Die Münchner
Branche, Schlagwort, Name, Telefonnummer
Ort, Stadtteil, Standort, PLZ, Straße
Umkreissuche
Branchenstatistik
Branchenstatistik
Die Branche Energieberatung Sendling wurde seit dem 01.02.2011 insgesamt 21.500 mal besucht!

Energieberatung Sendling: 4 Einträge gefunden

Suchergebnis ist sortiert nach:
Voreinstellung
|  In meiner Nähe |  PLZ |  A-Z
Einträge von
1 - 4
Ergebnisseite:     1 | 2   Vorwärts  (von 2)
Branche: Energieberatung Sendling
Ergebnisseite:     1 | 2   Vorwärts  (von 2)
Einträge von
1 - 4
Ähnliche Branchen - 2 Brancheneinträge gefunden
Meinten Sie vielleicht: Branchenvorschlag (Suche nach Buchstabenübereinstimmung) - 6 Branchen gefunden

Brancheninfo: Energieberatung

Energieberater

Mit dem Begriff Energieberater wird ein Berufsbild bezeichnet, dessen Aufgabe es ist, über Energieeinsparung beziehungsweise die effiziente Nutzung von Energie in zu bauenden oder bereits existenten Gebäuden aufzuklären. Energieberater werden sowohl von Privat-, als auch von Geschäftskunden engagiert.
Ein Energieberater ist ein Fachmann, der auf dem Gebiet der Energieberatung tätig ist, der also Elektrogeräte oder Immobilien begutachtet und ein Urteil über dessen energetische Bilanz fällt. Darüber hinaus hat ein Energieberater die Aufgabe, den Kunden Hinweise und Ratschläge bei dem Kauf beispielsweise von Elektrogeräten in Hinblick auf die Energiebilanz zu geben.
Im Detail beschäftigt sich ein Energieberater mit den Themen Erzeugung, Speicherung, Transport, Bereitstellung, Verbrauch, Einsatz, Einsparung, Umwandlung und Rückgewinnung von Energie - dabei werden sowohl ökologische als auch ökonomische Aspekte betrachtet. Wichtig ist der Energieberater beispielsweise beim Bau von neuen Gebäuden, wo das Thema Energie bzw. dessen Einsparung in Zukunft immer mehr in das Interesse der Käufer rücken wird.

Warum ist der Energieberater wichtig?

Das Feld Energieberatung wird immer wichtiger - und das hat auch einen Grund: Energie ist wertvoll und nur begrenzt verfügbar. Die Ressourcen der Erde neigen sich dem Ende zu, weshalb Energiesparen notwendiger ist denn je. Viele Verbraucher neigen aber zu Unsicherheit, wenn es um das Thema Energiesparen geht. Hier kann der Rat vom Energieberater Gold wert sein.
Ein Energieberater setzt nämlich nicht nur beim Bau des Gebäudes an. Es gibt viele alte Gebäude, die teils vor 60 oder 70 Jahren gebaut wurden, als man an das Thema Energiesparen noch gar nicht dachte und dementsprechend keinen Energieberater konsultierte. Aber auch Bewohner dieser Gebäude können sparen, indem sie wertvolle Tipps aus einer Energieberatung schöpfen und anwenden.

Der Beruf Energieberater

Grundsätzlich handelt es sich beim Energieberater in Deutschland um keine geschützte Berufsbezeichnung. Das heißt, dass sich im Prinzip jeder Energieberater nennen kann. Im Weiteren existieren für das Berufsbild des Energieberaters auch keine vereinheitlichten Richtlinien.
Meist handelt es sich bei einem Energieberater allerdings um einen eigens ausgebildeten Fachmann (beziehungsweise eine eigens ausgebildete Fachfrau). Von den Handwerkskammern werden zahlreiche Fortbildungsmaßnahmen angeboten, die Handwerksmeister (wie zum Beispiel Maurer, Schornsteinfeger, Installateure und viele andere) in einer ausführlichen Zusatzausbildung zum Energieberater weiterqualifizieren.

Bedeutung vom Energieberater

Es kann aus den verschiedensten Gründen sinnvoll sein, einen Energieberater zu engagieren. Häufig wird der Energieberater beispielsweise aus wirtschaftlichen Gründen hinzugezogen. Der Energieverbrauch eines (mehr oder weniger alten) Gebäudes soll festgestellt und verringert werden, um Geld einzusparen. Oder ein Neubau soll mit Hilfe vom Energieberater so geplant und konstruiert werden, dass möglichst viel Energie eingespart wird. Immer häufiger wird auf einen Energieberater allerdings auch aus ökologischen Gründen zurückgegriffen.
Im Laufe der Zeit wurden Richtlinien zur Wärmedämmung (die Wärmeschutzverordnung) und zur Energieeinsparung bei Gebäuden (die Energieeinsparverordnung) schrittweise verschärft beziehungsweise neu geschaffen. Ein Energieberater muss deshalb oft konsultiert werden, um allen bau- und umweltrechtlichen Vorschriften exakt entsprechen zu können.
Teilweise existieren für besonders energiesparende Neubauten beziehungsweise Sanierungsvorhaben auch spezielle Fördermittel von Bund und Ländern. Energiesparendes (Um-)Bauen kann also auch schon beim Bauvorhaben wirtschaftlich interessant sein. Ein Energieberater berät hinsichtlich dieser Boni und hilft bei Antragstellung und Abwicklung.

Wo setzt ein Energieberater an?

