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Dekofliesen Pasing: 3 Einträge gefunden

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Branche: Dekofliesen Pasing
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Brancheninfo: Dekofliesen

Fliesen

Eine Keramikfliese ist eine künstlich produzierte Platte, die man als Wandverkleidung und Bodenbelag einsetzt. Der Begriff Fliese wird allerdings auch bei Naturstein, Glas und Teppichen benutzt, um damit Bauteile ähnlicher Form zu beschreiben. Fliesen werden in Spezialpressen unter hohem Druck trocken gepresst und in bis zu 1250 Grad heißen Öfen gebrannt.
Ein Unternehmen, das Fliesen an Architekten, Bauherren oder Heimwerker verkauft, vertreibt meistens noch weitere Produkte ähnlicher Kategorie wie beispielsweise Mosaik, Wohn- und Objektkeramik allgemein, Marmor, Granit, Armaturen, Badmöbel, Sanitär-Keramik, Waschtische und bieten oft auch einen Komplettservice für Verlegung und Verkauf an.

Geschichte der Fliesen

Bereits im Altertum wurden Fliesen als Wandbelag verbaut - besonders in Ägypten, Mesopotamien und Persien. Die Mauren brachten farbig glasierte Fliesen später nach Spanien und Portugal. Nachdem Fliesen zunächst mehrfarbig bemalt wurden, ging man zu Beginn des 17. Jahrhunderts dazu über, die Fliesen unter dem Einfluss der chinesischen Porzellanmalerei entweder einfarbig anzumalen oder zeitgenössische Malerei aufzutragen.
Die ersten nicht-römischen Funde von Keramikfliesen datiert man auf das Jahr 1000. Die Handelswege der Niederländer, Italiener und Spanier brachten die Fliesen in viele Teile Europas. Die Herstellung war jedoch sehr teuer und zeitraubend, da das technische Know-How der Römer verloren gegangen war.
Erst mit der industriellen Revolution im 19. Jahrhundert erlebte die Fliesenproduktion einen gewaltigen Aufwind: Eine eigenständige Industrie entstand. Heutzutage werden Fliesen meist in Fabriken hergestellt, allerdings gibt es auch noch kleine Handwerksbetriebe, die individuelle Fliesen produzieren.

Herstellung der Fliesen

Bei der Herstellung einer Keramikfliese wird erst der Rohstoff aufbereitet, danach die Form gegeben und anschließend die Farbe aufgetragen:
- Rohstoffaufbereitung: Die Basis für Fliesen bildet der Werkstoff Ton. Dazu kommen noch andere Rohmaterialien zur Keramikrezeptur hinzu. Die wichtigsten Zusatzstoffe sind Quarz, Kaolin und Feldspat. Dazu werden - je nach Anwendungszweck - Kalzit, Dolomite, Flussspat oder Schamotte hinzugefügt. - Formgebung: In modernen Industrieanlagen werden Fliesen mittels dem Strangpressverfahren oder der Pulverpressung (auch als Trockenpressung bezeichnet) gepresst. Bei der ersten Methode wird die Keramikmischung zu einem langen Band gepresst und anschließend in die erforderliche Größe geschnitten. Bei der Trockenpressung wird ein speziell aufbereitetes Keramikpulver in Formen gepresst und gebrannt.
- Farben: Färbende Oxide geben den Keramikfliesen die Farbe. Diese Oxide kommen entweder bereits in den Rohstoffen vor, oder sie werden gezielt beigemischt. Oft färbt man die Oberfläche der Fliesen auch mit einer Glasur.

Der Beruf des Fliesenlegers

Ein Fliesenleger verkleidet Wandflächen und Böden mit keramischen Fliesen, Mosaiken und Platten. Wer hierzulande Fliesenleger werden will, muss eine dreijährige Ausbildung absolviert haben. Fliesenleger müssen Entwurfsskizzen, Werkzeichnungen, Verlegepläne und Detailzeichnungen anfertigen und lesen können, um Fliesen fachgerecht zu verlegen.
Um Fliesen fachgerecht verlegen zu können, müssen Fliesenleger folgende Kenntnisse besitzen: Prüfen und Vorbereiten von Untergründen, Herstellen von Unterputzen und Estrichen, Mörtelzubereitung, Messen, Teilen, Schleifen und Bohren von Fliesen und das Ansetzen und Verlegen dieser und das Ausfugen der Beläge sowie das Anlegen von Dehnungs- und Trennfugen. Typische Werkzeuge des Fliesenlegers sind Fliesenschneider, Rabitzzange, Papageienzange, Schwammbrett, Waschwanne und Bohr- und Mischmaschinen.

