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Branche: Diabetologen Sendling
Diabetologen Sendling
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Brancheninfo: Diabetologen

Diabetologe

Der Begriff Diabetologie bezeichnet die ärztliche Disziplin, die auf Diagnose und Behandlung des Diabetes mellitus ("honigsüßer Durchfluss") spezialisiert ist. Der Diabetes Mellitus (im Volksmund auch "Zucker" genannt) ist der Überbegriff für eine Gruppe von Stoffwechselerkrankungen, die eine Überzuckerung des Blutes hervorrufen. Die Herausforderung für den Diabetologen besteht darin, diese Überzuckerung zu korrigieren und negative Folgewirkungen zu vermeiden.
Am 14. November eines jeden Jahres findet der "Welt-Diabetes-Tag" statt, um auf die Krankheit und die Arbeit der Diabetologie aufmerksam zu machen.

Diabetologie als ärztliche Zusatzausbildung

War die Diabetologie lange Zeit keine anerkannte Zusatzqualifikation (es gab lediglich private Zusatzausbildungen), wurden in letzter Zeit vertragliche Abkommen zwischen Ersatzkassen und Kassenärztlichen Vereinigungen geschlossen, die zum Ziel haben die Diabetologie und die damit verbundene Zusatzausbildung formal zu definieren. Hierbei werden einheitliche Diabetologie-Ausbildungsformate gefördert und den ausgebildeten Diabetologen bei der Behandlung von Diabetes Patienten zusätzliche Pauschalen ausbezahlt.
Zusätzlich dürfen seit dem Jahr 2003 alle Ärzte, die über 1,5 Jahre hinweg in erster Linie als Diabetologe gearbeitet haben und eine mündliche Prüfung erfolgreich abschließen, den "Diabtologie"-Zusatz führen. Dies ist in der sogenannten "Muster-Weiterbildungsordnung" geregelt.

Geschichte der Diabetologie

Bereits in der Antike war der Diabetes mellitus hinsichtlich seiner Symptome und des (meist tödlichen) Ablaufes bekannt. Im 17. Jahrhundert wird von Experten erstmalig der (honig-)süße Geschmack des Urins als Erkennungsmerkmal beschrieben.
Der eigentliche Beginn der Diabetologie muss aber auf das 19. Jahrhundert festgelegt werden. Hier entstehen genauere Arbeiten über Ursachen, verschiedene Formen und auch mögliche Behandlungsansätze (wie zum Beispiel Diät oder Stoffwechselkontrolle) für Diabetes.
Ihren wahren Durchbruch hat die Diabetologie allerdings erst im beginnenden 20. Jahrhundert mit der Entdeckung des Insulin. Insulin entsteht in der Bauchspeicheldrüse, und ist das einzige Hormon, das blutzuckersenkend wirkt. Seit den 1960er Jahren steht den Diabetologen synthetisch hergestelltes Insulin zur Verfügung.

Wie behandelt der Diabetologe den Diabetes mellitus?


Bei der Überzuckerung des Blutes wird in der Diabetologie grundlegend zwischen verschiedenen Auslösern unterschieden: Insulinmangel, Insulinresistenz und die Kombination aus beiden Befunden. Ausgehend von dieser Unterscheidung teilt der Diabetologe jede individuelle Diabetes-Erkrankung einem bestimmten Typ zu:

- Diabetes Typ 1 (Insulinmangel): Bei diesem Typ ist die körpereigene Insulinreaktion gestört. Die Diabetologie therapiert diese Art des Diabetes mellitus durch die Zufuhr von Insulinpräparaten. In der Diabetologie wird dieser Typ auch oft "jugendlicher Diabetes" genannt, da er vor allem bei Kindern und Jugendlichen vorkommt.
- Diabetes Typ 2 (Insulinresistenz): Hier wird das Insulin zwar produziert, kann aber aus verschiedenen Gründen nicht richtig wirken. In der ersten Zeit kann die Bauchspeicheldrüse dies durch Steigerung der Insulinproduktion überdecken. Später muss aber auch in diesem Fall künstliches Insulin zugeführt werden. Der Diabetologe hat hier aber mit der Ernährungsumstellung und speziellen Bewegungstrainings weitere Behandlungsansätze. Ist es der Diabetologie nicht möglich, diese auszureizen, muss eine zusätzliche medikamentöse Therapie erfolgen. Diesen Diabetes Typ nennt die Diabetologie auch "Altersdiabetes", da er vorwiegend in der Altersklasse über 40 Jahren auftritt.
- Diabetes anderen Typs: Neben diesen beiden Typen kennt die Diabetologie noch zahlreiche andere Diabetes Typen, die in acht weitere Kategorien eingeteilt werden.