Dem Energieberater bietet sich meist eine Vielzahl an Möglichkeiten zur Einsparung von Energie. Diese reichen von einfachen Schritten, bei denen wenig oder gar kein Geld investiert werden muss, bis hin zu komplexen und aufwendigen Umstrukturierungsprozessen. Am häufigsten setzt ein Energieberater an den folgenden Punkten an:

- Energiebedarf verringern: Im einfachsten Fall gibt der Energieberater hier einfache Tips zum Einsparen von Energie (wie zum Beispiel Wasser, Strom, Heizwärme etc...). Beim Neu- oder Umbau einer Immobilie berät der Energieberater über den Einbau spezieller Sparvorrichtungen (wie zum Beispiel zur Temperaturkontrolle bei Heizungen).
- Effizienz bei der Energienutzung erhöhen: Hier hilft der Energieberater bereits erzeugte Energie (wie Heizwärme oder Licht) optimal auszunutzen. Zum Einsatz können hier zum Beispiel Systeme kommen, die "Abfallprodukte" wie Abwärme zusätzlich nutzen, oder von der Heizung erzeugte Wärme durch eine hochwertige Dämmung der Räume besonders gut auszunutzen. Bei der Beleuchtung empfiehlt der Energieberater häufig, auf spezielle Energiesparlampen zurückzugreifen. Als neuesten Trend können Energieberater auf die äußerst effiziente LED-Technik zurückgreifen, die besonders günstig und langlebig ist.

Sendling

Sendling

Der Begriff Sendling bezeichnet ein traditionsreiches Stadtviertel in München, das den Stadtbezirk 6 - Sendling darstellt. Weitere Namen beziehungsweise Teile von Sendling sind Untersendling, Mittersendling und Obersendling. Obersendling gehört allerdings zum Stadtbezirk 19 - Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln dazu.
In Sendling wohnen aktuell rund 38.000 Münchner auf einer Fläche von 3,93 Quadratkilometern. Sendling wird im Norden durch die Ludwigsvorstadt und die Isarvorstadt begrenzt und im Westen durch die S-Bahnlinie 7. Der Stadtteil umschließt die Isar plus Flaucher im Osten Münchens. Im Süden geht Sendling in Thalkirchen bzw. Obersendling über.

Die Geschichte von Sendling

Im Bereich des heutigen Sendling gab es wahrscheinlich keine Siedlungen der Römer, aber im Umkreis darum. Dass Sendling schon lange bewohnt wurde, beweisen Knochenfunde, die sich auf etwa 4000 Jahre zurückdatieren lassen. Im 6. Jahrhundert übernahm ein germanischer Sippenführer namens "Sendilo" die Ortschaft. So entstand der Name Sendling. Durch die Gründung Münchens erlebte Sendling einen Aufschwung, viele Bürger reisten in die "Großstadt", um sich dort auf dem Markt einzudecken.
Wie viele andere umliegenden Ortschaften wurde auch Sendling im Dreißigjährigen Krieg gebeutelt. Die Einwohnerzahl nahm stark ab. Im Jahr 1877 wurden Unter- und Mittersendling und die Sendlinger Haide nach München eingemeindet. Der wirtschaftliche Aufschwung begann in Sendling mit der Eröffnung der Großmarkthalle 1912. Während dem Zweiten Weltkrieg wurde auch Sendling vom Bombenhagel der Alliierten getroffen, allerdings litt das Stadtviertel nicht so schlimm wie andere Stadtteile Münchens.

Sendling heute

Sendling ist ein moderner Stadtteil, in dem sich heutzutage viele Firmen und Handwerker angesiedelt haben. Ein Meilenstein in der wirtschaftlichen Geschichte von Sendling stellt mit Sicherheit der Bau der Großmarkthalle dar, die 1912 eröffnet wurde. Die Handelshalle für Obst und Gemüse ist die drittgrößte in Europa, 2005 wurden in der Halle in Sendling Waren im Wert von über 750 Millionen Euro umgeschlagen. Aus diesem Grund entfallen viele Arbeitsplätze in Sendling auf die Großmarkthalle bzw. die damit zusammenhängenden Betriebe - 20 Prozent der rund 15.000 Arbeitsstellen entfallen auf Handelsunternehmen, ein Großteil davon ist im Großhandel tätig.
In Sendling wohnen heute viele Erwerbstätige, der Anteil an Ausländern beträgt 25 Prozent und liegt somit leicht über dem städtischen Durchschnitt. In Sendling dominieren die Einpersonenhaushalte. Momentan wohnen in Sendling viele Menschen mit unterem bis mittlerem Bildungsniveau, doch zurzeit findet eine verstärkte Zuwanderung junger Menschen mit hohem Bildungsniveau statt, so dass Sendling in Zukunft stärker durchmischt sein wird.
Für Familien bietet Sendling ein breites Angebot an mehreren Schulen verschiedener Schultypen sowie viele Freizeitangebote wie die Stadtbücherei Sendling oder die Sendlinger Kulturschmiede e.V. Daneben bietet sich für Familien als Freizeitgestaltung natürlich der Flaucher an - der Isarabschnitt lockt seit jeher Jung und Alt zur Erholung mitten in Sendling.

Verkehrsanbindung von Sendling

Sendling ist durch seine zentrale Lage gut an den öffentlichen Verkehr und an den Individualverkehr angebunden. Die wichtigste und bekannteste Straße in Sendling ist die Brudermühlstraße, ein Teilstück des Mittleren Rings. Rund 143.000 Fahrzeuge verkehren täglich auf der bedeutenden Straße.
In Sendling fahren unter anderem die S-Bahnlinien 7 und 27 sowie die U-Bahnlinien 3 und 6, die gleich mehrere Stationen anfahren. Außerdem verkehren mehrere Buslinien der Münchner Verkehrsgesellschaft.