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Dekofliesen Solln: 2 Einträge gefunden

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Branche: Dekofliesen Solln
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Brancheninfo: Dekofliesen

Fliesen

Eine Keramikfliese ist eine künstlich produzierte Platte, die man als Wandverkleidung und Bodenbelag einsetzt. Der Begriff Fliese wird allerdings auch bei Naturstein, Glas und Teppichen benutzt, um damit Bauteile ähnlicher Form zu beschreiben. Fliesen werden in Spezialpressen unter hohem Druck trocken gepresst und in bis zu 1250 Grad heißen Öfen gebrannt.
Ein Unternehmen, das Fliesen an Architekten, Bauherren oder Heimwerker verkauft, vertreibt meistens noch weitere Produkte ähnlicher Kategorie wie beispielsweise Mosaik, Wohn- und Objektkeramik allgemein, Marmor, Granit, Armaturen, Badmöbel, Sanitär-Keramik, Waschtische und bieten oft auch einen Komplettservice für Verlegung und Verkauf an.

Geschichte der Fliesen

Bereits im Altertum wurden Fliesen als Wandbelag verbaut - besonders in Ägypten, Mesopotamien und Persien. Die Mauren brachten farbig glasierte Fliesen später nach Spanien und Portugal. Nachdem Fliesen zunächst mehrfarbig bemalt wurden, ging man zu Beginn des 17. Jahrhunderts dazu über, die Fliesen unter dem Einfluss der chinesischen Porzellanmalerei entweder einfarbig anzumalen oder zeitgenössische Malerei aufzutragen.
Die ersten nicht-römischen Funde von Keramikfliesen datiert man auf das Jahr 1000. Die Handelswege der Niederländer, Italiener und Spanier brachten die Fliesen in viele Teile Europas. Die Herstellung war jedoch sehr teuer und zeitraubend, da das technische Know-How der Römer verloren gegangen war.
Erst mit der industriellen Revolution im 19. Jahrhundert erlebte die Fliesenproduktion einen gewaltigen Aufwind: Eine eigenständige Industrie entstand. Heutzutage werden Fliesen meist in Fabriken hergestellt, allerdings gibt es auch noch kleine Handwerksbetriebe, die individuelle Fliesen produzieren.

Herstellung der Fliesen

Bei der Herstellung einer Keramikfliese wird erst der Rohstoff aufbereitet, danach die Form gegeben und anschließend die Farbe aufgetragen:
- Rohstoffaufbereitung: Die Basis für Fliesen bildet der Werkstoff Ton. Dazu kommen noch andere Rohmaterialien zur Keramikrezeptur hinzu. Die wichtigsten Zusatzstoffe sind Quarz, Kaolin und Feldspat. Dazu werden - je nach Anwendungszweck - Kalzit, Dolomite, Flussspat oder Schamotte hinzugefügt. - Formgebung: In modernen Industrieanlagen werden Fliesen mittels dem Strangpressverfahren oder der Pulverpressung (auch als Trockenpressung bezeichnet) gepresst. Bei der ersten Methode wird die Keramikmischung zu einem langen Band gepresst und anschließend in die erforderliche Größe geschnitten. Bei der Trockenpressung wird ein speziell aufbereitetes Keramikpulver in Formen gepresst und gebrannt.
- Farben: Färbende Oxide geben den Keramikfliesen die Farbe. Diese Oxide kommen entweder bereits in den Rohstoffen vor, oder sie werden gezielt beigemischt. Oft färbt man die Oberfläche der Fliesen auch mit einer Glasur.

Der Beruf des Fliesenlegers

Ein Fliesenleger verkleidet Wandflächen und Böden mit keramischen Fliesen, Mosaiken und Platten. Wer hierzulande Fliesenleger werden will, muss eine dreijährige Ausbildung absolviert haben. Fliesenleger müssen Entwurfsskizzen, Werkzeichnungen, Verlegepläne und Detailzeichnungen anfertigen und lesen können, um Fliesen fachgerecht zu verlegen.
Um Fliesen fachgerecht verlegen zu können, müssen Fliesenleger folgende Kenntnisse besitzen: Prüfen und Vorbereiten von Untergründen, Herstellen von Unterputzen und Estrichen, Mörtelzubereitung, Messen, Teilen, Schleifen und Bohren von Fliesen und das Ansetzen und Verlegen dieser und das Ausfugen der Beläge sowie das Anlegen von Dehnungs- und Trennfugen. Typische Werkzeuge des Fliesenlegers sind Fliesenschneider, Rabitzzange, Papageienzange, Schwammbrett, Waschwanne und Bohr- und Mischmaschinen.