Pasing

Pasing

Mit dem Begriff Pasing bezeichnet man einen Stadtteil in München, der gemeinsam mit Obermenzing den Stadtteil 21 Pasing-Obermenzing darstellt. Pasing liegt im Westen Münchens und grenzt im Süden an die Stadtviertel Blumenau und Lochham, im Westen an Lochham und Aubing, im Norden an Obermenzing und im Osten an Laim.
Bis 1938 war Pasing eine eigene Stadt und wurde dann zwangseingemeindet. Noch heute hat Pasing eine von München fast eigenständige Infrastruktur, auch an der Selbstwahrnehmung des Stadtteils merkt man einigen Bürgern an, dass sie sich nicht zu München gehörend fühlen.

Geschichte von Pasing

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Pasing im Jahr 763 als "villa Pasingas". Aus der Zeit des Mittelalters gibt es wenig überlieferte Nachrichten über Pasing. Erst seit dem 16. Jahrhundert wird Pasing mit einer eigenen Gerichtsbarkeit in den Akten aufgeführt. Mit der neuen Landgerichtseinteilung, die Pasing zum Landgericht München zuordnete, war die alte Politik-Ordnung Pasings als Hofmark aufgehoben. Im Zuge dieser Modernisierung entstanden viele neue Industriebetriebe in Pasing, doch trotzdem war das Bild des heutigen Stadtteils damals immer noch landwirtschaftlich geprägt.
Ein großer Schritt zur Weiterentwicklung von Pasing war mit der Eröffnung der zweiten bayerischen Eisenbahnlinie von München nach Augsburg getan. Fortan wuchs das Viertel - auch, weil immer mehr Münchner Bürger Pasing für sich entdeckten. Gleichzeitig entstanden Schulen und andere Einrichtungen des öffentlichen Lebens. Am 1. Januar 1905 wurde Pasing schließlich zur Stadt ernannt.
Nachdem die Nationalsozialisten an die Macht gelangten, wurde es für Pasing jedoch immer schwerer, die Eigenständigkeit beizubehalten. Da die Nazis München zur "Hauptstadt der Bewegung" machen wollten, gemeindeten sie Pasing 1938 nach München ein.

Pasing heute

Da sich Pasing bis zur jüngsten Vergangenheit als eigenständige Stadt entwickelte, lassen sich kaum Besonderheiten in der Bevölkerungsentwicklung finden - alle Schichten und Bildungsniveaus sind vertreten, ebenso ist der Anteil der Ausländer und Arbeitslosen durchschnittlich. In Pasing gibt es keinen Schwerpunkt auf einem Gewerbebereich, die 21.000 Arbeitsplätze in Pasing verteilen sich auf alle Wirtschaftsbereiche gleich.
In Pasing finden sich überdurchschnittlich viele Schulen und Bildungseinrichtungen, weshalb der Stadtteil auch oft als "Schulstadt" oder "Schulstadtteil" bezeichnet wird. Weitere wichtige Einrichtungen des öffentlichen Lebens sind das Kulturzentrum Pasinger Fabrik, das Alfons-Hoffmann-Altenheim, das Bürgerzentrum Rathaus Pasing und das Klinikum München Pasing.

Verkehrsanbindung von Pasing

Durch Pasing führen einige wichtige Straßen, die für den Autoverkehr von ganz München bedeutend sind, wie beispielsweise die Bodenseestraße und die Planegger Straße. U-Bahnlinien fahren keine nach Pasing, dafür halten aber mehrere S-Bahnlinien an der Station Pasing. Außerdem ist der Bahnhof Pasing auch als Fernbahnhof mit ICE-Systemhalt von Bedeutung.