine patentieren. Später kamen verschiedene technische Errungenschaften hinzu, wie beispielsweise eine Schreibmaschine für Blinde.
1865 begann die fabrikmäßige Produktion der Schreibmaschine, und somit die erste Serienproduktion von Büromaschinen. 1888 führte man eine weitere Neuerung ein: die Normung der Schreibmaschinentasten. Bis heute ist diese Normung gleich geblieben und wurde auch im Wesentlichen vom Computer übernommen.

Moderne Büromaschinen: Der Computer

Der Computer nimmt heute im Bereich der Büromaschinen einen großen Stellenwert ein. Computer sind Büromaschinen, die komplett digital funktionieren. Im allgemeinen Sprachgebrauch bezeichnet man mit dem Computer entweder einen Personal Computer, der von einer einzelnen Person bedient wird und in kleineren Büros zum Einsatz kommt, oder ein Computersystem, das ganze Firmen miteinander vernetzt.
Computer als Büromaschinen haben heute eine weitreichende Bedeutung: Es gibt kaum noch einen Betrieb, der auf die Hilfe dieser elektronischen Büromaschinen verzichten kann - sei es zur Personalverwaltung, für den Vertrieb, als elektronisches Archiv usw. Für diese Büromaschinen gibt es schier keinen Einsatzbereich, für den sich Computer nicht eignen.

Laim

Laim

Der Begriff Laim bezeichnet einen Stadtteil in München, der westlich gelegen ist und den "Stadtbezirk 25 Laim" bildet. In Laim wohnen etwa 50 000 Münchner. Früher war Laim weniger bevölkert als heute, sein Wachstum erlebte Laim erst mit der Eröffnung des Rangier- und Güterbahnhofes und der darauf folgenden Eingemeindung zu der Stadt München.
Laim ist heute vorwiegend ein Wohnviertel. In München gibt es ein weiteres Viertel mit Laim im Namen – Berg am Laim. Der Stadtteil im Münchner Osten hat allerdings nichts mit dem westlich gelegenen Laim zu tun.

Die Geschichte von Laim

Laim existiert viel länger als München selbst. Urkundlich erwähnt wurde die eigenständige Ortschaft erstmals um 1047 rum, als "loco leima", was "im Ort Leim" bedeutet. Der Name Laim kommt von "leim", was wiederum eine Bezeichnung für Lehm bzw. den Lehmboden war. Wahrscheinlich stammt die Kirche St. Ulrich, die heute noch in Laim steht, sogar aus dieser Zeit.
Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Dorf niedergebrannt, 1818 schließlich wurde Laim zu einer eigenen Gemeinde. 1890 wohnten bereits 290 Menschen in Laim, nachdem allerdings der Rangierbahnhof eingeweiht wurde, nahm das Bevölkerungswachstum rapide zu. Bis 1901 hatte sich die Einwohnerzahl in Laim sogar verzehnfacht.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde zerbombter Wohnraum in Laim wieder aufgebaut. Da es viele unbebaute Flächen gab, ging das rasch von statten. In den 1990er Jahren wurde der Rangierbahnhof aufgelöst, so dass Laim heutzutage weniger Industrie- als vielmehr Wohngebiet ist.

Lage und Verkehrsanbindung in Laim

Laim liegt im Westen von München. Im Norden grenzt Laim an den Stadtteil Neuhausen-Nymphenburg, im Osten an die Schwanthalerhöhe, im Westen an Hadern bzw. Pasing-Obermenzing und im Süden an Sendling-Westpark bzw. Hadern.
Da Laim im Gegensatz zu anderen Vierteln sehr zentral liegt, besteht in dem Stadtteil eine gute Verkehrsanbindung. Wichtige Straßen sind die Landsberger Straße, die Fürstenrieder Straße und die A96. Bekannt ist außerdem noch die Westendstraße. Der öffentliche Nahverkehr ist in Laim ebenso vertreten, und zwar mit den U-Bahnlinien 4 und 5, den Tramlinien 18 und 19, den Buslinien 51, 57 131, 132, 151 und 168 und der S-Bahn.

Sehenswürdigkeiten in Laim

In Laim gibt es - obwohl der Stadtteil hauptsächlich ein Wohnviertel ist - einiges zu sehen. Das historische Zentrum von Laim ist der Laimer Anger, gleich gegenüber befindet sich die Kirche St. Ulrich, die vermutlich bereits seit der Gründungszeit von Laim steht. Für Kirchenfreunde gibt es außerdem noch die Paul-Gerhardt-Kirche und die Pfarrkirche "Zu den heiligen zwölf Aposteln" zu besichtigen.
Nicht unerwähnt bleiben sollte auch das Laimer Schlössl, das in der Agnes-Bernauer-Straße unter Max Emanuel als Wirtschaftsgebäude errichtet wurde und im 19. Jahrhundert renoviert wurde. In der Fürstenrieder Straße 21 in Laim fällt einem sofort ein leer stehendes Haus auf:
Es ist das ehemalige Kaufhaus Beck, das heute Gegenstand politischer Diskussionen ist. Was künftig mit dem Haus geschehen soll, ist bislang unklar.