Solln

Solln

Solln bezeichnet einen Stadtteil im Münchner Süden, der zusammen mit Forstenried, Fürstenried, Thalkirchen und Obersendling den Stadtbezirk 19 "Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln" bildet. Solln ist der am südlichsten gelegene Stadtteil und gleichzeitig der höchste Stadtteil von München. Solln zählt zu den teuersten Stadtvierteln von München.
Momentan leben im Stadtbezirk 19 "Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln" fast 78.000 Menschen auf einer Fläche von 1775 Hektar. In Solln und den angeschlossenen Vierteln eben überdurchschnittlich viele Senioren (ihr Anteil beträgt 20 Prozent). In Solln leben außerdem unterdurchschnittlich wenige Ein-Personen-Haushalte, was damit zu erklären ist, dass Familien gerne nach Solln ziehen und Singles öfter in zentraleren Stadtvierteln wohnen.

Geschichte von Solln

Die erste schriftliche Erwähnung von Solln fand 1078 statt. Damals lautete die Bezeichnung aber nicht Solln, sondern "de Solon", was die Bezeichnung für einen Ort war, an dem sich Wildtiere gerne suhlten. Den früheren Ortskern sieht man noch im heutigen Solln: Er erstreckt sich von der Alten Sollner Kirche St. Johann Baptist bis zum heutigen Wilhelm-Leibl-Platz.
Bis zu seiner Eingemeindung 1938 war Solln ein eigenständiges Dorf mit rund 4600 Einwohnern. Nach der Eingemeindung aber wuchs die Einwohnerzahl von Solln rasch an. Trotzdem finden sich auch heute noch Reste der alten dörflichen Struktur in Solln, und vereinzelt stehen auch noch Bauernhäuser in dem Stadtteil.

Solln heute

Solln ist für seinen "Gartenstadtcharakter" bekannt, was unter anderem an den nahen Isarauen und dem nahen Forstenrieder Park liegt. Solln zählt zu den exklusiven Wohngebieten Münchens - in dem Stadtviertel finden sich viele exklusive Einfamilienhäuser und Villen. Vor allem Alt-Solln weist eine Bevölkerung mit einem hohen Einkommensniveau auf.
In den vergangenen Jahren hatte Solln allerdings unter der zunehmenden Bebauung zu leiden: Überall entstehen neue Häuser, statt Villen werden Eigentumswohnanlagen errichtet, was auch an den hohen Grundstückspreisen in Solln liegt. Wer in die Parkstadt Solln kommt, sieht dort keine schicken Villen, sondern große Hochhäuser.
Trotz dieser zunehmenden Bebauung ist Solln bei den Münchnern sehr beliebt - was auch an dem großen Freizeitangebot liegt. In Solln und den angeschlossenen Vierteln gibt es neben 23 Sportanlagen ein Hallenbad und ein Freibad, zwei Kinos, ein Theater, vier Bibliotheken und 20 Schulen. In Solln gibt es wenig Industrie, viele Arbeitsplätze entfallen auf den Siemensstandort in der Hofmannstraße.

Verkehrsanbindung in Solln

Da Solln der südlichste Münchner Stadtteil ist, ist die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr nicht ganz so gut wie in anderen Vierteln. In Solln verkehren verschiedene Buslinien sowie die S-Bahn mit der Haltestelle Solln (S7, S20, S27). Nahe gelegen sind verschiedene U-Bahnstationen in Forstenried und Obersendling.
Autofahrer kommen von Solln aus schnell auf die A95. Wichtige Straßen, die durch Solln führen, sind die Herterichstraße, Wolfratshausener Straße und die Plattlinger Straße.