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Energieberater in Unterhaching: 1 Einträge gefunden

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Kienle

Energieberater Unterhaching
Tel.: (089) 61100681
Bgm.-Prenn-Str. 5
82008
Unterhaching
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Brancheninfo: Energieberater

Energieberater

Mit dem Begriff Energieberater wird ein Berufsbild bezeichnet, dessen Aufgabe es ist, über Energieeinsparung beziehungsweise die effiziente Nutzung von Energie in zu bauenden oder bereits existenten Gebäuden aufzuklären. Energieberater werden sowohl von Privat-, als auch von Geschäftskunden engagiert.
Ein Energieberater ist ein Fachmann, der auf dem Gebiet der Energieberatung tätig ist, der also Elektrogeräte oder Immobilien begutachtet und ein Urteil über dessen energetische Bilanz fällt. Darüber hinaus hat ein Energieberater die Aufgabe, den Kunden Hinweise und Ratschläge bei dem Kauf beispielsweise von Elektrogeräten in Hinblick auf die Energiebilanz zu geben.
Im Detail beschäftigt sich ein Energieberater mit den Themen Erzeugung, Speicherung, Transport, Bereitstellung, Verbrauch, Einsatz, Einsparung, Umwandlung und Rückgewinnung von Energie - dabei werden sowohl ökologische als auch ökonomische Aspekte betrachtet. Wichtig ist der Energieberater beispielsweise beim Bau von neuen Gebäuden, wo das Thema Energie bzw. dessen Einsparung in Zukunft immer mehr in das Interesse der Käufer rücken wird.

Warum ist der Energieberater wichtig?

Das Feld Energieberatung wird immer wichtiger - und das hat auch einen Grund: Energie ist wertvoll und nur begrenzt verfügbar. Die Ressourcen der Erde neigen sich dem Ende zu, weshalb Energiesparen notwendiger ist denn je. Viele Verbraucher neigen aber zu Unsicherheit, wenn es um das Thema Energiesparen geht. Hier kann der Rat vom Energieberater Gold wert sein.
Ein Energieberater setzt nämlich nicht nur beim Bau des Gebäudes an. Es gibt viele alte Gebäude, die teils vor 60 oder 70 Jahren gebaut wurden, als man an das Thema Energiesparen noch gar nicht dachte und dementsprechend keinen Energieberater konsultierte. Aber auch Bewohner dieser Gebäude können sparen, indem sie wertvolle Tipps aus einer Energieberatung schöpfen und anwenden.

Der Beruf Energieberater

Grundsätzlich handelt es sich beim Energieberater in Deutschland um keine geschützte Berufsbezeichnung. Das heißt, dass sich im Prinzip jeder Energieberater nennen kann. Im Weiteren existieren für das Berufsbild des Energieberaters auch keine vereinheitlichten Richtlinien.
Meist handelt es sich bei einem Energieberater allerdings um einen eigens ausgebildeten Fachmann (beziehungsweise eine eigens ausgebildete Fachfrau). Von den Handwerkskammern werden zahlreiche Fortbildungsmaßnahmen angeboten, die Handwerksmeister (wie zum Beispiel Maurer, Schornsteinfeger, Installateure und viele andere) in einer ausführlichen Zusatzausbildung zum Energieberater weiterqualifizieren.

Bedeutung vom Energieberater

Es kann aus den verschiedensten Gründen sinnvoll sein, einen Energieberater zu engagieren. Häufig wird der Energieberater beispielsweise aus wirtschaftlichen Gründen hinzugezogen. Der Energieverbrauch eines (mehr oder weniger alten) Gebäudes soll festgestellt und verringert werden, um Geld einzusparen. Oder ein Neubau soll mit Hilfe vom Energieberater so geplant und konstruiert werden, dass möglichst viel Energie eingespart wird. Immer häufiger wird auf einen Energieberater allerdings auch aus ökologischen Gründen zurückgegriffen.
Im Laufe der Zeit wurden Richtlinien zur Wärmedämmung (die Wärmeschutzverordnung) und zur Energieeinsparung bei Gebäuden (die Energieeinsparverordnung) schrittweise verschärft beziehungsweise neu geschaffen. Ein Energieberater muss deshalb oft konsultiert werden, um allen bau- und umweltrechtlichen Vorschriften exakt entsprechen zu können.
Teilweise existieren für besonders energiesparende Neubauten beziehungsweise Sanierungsvorhaben auch spezielle Fördermittel von Bund und Ländern. Energiesparendes (Um-)Bauen kann also auch schon beim Bauvorhaben wirtschaftlich interessant sein. Ein Energieberater berät hinsichtlich dieser Boni und hilft bei Antragstellung und Abwicklung.

