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Brancheninfo: Digitalfotos

Fotostudio München

Aufgabengebiet eines Fotostudios

Die Hauptaufgabe von einem Fotostudio ist die digitale oder analoge Aufnahme von Fotographien, wie z.B. Pass-, Bewerbungs-, Portrait-, Hochzeits- und Aktbilder.

Fotographien im Fotostudio

Die Bilder werden in geschlossenen Räumen, die keine Fenster besitzen aufgenommen. Hierzu setzt der Fotograf eine umfangreiche Beleuchtungseinrichtung, eine Studioblitzanlage und spezielle Fachkameras ein. Durch einen gezielten und exakten Einsatz der Beleuchtung und des Blitzes wird die optimale Fotografie erstellt. Diese Aufnahmen werden im eigenen Labor entwickelt und nach wenigen Stunden oder Tagen können die fertigen Bilder abgeholt werden.

Digitale Aufnahmen im Fotostudio

Bei digitalen Aufnahmen, insbesondere bei Bewerbungs-, Hochzeits- und Aktbildern, kann der Fotograf die Fotos auch so bearbeiten, dass kleine Unschönheiten, wie Pickel, Leberflecke, Augenränder oder abstehende Ohren, entfernt werden. Die Fotografien sind sowohl in schwarz/weiß als auch in Farbe erhältlich. Zudem steht eine Vielzahl von Formaten zur Auswahl und können ggf. auf einer CD abgespeichert werden.

Services von Fotostudios

Viele Fotostudios übernehmen darüber hinaus die Entwicklung von Bildern, den Verkauf von Fotozubehör, Kameras und Bilderrahmen. Aufgrund ihrer Haupttätigkeit können sie auch hierzu ihre Kunden besonders umfassend beraten.

Au

Au

Der Begriff Au bezeichnet ein Münchner Stadtviertel, das zusammen mit Haidhausen den Stadtbezirk "Au-Haidhausen" bildet. Die Au wird nördlich begrenzt durch das Deutsche Museum bzw. südlich durch die Wittelsbacherbrücke. Das Bild der Au ist geprägt von Altbauten und den Isarauen.
Die Au ist ein aufstrebendes Viertel, das früher als "Glasscherbenviertel" verschrien war und heute immer mehr junge Leute anzieht. Einerseits liegt die Au zentral und ist somit verkehrsgünstig angebunden, andererseits haben sich in der Au und vor allem im benachbarten Glockenbachviertel viele Bars und Kneipen angesiedelt.

Geschichte der Au

Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Au um 1340 als "Awe ze Gyesingen". Wörtlich übersetzt bedeutet Awe bzw. Au "Land am Wasser", was sich durch die Nähe zur Isar erklären lässt. Im Gegensatz zu anderen Münchner Stadtvierteln wuchs die Bevölkerung in der Au rasch an: 1806 lebten bereits 6000 Einwohner in der Au. Kurze Zeit später, 1808, wurde die Au in den Rang einer Stadt erhoben - als "Vorstadt Au".
Ab 1818 bildete die Au mit Untergiesing eine eigene Gemeinde, bevor sie 1854 nach München eingemeindet wurde. In den nächsten Jahren entwickelte sich die Au zu einem Handwerkerviertel und zur "Arbeitervorstadt". Immer mehr Häuser wurden gebaut, um der wachsenden Einwohnerzahl gerecht zu werden. Im Zweiten Weltkrieg wurde aber rund die Hälfte des Wohnungsbestandes wieder zerstört.

Die Au heute

Aktuell steht in der Au nur noch rund ein Fünftel der Wohnungen vor dem Zweiten Weltkrieg. Deshalb sind die Altbauten in der Au so begehrt, was auch die Preise dafür hochtreibt. Während die Au früher als Arbeitervorstadt bekannt war, hat sich dieses Image längst geändert: Handwerks- und Gewerbebetriebe wurden weiter ausgelagert, neuer Wohnraum kam hinzu. Die Au ist heute beliebter denn je.
Trotzdem hat sich die Au gewisse Traditionen bewahrt. So findet beispielsweise dreimal jährlich die "Auer Dult" statt. Der traditionelle Jahrmarkt in der Au gastiert auf dem Mariahilfplatz neben der Mariahilfkirche und bietet verschiedene Fahrgeschäfte, Essensstände und eine Art Flohmarkt, bei dem man von Töpfen über Bücher bis hin zu traditioneller Trachtenkleidung alles Mögliche kaufen kann.
Daneben war die Au früher bekannt für ihre vielen Brauereien, von denen heute aber leider nur noch wenige erhalten sind. Brauereibesitzer hatten sich in der Au angesiedelt, weil das Stadtviertel dank der Nähe zur Isar ideale Bedingungen für die unterirdische, kühle Lagerung von Bier bot. Bekannt ist die Paulaner-Brauerei und das nahe gelegene Gasthaus "Paulaner am Nockherberg", das einmal jährlich den traditionellen Starkbieranstich im Salvatorkeller veranstaltet.

Verkehrsanbindung in der Au

Da die Au zentral in München gelegen ist, erreicht man sie sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut. Eine wichtige Straße ist die Ohlmüllerstraße, die Verlängerung der Frauenstraße (zu erreichen über die Reichenbachbrücke).
In der Au halten verschiedene Linien der öffentlichen Verkehrsmittel, erwähnenswert ist die Tramlinie 27 (Haltestelle Mariahilfplatz), die Buslinie 52 (Haltestelle Mariahilfplatz) und die U-Bahnlinien U2 und U1 (Haltestelle Kolumbusplatz).