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Einbauküchen Haidhausen: 4 Einträge gefunden

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Branche: Einbauküchen Haidhausen
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Brancheninfo: Einbauküchen

Einbauküchen

Eine Einbauküche bezeichnet die Möblierung einer Küche, die genau in den Raum einer Küche angepasst ist. Meist beinhalten die Einbauküchen Elektrogeräte wie Herd, Backofen und Spülmaschine.
Während man früher verschiedene Einzelmöbel in der Küche stehen hatte, ging man im Laufe der Jahre dazu über, diese mit der Küchenzeile einer Einbauküche zu ersetzen. Das hat den Vorteil, dass man den (oft begrenzten) Raum in einer Küche optimal ausnutzen kann und so Arbeitsabläufe schneller von statten gehen.

Geschichte der Einbauküchen

Die Einbauküchen haben eine vergleichsweise junge Geschichte. Die erste Einbauküche der Welt entwarf die Wiener Architektin Margarete Schütte-Lihotzky und wurde 1926 entworfen - unter dem Namen "Frankfurter Küche". Sie bot eine optimale Raumausnutzung und war auf eine Küche von 6,5 Quadratmetern abgemessen.
Ein weiterer Vorteil dieser ersten Einbauküchen war, dass der Abstand vom Herd zum Esstisch sehr gering war, dass in dem Herd bereits ein Abzug eingebaut war und dass die Anzahl der zu putzenden Flächen sehr gering war. Auch weil die Oberfläche durch die Verwendung von gestrichenem Buchenholz sehr strapazierfähig war, verkaufte sich diese erste Einbauküche rund 10.000 mal.
Trotzdem eroberten die Einbauküchen erst nach dem Zweiten Weltkrieg den deutschen Markt, denn nach 1945 wurden vor allem Wohnungen gebaut, in denen keine Wohnküche mehr gebaut wurde, sondern eine kleine, funktionale Küche. In diesen konnte man fast nichts anderes einbauen als eine Einbauküche.

Aussehen der Einbauküchen

Die heutige Einbauküche gibt es in vielen Variationen, typisch sind allerdings immer Hoch- und Unterschränke. Die Elemente sind oftmals 60 Zentimeter tief, allerdings gibt es auch Einbauküchen, die bis zu 70 Zentimeter tief sind. Ebenso sind die einzelnen Elemente oftmals 60 Zentimeter breit, Ausnahmen bilden beengte Schrankelemente und der Herd.
Wer das Geld hat, lässt sich heute eine Einbauküche nach Maß fertigen. Viele Berater in Möbelhäusern erstellen bereits im Vorfeld zwei- oder dreidimensionale Küchenpläne. In den letzten Jahren hat sich allerdings auch ein Trend bemerkbar gemacht, dass einige Kunden keine Einbauküche wollen, sondern wieder Einzelmöbel.

Elektrogeräte in den Einbauküchen

In den Einbauküchen kommen oftmals folgende Elektrogeräte zum Einsatz: Ein Herd mit einem Backofen (oft auch mit einem integrierten Abzug), eine Geschirrspülmaschine und eine Kühl-/Gefrierkombination.
Es gibt allerdings auch immer mehr Möbelhäuser, die die Einbauküchen auch mit anderen, moderneren Elektrogeräten anbieten, beispielsweise einer Mikrowelle. Viele Anbieter verkaufen die Einbauküche auch bereits mit fertiger Beleuchtung.

Haidhausen

Haidhausen

Haidhausen ist ein Stadtteil im Münchner Zentrum und bildet zusammen mit der Au den Stadtbezirk 5 "Au-Haidhausen". Haidhausen wird auch oftmals als das "Zweite Schwabing" bezeichnet, da sich in Haidhausen in den vergangenen Jahren viele Bars und Szenekneipen angesiedelt haben. Besonders junge Menschen zieht es in das neue Münchner In-Viertel Haidhausen.
In Haidhausen und in der Au leben insgesamt 52.000 Menschen auf einer Fläche von 422 Hektar. 62 Prozent der Haushalte in Haidhausen und in der Au sind Ein-Personen-Haushalte - man sieht anhand dieser Zahl wieder, dass Haidhausen gerade bei Singles begehrt ist. Der Ausländeranteil beträgt 25 Prozent.

Geschichte von Haidhausen

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Haidhausen im Jahre 808. Damals nannte sich Haidhausen noch "haidhusir" und war eine kleine Ansammlung von Häusern mit einer Kirche. Haidhausen konnte man von München aus über einen "gaachen Steig" (also: "sehr steiler Weg") erreichen, der Name wandelte sich im Laufe der Jahre zu "Gasteig". Der Name taucht auch heute noch in Haidhausen auf - so heißt das bekannte Kulturzentrum am Rosenheimer Platz.
Haidhausen war von großer wirtschaftlicher Bedeutung für München, weil der Salzweg durch das Dorf führte. Politisch gesehen gehörte Haidhausen bis 1612 zu Wolfratshausen hinzu. Danach bildete Haidhausen mit Au und Untergiesing eine eigene Verwaltung. 1826 schließlich ging das Dorf an den bayerischen Staat über und wurde 1854 eingemeindet. Danach wuchs Haidhausen in Folge der Industrialisierung stark an - bald überschritt die Einwohnerzahl die fünfstellige Marke.

Haidhausen heute

Der Charakter von Haidhausen hat sich gewandelt. War Haidhausen früher noch eine Arbeitervorstadt mit einem hohen Anteil an einkommensschwachen Bevölkerungsgruppen, ist es heute ein absolutes In-Viertel mit Luxuswohnungen und vielen Einwohnern mit hohem Einkommen- und Bildungsniveau. Haidhausen ist so beliebt, weil es nahe an der Isar liegt, eine zentrale Lage hat, gut erreichbar ist und viele Freizeitmöglichkeiten bietet.
Auch die Wirtschaftsstruktur hat sich in Haidhausen gewandelt. Früher war in dem Stadtteil viel produzierendes Gewerbe und Industrie angesiedelt. Heute entfällt ein Großteil der Arbeitsplätze auf den Dienstleistungssektor. Überall finden sich Geschäfte, Boutiquen, Banken, Versicherungen, Reisebüros und trendige Läden. Neben den Isarauen finden sich in Haidhausen und in der Au zahlreiche Erholungsmöglichkeiten wie 16 Sportanlagen, fünf Theater, sechs Kinos und ein Hallenbad - das traditionsreiche Müller'sche Volksbad.

Verkehrsanbindung von Haidhausen

Haidhausen liegt zentral in München und ist demnach ausgezeichnet an den öffentlichen Verkehr angebunden. Unter anderem verkehren hier verschiedene S-Bahnen der Stammstrecke an den Stationen Rosenheimer Platz und Ostbahnhof sowie die U-Bahnlinien U4 und U5 (Max-Weber-Platz).
Auch mit dem Auto erreicht man Haidhausen gut, beispielsweise über die Einsteinstraße, die Innere Wiener Straße und die Ismaninger Straße. Wer in Haidhausen parken will, sollte allerdings Geduld mitbringen: Ein freier Parkplatz ist oftmals nur sehr schwer zu finden.