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Brancheninfo: Dentist

Zahnarzt

Kaum ein Mediziner ist so gefürchtet und zugleich oft Retter in der Not wie der Zahnarzt. Die sprichwörtliche Angst vor dem Zahnarzt ist so gut wie jedem bekannt. Dabei ist die Angst heute so gut wie unbegründet - moderne zahnmedizinische Methoden haben dem Dentisten viel von seinem Schrecken genommen. Außerdem ist die Vorbeugung von Krankheiten und die Zahnpflege mittlerweile viel stärker im Fokus der Mediziner als die früher so berüchtigten Zahnziehungen oder Wurzelbehandlungen. Weiteren Hauptaufgaben von Zahnärzten sind die Behandlung von Parodontose oder Karies, Operationen oder das Ersetzen von kranken oder fehlenden Zähnen sowie Brücken und Kronen. Generell ist Zahnarzt oder Zahnärztin die Bezeichnung für einen Dentisten oder eine Dentistin beziehungsweise für einen Arzt mit zahnmedizinischer Ausbildung. Den Beruf gibt es schon seit tausenden von Jahren, als klassische Hauptarbeitsgebiete haben sich die Behandlung, Therapie und Prävention von Kiefer-, Mund- und Zahnerkrankungen herausgestellt.

Viele Spezialisten in der Zahnmedizin

Heutzutage setzt der Beruf des Zahnarztes ein Hochschulstudium voraus. Ein Dentist kann nach der Approbation wie andere Mediziner auch entweder wissenschaftlich oder praktisch tätig sein. Spezialisierungen sind möglich vor allem in der Oralchirurgie oder der Kieferorthopäde. Viele Zahnärzte arbeiten in eigenen Praxen, es gibt aber auch große und spezialisierte Kliniken. Viele Zahnärzte promovieren im Rahmen ihrer Ausbildung zum Dr. med. dent.

Gesichtschirurg mit besonders kompetenter Ausbildung des Zahnarztes

Eine besondere Qualifikation bietet den Patienten der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurg, da er nach seiner Ausbildung sowohl Zahnarzt als auch Arzt ist. Er gehört zu den Spezialisten unter den Medizinern, die sich vor allem in großstädtischen Ballungsräumen wie München ansiedeln. Ein großes Thema auch für die Patienten ist die Bezahlung der Zahnärzte. Da der ganz überwiegende Teil der Deutschen in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert ist, arbeiten auch nahezu alle Zahnärzte als Vertragszahnärzte der Kassen. Dadurch werden sie auch Mitglieder der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung und deren jeweiligen Landesverband. Darüber hinaus ist es den Zahnärzten möglich, Privatrechnungen auf der Grundlage der Gebührenordnung für Zahnärzte zu stellen. In Deutschland sind Vertragszahnärzte verpflichtet, gesetzlich versicherten Patienten nach dem Sachleistungsprinzip zu versorgen. Der Zahnarzt, der nicht Vertragszahnarzt ist, hat eine Pflicht zur Behandlung nur im Notfall. Ein gesetzlich versicherter Patient darf sich grundsätzlich seinen Vertragszahnarzt selbst wählen.

Phobie und Angst vor dem Zahnarzt können bekämpft werden

Die Angst vor dem Zahnarzt ist ein spezielles und eigenes Thema, das viele Menschen beschäftigt. Der Fachausdruck dafür heißt Zahnbehandlungsphobie. Heute gibt es viele Methoden, um die Angst vor dem Zahnarzt wirksam zu bekämpfen. Darüber informiert Sie am besten Ihr Arzt direkt. Auch versuchen viele Praxen, den Aufenthalt so angenehm und serviceorientiert wie möglich zu gestalten. So geht es nach Auskunft vieler Zahnärzte um "Gesundheit, Schönheit und Wohlbefinden", ihr eigenes Team beschreiben sie nicht selten als "liebevoll und vertrauenswürdig". Schon im Vorfeld der Behandlung gibt es in den Praxen oft reichhaltige Informationen über alle relevanten Zahnarzt-Themen wie Kieferorthopädie, Zahnästhetik, Endodontie, Ästhetik, Parodontose, Vollnarkose, Phobie, Parodontologie, Zahnspange, Implantologie, Wurzelbehandlung, Schienentherapie, Bleaching, Implantate und Prophylaxe. So gewappnet, wird der Zahnarztbesuch zu einer nicht nur sinnvollen, sondern auch angstfreien Angelegenheit.