Sendling

Sendling

Der Begriff Sendling bezeichnet ein traditionsreiches Stadtviertel in München, das den Stadtbezirk 6 - Sendling darstellt. Weitere Namen beziehungsweise Teile von Sendling sind Untersendling, Mittersendling und Obersendling. Obersendling gehört allerdings zum Stadtbezirk 19 - Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln dazu.
In Sendling wohnen aktuell rund 38.000 Münchner auf einer Fläche von 3,93 Quadratkilometern. Sendling wird im Norden durch die Ludwigsvorstadt und die Isarvorstadt begrenzt und im Westen durch die S-Bahnlinie 7. Der Stadtteil umschließt die Isar plus Flaucher im Osten Münchens. Im Süden geht Sendling in Thalkirchen bzw. Obersendling über.

Die Geschichte von Sendling

Im Bereich des heutigen Sendling gab es wahrscheinlich keine Siedlungen der Römer, aber im Umkreis darum. Dass Sendling schon lange bewohnt wurde, beweisen Knochenfunde, die sich auf etwa 4000 Jahre zurückdatieren lassen. Im 6. Jahrhundert übernahm ein germanischer Sippenführer namens "Sendilo" die Ortschaft. So entstand der Name Sendling. Durch die Gründung Münchens erlebte Sendling einen Aufschwung, viele Bürger reisten in die "Großstadt", um sich dort auf dem Markt einzudecken.
Wie viele andere umliegenden Ortschaften wurde auch Sendling im Dreißigjährigen Krieg gebeutelt. Die Einwohnerzahl nahm stark ab. Im Jahr 1877 wurden Unter- und Mittersendling und die Sendlinger Haide nach München eingemeindet. Der wirtschaftliche Aufschwung begann in Sendling mit der Eröffnung der Großmarkthalle 1912. Während dem Zweiten Weltkrieg wurde auch Sendling vom Bombenhagel der Alliierten getroffen, allerdings litt das Stadtviertel nicht so schlimm wie andere Stadtteile Münchens.

Sendling heute

Sendling ist ein moderner Stadtteil, in dem sich heutzutage viele Firmen und Handwerker angesiedelt haben. Ein Meilenstein in der wirtschaftlichen Geschichte von Sendling stellt mit Sicherheit der Bau der Großmarkthalle dar, die 1912 eröffnet wurde. Die Handelshalle für Obst und Gemüse ist die drittgrößte in Europa, 2005 wurden in der Halle in Sendling Waren im Wert von über 750 Millionen Euro umgeschlagen. Aus diesem Grund entfallen viele Arbeitsplätze in Sendling auf die Großmarkthalle bzw. die damit zusammenhängenden Betriebe - 20 Prozent der rund 15.000 Arbeitsstellen entfallen auf Handelsunternehmen, ein Großteil davon ist im Großhandel tätig.
In Sendling wohnen heute viele Erwerbstätige, der Anteil an Ausländern beträgt 25 Prozent und liegt somit leicht über dem städtischen Durchschnitt. In Sendling dominieren die Einpersonenhaushalte. Momentan wohnen in Sendling viele Menschen mit unterem bis mittlerem Bildungsniveau, doch zurzeit findet eine verstärkte Zuwanderung junger Menschen mit hohem Bildungsniveau statt, so dass Sendling in Zukunft stärker durchmischt sein wird.
Für Familien bietet Sendling ein breites Angebot an mehreren Schulen verschiedener Schultypen sowie viele Freizeitangebote wie die Stadtbücherei Sendling oder die Sendlinger Kulturschmiede e.V. Daneben bietet sich für Familien als Freizeitgestaltung natürlich der Flaucher an - der Isarabschnitt lockt seit jeher Jung und Alt zur Erholung mitten in Sendling.

Verkehrsanbindung von Sendling

Sendling ist durch seine zentrale Lage gut an den öffentlichen Verkehr und an den Individualverkehr angebunden. Die wichtigste und bekannteste Straße in Sendling ist die Brudermühlstraße, ein Teilstück des Mittleren Rings. Rund 143.000 Fahrzeuge verkehren täglich auf der bedeutenden Straße.
In Sendling fahren unter anderem die S-Bahnlinien 7 und 27 sowie die U-Bahnlinien 3 und 6, die gleich mehrere Stationen anfahren. Außerdem verkehren mehrere Buslinien der Münchner Verkehrsgesellschaft.