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Energieberater Lehel: 3 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Energieberater

Energieberater

Mit dem Begriff Energieberater wird ein Berufsbild bezeichnet, dessen Aufgabe es ist, über Energieeinsparung beziehungsweise die effiziente Nutzung von Energie in zu bauenden oder bereits existenten Gebäuden aufzuklären. Energieberater werden sowohl von Privat-, als auch von Geschäftskunden engagiert.
Ein Energieberater ist ein Fachmann, der auf dem Gebiet der Energieberatung tätig ist, der also Elektrogeräte oder Immobilien begutachtet und ein Urteil über dessen energetische Bilanz fällt. Darüber hinaus hat ein Energieberater die Aufgabe, den Kunden Hinweise und Ratschläge bei dem Kauf beispielsweise von Elektrogeräten in Hinblick auf die Energiebilanz zu geben.
Im Detail beschäftigt sich ein Energieberater mit den Themen Erzeugung, Speicherung, Transport, Bereitstellung, Verbrauch, Einsatz, Einsparung, Umwandlung und Rückgewinnung von Energie - dabei werden sowohl ökologische als auch ökonomische Aspekte betrachtet. Wichtig ist der Energieberater beispielsweise beim Bau von neuen Gebäuden, wo das Thema Energie bzw. dessen Einsparung in Zukunft immer mehr in das Interesse der Käufer rücken wird.

Warum ist der Energieberater wichtig?

Das Feld Energieberatung wird immer wichtiger - und das hat auch einen Grund: Energie ist wertvoll und nur begrenzt verfügbar. Die Ressourcen der Erde neigen sich dem Ende zu, weshalb Energiesparen notwendiger ist denn je. Viele Verbraucher neigen aber zu Unsicherheit, wenn es um das Thema Energiesparen geht. Hier kann der Rat vom Energieberater Gold wert sein.
Ein Energieberater setzt nämlich nicht nur beim Bau des Gebäudes an. Es gibt viele alte Gebäude, die teils vor 60 oder 70 Jahren gebaut wurden, als man an das Thema Energiesparen noch gar nicht dachte und dementsprechend keinen Energieberater konsultierte. Aber auch Bewohner dieser Gebäude können sparen, indem sie wertvolle Tipps aus einer Energieberatung schöpfen und anwenden.

Der Beruf Energieberater

Grundsätzlich handelt es sich beim Energieberater in Deutschland um keine geschützte Berufsbezeichnung. Das heißt, dass sich im Prinzip jeder Energieberater nennen kann. Im Weiteren existieren für das Berufsbild des Energieberaters auch keine vereinheitlichten Richtlinien.
Meist handelt es sich bei einem Energieberater allerdings um einen eigens ausgebildeten Fachmann (beziehungsweise eine eigens ausgebildete Fachfrau). Von den Handwerkskammern werden zahlreiche Fortbildungsmaßnahmen angeboten, die Handwerksmeister (wie zum Beispiel Maurer, Schornsteinfeger, Installateure und viele andere) in einer ausführlichen Zusatzausbildung zum Energieberater weiterqualifizieren.

Bedeutung vom Energieberater

Es kann aus den verschiedensten Gründen sinnvoll sein, einen Energieberater zu engagieren. Häufig wird der Energieberater beispielsweise aus wirtschaftlichen Gründen hinzugezogen. Der Energieverbrauch eines (mehr oder weniger alten) Gebäudes soll festgestellt und verringert werden, um Geld einzusparen. Oder ein Neubau soll mit Hilfe vom Energieberater so geplant und konstruiert werden, dass möglichst viel Energie eingespart wird. Immer häufiger wird auf einen Energieberater allerdings auch aus ökologischen Gründen zurückgegriffen.
Im Laufe der Zeit wurden Richtlinien zur Wärmedämmung (die Wärmeschutzverordnung) und zur Energieeinsparung bei Gebäuden (die Energieeinsparverordnung) schrittweise verschärft beziehungsweise neu geschaffen. Ein Energieberater muss deshalb oft konsultiert werden, um allen bau- und umweltrechtlichen Vorschriften exakt entsprechen zu können.
Teilweise existieren für besonders energiesparende Neubauten beziehungsweise Sanierungsvorhaben auch spezielle Fördermittel von Bund und Ländern. Energiesparendes (Um-)Bauen kann also auch schon beim Bauvorhaben wirtschaftlich interessant sein. Ein Energieberater berät hinsichtlich dieser Boni und hilft bei Antragstellung und Abwicklung.

Wo setzt ein Energieberater an?