Au

Au

Der Begriff Au bezeichnet ein Münchner Stadtviertel, das zusammen mit Haidhausen den Stadtbezirk "Au-Haidhausen" bildet. Die Au wird nördlich begrenzt durch das Deutsche Museum bzw. südlich durch die Wittelsbacherbrücke. Das Bild der Au ist geprägt von Altbauten und den Isarauen.
Die Au ist ein aufstrebendes Viertel, das früher als "Glasscherbenviertel" verschrien war und heute immer mehr junge Leute anzieht. Einerseits liegt die Au zentral und ist somit verkehrsgünstig angebunden, andererseits haben sich in der Au und vor allem im benachbarten Glockenbachviertel viele Bars und Kneipen angesiedelt.

Geschichte der Au

Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Au um 1340 als "Awe ze Gyesingen". Wörtlich übersetzt bedeutet Awe bzw. Au "Land am Wasser", was sich durch die Nähe zur Isar erklären lässt. Im Gegensatz zu anderen Münchner Stadtvierteln wuchs die Bevölkerung in der Au rasch an: 1806 lebten bereits 6000 Einwohner in der Au. Kurze Zeit später, 1808, wurde die Au in den Rang einer Stadt erhoben - als "Vorstadt Au".
Ab 1818 bildete die Au mit Untergiesing eine eigene Gemeinde, bevor sie 1854 nach München eingemeindet wurde. In den nächsten Jahren entwickelte sich die Au zu einem Handwerkerviertel und zur "Arbeitervorstadt". Immer mehr Häuser wurden gebaut, um der wachsenden Einwohnerzahl gerecht zu werden. Im Zweiten Weltkrieg wurde aber rund die Hälfte des Wohnungsbestandes wieder zerstört.

Die Au heute

Aktuell steht in der Au nur noch rund ein Fünftel der Wohnungen vor dem Zweiten Weltkrieg. Deshalb sind die Altbauten in der Au so begehrt, was auch die Preise dafür hochtreibt. Während die Au früher als Arbeitervorstadt bekannt war, hat sich dieses Image längst geändert: Handwerks- und Gewerbebetriebe wurden weiter ausgelagert, neuer Wohnraum kam hinzu. Die Au ist heute beliebter denn je.
Trotzdem hat sich die Au gewisse Traditionen bewahrt. So findet beispielsweise dreimal jährlich die "Auer Dult" statt. Der traditionelle Jahrmarkt in der Au gastiert auf dem Mariahilfplatz neben der Mariahilfkirche und bietet verschiedene Fahrgeschäfte, Essensstände und eine Art Flohmarkt, bei dem man von Töpfen über Bücher bis hin zu traditioneller Trachtenkleidung alles Mögliche kaufen kann.
Daneben war die Au früher bekannt für ihre vielen Brauereien, von denen heute aber leider nur noch wenige erhalten sind. Brauereibesitzer hatten sich in der Au angesiedelt, weil das Stadtviertel dank der Nähe zur Isar ideale Bedingungen für die unterirdische, kühle Lagerung von Bier bot. Bekannt ist die Paulaner-Brauerei und das nahe gelegene Gasthaus "Paulaner am Nockherberg", das einmal jährlich den traditionellen Starkbieranstich im Salvatorkeller veranstaltet.

Verkehrsanbindung in der Au

Da die Au zentral in München gelegen ist, erreicht man sie sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut. Eine wichtige Straße ist die Ohlmüllerstraße, die Verlängerung der Frauenstraße (zu erreichen über die Reichenbachbrücke).
In der Au halten verschiedene Linien der öffentlichen Verkehrsmittel, erwähnenswert ist die Tramlinie 27 (Haltestelle Mariahilfplatz), die Buslinie 52 (Haltestelle Mariahilfplatz) und die U-Bahnlinien U2 und U1 (Haltestelle Kolumbusplatz).