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Entkalken Isarvorstadt: 4 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Entkalken

Entkalken

Mit dem Begriff Entkalken bezeichnet man die Entfernung von Kalkablagerungen (dem sogenannten "Kalkstein"). Dieser entsteht durch im Wasser gelöstes Kalk. Über die Wasserleitung gelangt das Kalk dann in Rohrleitungssysteme, in den sanitären Bereich (Boiler, Bad) sowie in das Innere von großen und kleinen Maschinen (von der Waschmaschine bis hin zur Industrieanlage).
Haushalt und Industrie sind also gleichermaßen betroffen - in beiden Fällen wird eine Entkalkung nötig.
Wird die Entkalkung im Bad- und Küchenbereich oft noch aus ästhetischen Gründen durchgeführt, beispielsweise um störende Kalkflecken zu entfernen, ist das Entkalken bei Maschinen sogar dringend notwendig, um eine einwandfreie Funktionalität auf lange Zeit zu sichern. Es besteht auch die Möglichkeit einer vorbeugenden Entkalkung. Hierbei wird versucht, die Kalkablagerungen im Vorhinein zu verhindern, indem man dem Wasser Kalk entzieht.
Das Entkalken wird im Heimbereich oft eigenhändig durchgeführt. Geht es um die vorbeugende Entkalkung des Wassers oder Entkalkung im Industriebereich, wird allerdings meistens auf professionelle Firmen zurückgegriffen.

Was wird durch die Entkalkung genau entfernt?

Als Kalk bezeichnet man Sedimentgestein aus Cacliumcarbonat (CaCO3). Kalkstein besteht in der Natur in erster Linie aus den Materialien Calcit und Aragonit. Weiter bezeichnet Kalk Calciumoxid (auch gebrannter Kalk genannt, wird in der Bauindustrie verwendet) sowie dessen Reaktion mit Wasser, die dann Calciumhydroxid (gelöschter Kalk) genannt wird.
(Regen-)Wasser löst den in der Natur vorkommenden Kalk. Zusammen mit dem Wasser wird das Kalk dann in das Wasserleitungssystem gespült, und setzt sich am Ende der Kette als Kalkstein ab. Die auf diese Weise entstandenen Kalkablagerungen werden durch die Entkalkung entfernt. Kalkhaltiges Wasser wird oft auch als "hartes Wasser" bezeichnet. Je nach Menge der enthaltenen Erdkali-Metalle (zu denen auch Calciumionen zählen), wird der Härtegrad des Wassers bestimmt. Je höher ihre Menge, desto "härter" das Wasser. Umso "härter" das Wasser, umso häufiger wird eine Entkalkung nötig!

Entkalken im Haushaltsbereich

Im Haushalt kann das Entkalken oft schon im Vorhinein vermieden werden, wenn auf eine zu hohe Erhitzung des verwendeten Wassers verzichtet wird. Entstehen doch Kalkflecken beziehungsweise Kalkablagerungen (in Küchengeräten, Wassersieben, auf Armaturen und Fließen etc...), ist die Entkalkung mit einfachen Hausmitteln in jedem Fall zunächst einer Entkalkung mit "chemischen Keulen" vorzuziehen.
Was beim Entkalken im Haushalt besonders geeignet ist, sind Essig und Zitronensäure. Ihre Verwendung zur Entkalkung ist nicht nur umweltfreundlich, sondern auch kostensparend und ungefährlich. Je nach Anwendungsgebiet und Grad der Verkalkung reichen ein paar Spritzer zum Entfernen des Kalksteins. In schwereren Fällen muss die Essig- bzw. Zitronensäure zunächst einige Stunden einwirken, beziehungsweise aufgekocht werden.

