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Beuttler Dr.

Diabetologen Ismaning
Tel.: (089) 968073
Bahnhofstr. 13
85737 Ismaning
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Brancheninfo: Diabetologen

Diabetologe

Der Begriff Diabetologie bezeichnet die ärztliche Disziplin, die auf Diagnose und Behandlung des Diabetes mellitus ("honigsüßer Durchfluss") spezialisiert ist. Der Diabetes Mellitus (im Volksmund auch "Zucker" genannt) ist der Überbegriff für eine Gruppe von Stoffwechselerkrankungen, die eine Überzuckerung des Blutes hervorrufen. Die Herausforderung für den Diabetologen besteht darin, diese Überzuckerung zu korrigieren und negative Folgewirkungen zu vermeiden.
Am 14. November eines jeden Jahres findet der "Welt-Diabetes-Tag" statt, um auf die Krankheit und die Arbeit der Diabetologie aufmerksam zu machen.

Diabetologie als ärztliche Zusatzausbildung

War die Diabetologie lange Zeit keine anerkannte Zusatzqualifikation (es gab lediglich private Zusatzausbildungen), wurden in letzter Zeit vertragliche Abkommen zwischen Ersatzkassen und Kassenärztlichen Vereinigungen geschlossen, die zum Ziel haben die Diabetologie und die damit verbundene Zusatzausbildung formal zu definieren. Hierbei werden einheitliche Diabetologie-Ausbildungsformate gefördert und den ausgebildeten Diabetologen bei der Behandlung von Diabetes Patienten zusätzliche Pauschalen ausbezahlt.
Zusätzlich dürfen seit dem Jahr 2003 alle Ärzte, die über 1,5 Jahre hinweg in erster Linie als Diabetologe gearbeitet haben und eine mündliche Prüfung erfolgreich abschließen, den "Diabtologie"-Zusatz führen. Dies ist in der sogenannten "Muster-Weiterbildungsordnung" geregelt.

Geschichte der Diabetologie

Bereits in der Antike war der Diabetes mellitus hinsichtlich seiner Symptome und des (meist tödlichen) Ablaufes bekannt. Im 17. Jahrhundert wird von Experten erstmalig der (honig-)süße Geschmack des Urins als Erkennungsmerkmal beschrieben.
Der eigentliche Beginn der Diabetologie muss aber auf das 19. Jahrhundert festgelegt werden. Hier entstehen genauere Arbeiten über Ursachen, verschiedene Formen und auch mögliche Behandlungsansätze (wie zum Beispiel Diät oder Stoffwechselkontrolle) für Diabetes.
Ihren wahren Durchbruch hat die Diabetologie allerdings erst im beginnenden 20. Jahrhundert mit der Entdeckung des Insulin. Insulin entsteht in der Bauchspeicheldrüse, und ist das einzige Hormon, das blutzuckersenkend wirkt. Seit den 1960er Jahren steht den Diabetologen synthetisch hergestelltes Insulin zur Verfügung.

Wie behandelt der Diabetologe den Diabetes mellitus?


Bei der Überzuckerung des Blutes wird in der Diabetologie grundlegend zwischen verschiedenen Auslösern unterschieden: Insulinmangel, Insulinresistenz und die Kombination aus beiden Befunden. Ausgehend von dieser Unterscheidung teilt der Diabetologe jede individuelle Diabetes-Erkrankung einem bestimmten Typ zu:

- Diabetes Typ 1 (Insulinmangel): Bei diesem Typ ist die körpereigene Insulinreaktion gestört. Die Diabetologie therapiert diese Art des Diabetes mellitus durch die Zufuhr von Insulinpräparaten. In der Diabetologie wird dieser Typ auch oft "jugendlicher Diabetes" genannt, da er vor allem bei Kindern und Jugendlichen vorkommt.
- Diabetes Typ 2 (Insulinresistenz): Hier wird das Insulin zwar produziert, kann aber aus verschiedenen Gründen nicht richtig wirken. In der ersten Zeit kann die Bauchspeicheldrüse dies durch Steigerung der Insulinproduktion überdecken. Später muss aber auch in diesem Fall künstliches Insulin zugeführt werden. Der Diabetologe hat hier aber mit der Ernährungsumstellung und speziellen Bewegungstrainings weitere Behandlungsansätze. Ist es der Diabetologie nicht möglich, diese auszureizen, muss eine zusätzliche medikamentöse Therapie erfolgen. Diesen Diabetes Typ nennt die Diabetologie auch "Altersdiabetes", da er vorwiegend in der Altersklasse über 40 Jahren auftritt.
- Diabetes anderen Typs: Neben diesen beiden Typen kennt die Diabetologie noch zahlreiche andere Diabetes Typen, die in acht weitere Kategorien eingeteilt werden.