Dem Energieberater bietet sich meist eine Vielzahl an Möglichkeiten zur Einsparung von Energie. Diese reichen von einfachen Schritten, bei denen wenig oder gar kein Geld investiert werden muss, bis hin zu komplexen und aufwendigen Umstrukturierungsprozessen. Am häufigsten setzt ein Energieberater an den folgenden Punkten an:

- Energiebedarf verringern: Im einfachsten Fall gibt der Energieberater hier einfache Tips zum Einsparen von Energie (wie zum Beispiel Wasser, Strom, Heizwärme etc...). Beim Neu- oder Umbau einer Immobilie berät der Energieberater über den Einbau spezieller Sparvorrichtungen (wie zum Beispiel zur Temperaturkontrolle bei Heizungen).
- Effizienz bei der Energienutzung erhöhen: Hier hilft der Energieberater bereits erzeugte Energie (wie Heizwärme oder Licht) optimal auszunutzen. Zum Einsatz können hier zum Beispiel Systeme kommen, die "Abfallprodukte" wie Abwärme zusätzlich nutzen, oder von der Heizung erzeugte Wärme durch eine hochwertige Dämmung der Räume besonders gut auszunutzen. Bei der Beleuchtung empfiehlt der Energieberater häufig, auf spezielle Energiesparlampen zurückzugreifen. Als neuesten Trend können Energieberater auf die äußerst effiziente LED-Technik zurückgreifen, die besonders günstig und langlebig ist.

Lehel

Lehel München

Mit dem Begriff Lehel wird ein zentral gelegener Münchner Stadtteil bezeichnet. Gemeinsam mit dem Altstadt-Viertel bildet das Lehel den Bezirk "Altstadt-Lehel" (Bezirk1). Der Bezirk ist lediglich 316 Hektar groß und wird von ungefähr 18000 Münchnern und Münchnerinnen bewohnt.

Lage und Verkehrsanbindung des Lehel

Das Lehel schließt direkt östlich an die Altstadt an. Im Westen bildet somit der Altstadtring die Grenze des Viertels. Im Osten wird das Lehel durch die Isar begrenzt. Das nördliche Ende bilden die Königinstraße und die Max-Joseph Brücke, das südliche die Ludwigsbrücke.
Das Lehel verfügt über eine sehr gute Verkehrsanbindung. Das Viertel wird unter anderem von den U-Bahn Linien 4 und 5 sowie von diversen Tram- und Buslinien bedient. Für Autofahrer ist die günstige Lage direkt am Altstadtring von großem Vorteil.

Geschichte des Lehel

Bereits im 14. Jahrhundert war der Bereich des heutigen Stadviertels Lehel bewohnt. Ärmere Leute, die nicht in der Stadt wohnen durften, besiedelten das von Wasserläufen und Wald dominierte Gebiet. Das Lehel ist somit die älteste Vorstadt Münchens. 1724 wurde das Lehel in die Stadt München (gegründet 1158) eingemeindet.
Im Zuge des 19. Jahrhunderts wurde das Lehel ein immer beliebteres Stadtviertel. Aufgrund der Nähe zur Innenstadt und der hohen Lebensqualität durch Isar und Englischem Garten hält diese große Beliebtheit bis heute an.

Woher kommt der Name Lehel?

Nach einer Reform des Münchner Stadtgebietes, die 1812 durchgeführt wurde, wurde das Lehel für einige Zeit wegen dem dort errichteten Kloster St. Anna offiziell als St.-Anna-Vorstadt bezeichnet. Diese Bezeichnung konnte sich jedoch nie durchsetzen: für die Münchner war das Gebiet östlich der Altstadt schon immer das Lehel. Die Herkunft des Namens Lehel als Bezeichnung für diesen Bereich ist nicht eindeutig geklärt. Auenwälder wurden früher häufig als "Lohe" bezeichnet, kleinere Wälder dieser Art als "Löhel". Sehr wahrscheinlich ist, dass der Name des Viertels hier seinen Ursprung hat.
Manche Historiker führen den Namen des Viertels allerdings auch auf die bayrische Bezeichnung für ein kleines Lehen ("Lehel") oder die Exekution des ungarischen Kriegsherren Lehel (die 955 in der Nähe von Regensburg stattfand) zurück. Früher wurde der Name des Viertels mit einem Rachenlaut (also "Lechel") ausgesprochen. Im Laufe der Zeit hat sich allerdings die schriftgetreue Aussprache durchgesetzt.

Das Lehel Heute

Das Lehel ist eines der beliebtesten Münchner Stadtviertel. Ein großer Teil der Altbauten ist inzwischen komplett saniert und renoviert, die Verkehrsanbindung wurde stetig verbessert. Im Lehel befinden sich zahlreiche Gebäude der bayrischen Staatsregierung (unter anderem das Wirtschaftsministerium, die Regierung von Oberbayern...).
Ein besonders beliebter Punkt im Lehel ist der (unter Graf Rumford erbaute) Englische Garten. Der Park ist einer der größten innerstädtischen Grünflächen weltweit. Nicht nur die Bewohner des Lehel schätzen den Englischen Garten. Ganz München und viele Touristen kommen regelmäßig, um die weitläufigen Wiesen, den Blick vom Monopteros oder eine Erfrischung im Biergarten am Chinesischen Turm zu genießen.