Die vorbeugende Entkalkung des Wassers

Oft geschieht eine Entkalkung des Wassers auch präventiv, um der Bildung von Kalkstein vorzubeugen. Zum Einsatz können Ionenaustauscher kommen, die die Calcium-Ionen durch Natrium-Ionen aus Kochsalz ersetzen (dieses Verfahren kommt zum Beispiel in Spülmaschinen zum Einsatz). Darüber hinaus kann das Entkalken auch durch die Verwendung von Chemikalien erreicht werden. Ist das Wasser sehr "hart", erfolgt in Deutschland gelegentlich auch eine Entkarbonisierung direkt im Wasserwerk.

Isarvorstadt

Isarvorstadt

Der Begriff Isarvorstadt bezeichnet einen Stadtteil in München-Zentrum. Zusammen mit der Ludwigsvorstadt bildet die Isarvorstadt den "Stadtbezirk 2 Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt". Der Stadtbezirk entstand erst 1992 durch die Zusammenlegung der Ludwigsvorstadt mit der Isarvorstadt.
Die Isarvorstadt umfasst bedeutende Bereiche der südlichen Innenstadt - besonders erwähnenswert sind die Isarauen, der Alte Südliche Friedhof und die Theresienwiese. Die Isarvorstadt teilt sich in die Bezirke Isarvorstadt/Schlachthofviertel, Isarvorstadt/Glockenbachviertel und Isarvorstadt/Deutsches Museum.

Die Geschichte der Isarvorstadt

Um 1800 lebten in der Isarvorstadt weitaus weniger Einwohner als heute - man zählte damals rund 2300 Bewohner, die vor allem Handwerker waren und in ärmlichen Behausungen lebten. Auf der anderen Seite ließen Adelige aber auch in bestimmten Bezirken der Isarvorstadt Schlösschen bauen, wie das Jagdschlössl in der Fraunhoferstraße oder das Leopoldschlössl an der Blumenstraße.
Im Zweiten Weltkrieg wurden viele Gebäude in der Isarvorstadt Opfer von Bombenangriffen, da hier viel Industrie angesiedelt war. Insgesamt wurden im ganzen Krieg 226 Gebäude und 3135 Wohnungen zerstört. Trotzdem gibt es heute in der Isarvorstadt noch jede Menge Altbauten, die bei Mietern sehr begehrt sind.

Charakter der Isarvorstadt

Zwar gilt die Isarvorstadt als ein einziges Stadtviertel, doch trotzdem haben sich die verschiedenen Bezirke darin unterschiedlich entwickelt. Im Bereich um die Theresienwiese überwiegt heute beispielsweise der Anteil an Bürobauten, während sich in der Isarvorstadt rund um den Bahnhof allerlei Hotels, Gaststätten, Sexshops und Computerläden finden.
Das Mietniveau ist im Laufe der Zeit immer weiter angestiegen, auch deshalb, weil viele Vermieter ihre Wohnungen saniert haben. Am deutlichsten sieht man diese Veränderung in der Isarvorstadt im Glockenbachviertel und im Schlachthofviertel, das heute teils sehr exklusive Wohnungen anbietet und früher eher das Quartier der "einfachen Leute" war.
Andererseits gibt es in der Isarvorstadt soziale Probleme wie in vielen anderen Stadtteilen Münchens auch: Die Zahl der Arbeitslosen und Sozialhilfeempfänger ist im Vergleich zu anderen Stadtvierteln in der Isarvorstadt sehr hoch.

Sehenswürdigkeiten in der Isarvorstadt

Wer die Isarvorstadt besucht, sollte auf jeden Fall einige Dinge gesehen haben, wie beispielsweise das Mathäser, das jahrhundertelang ein beliebter Bierausschank war und heute ein modernes Kino mit 14 Sälen ist. In dem großen Gebäude befinden sich außerdem noch viele Geschäfte, Bars, Cafés und Büroräume.
Sehenswert in der Isarvorstadt ist auch das Deutsche Museum auf der Museumsinsel in der Isar:
Das Museum ist das größte naturwissenschaftliche Museum der Welt. Jährlich besuchen rund 1,5 Millionen Menschen das große Gebäude in der Isarvorstadt, um die zahlreichen Exponate aus den Bereichen Natur und Technik zu bewundern.