Wo setzt ein Energieberater an?

Dem Energieberater bietet sich meist eine Vielzahl an Möglichkeiten zur Einsparung von Energie. Diese reichen von einfachen Schritten, bei denen wenig oder gar kein Geld investiert werden muss, bis hin zu komplexen und aufwendigen Umstrukturierungsprozessen. Am häufigsten setzt ein Energieberater an den folgenden Punkten an:

- Energiebedarf verringern: Im einfachsten Fall gibt der Energieberater hier einfache Tips zum Einsparen von Energie (wie zum Beispiel Wasser, Strom, Heizwärme etc...). Beim Neu- oder Umbau einer Immobilie berät der Energieberater über den Einbau spezieller Sparvorrichtungen (wie zum Beispiel zur Temperaturkontrolle bei Heizungen).
- Effizienz bei der Energienutzung erhöhen: Hier hilft der Energieberater bereits erzeugte Energie (wie Heizwärme oder Licht) optimal auszunutzen. Zum Einsatz können hier zum Beispiel Systeme kommen, die "Abfallprodukte" wie Abwärme zusätzlich nutzen, oder von der Heizung erzeugte Wärme durch eine hochwertige Dämmung der Räume besonders gut auszunutzen. Bei der Beleuchtung empfiehlt der Energieberater häufig, auf spezielle Energiesparlampen zurückzugreifen. Als neuesten Trend können Energieberater auf die äußerst effiziente LED-Technik zurückgreifen, die besonders günstig und langlebig ist.

Unterhaching

Unterhaching ist eine Gemeinde im Süden von München, die mit rund 22.000 Einwohnern die zweitgrößte Gemeinde im oberbayerischen Landkreis München darstellt. Unterhaching ist unter anderem bekannt für seinen Fußballverein SpVgg Unterhaching.
Unterhaching erstreckt sich über eine Fläche von 8,73 Quadratkilometern und wird im Norden durch Fasangarten, im Osten durch Ottobrunn, im Süden durch Taufkirchen und im Westen durch den Perlacher Forst begrenzt.

Geschichte von Unterhaching

Unterhaching kann auf eine lange und wechselhafte Geschichte zurückblicken: Die erste Besiedlung fand bereits 1100 vor Christus statt, wie Gräberfunde nachgewiesen haben. Der bayerische Stamm bildete sich irgendwann zwischen dem fünften und dem achten Jahrhundert heraus.
Der Name Haching bzw. Unterhaching kommt dabei wahrscheinlich von dem Adelsgeschlecht der Hahilinga. Der Name der Gemeinde wurde erstmals im Jahre 806 urkundlich erwähnt. In dem Schriftstück vermachte ein Abt den Besitz von Unterhaching dem Kloster Schäftlarn. Der heutige Name Unterhaching selbst wird erst 1180 in einem Besitzverzeichnis des Freisinger Bischofs erwähnt.
Lange Zeit gehörte Unterhaching verschiedenen Klöstern der Umgebung. Das Gemeindewappen von Unterhaching zeigt heute noch den Abtstab des Klosters Schäftlarn und das Seerosenblatt des Tegernseer Kloster-Wappens. Bis in das 20. Jahrhundert hinein war Unterhaching ein reines Bauerndorf. Als der Ort aber an das Bahnnetz angebunden wurde, begann die Veränderung hin zur Wohngemeinde.

Unterhaching heute

Spätestens seit dem Bau der Großsiedlungen Fasanenpark und Grünau ist Unterhaching ein reines Wohngebiet. Viel Industrie hat sich in Unterhaching nicht angesiedelt.
Unterhaching ist in Deutschland vor allem aus einem Grund bekannt: der SpVgg Unterhaching, die 1999/2000 in der ersten Fußball-Bundesliga spielte und 2001 den DFB-Hallenpokal ergattern konnte. Aktuell spielt die Mannschaft von Unterhaching in der dritten Liga. Bekannt sind auch die Volleyballer des TSV Unterhaching, die in der Ersten Bundesliga vertreten sind.

Verkehrsanbindung in Unterhaching

Unterhaching ist über das S-Bahnnetz gut erreichbar. Die S-Bahnlinie S5 hält an der Haltestelle Unterhaching direkt im Ort. Auch die Stationen Taufkirchen und Fasanenpark sind von Unterhaching aus gut zu erreichen.
Wer mit dem Auto nach Unterhaching fahren möchte, kann das über die Autobahnen A8 bzw. A995. Unterhaching ist aber auch gut über die Carl-Wery-Straße vom Münchner Stadtteil Neuperlach aus zu erreichen.