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Entsorgung Berg am Laim: 12 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Entsorgung

Entsorgung
Entsorgung (von Abfallentsorgung) ist der Oberbegriff für eine Reihe von Maßnahmen und Verfahren zur Beseitigung oder Verwertung (Recycling) von Abfällen. Dazu gehört unter anderem das Einsammeln und Befördern der Abfälle, das Recyclingverfahren zur Wiederverwertung von Rohstoffen, die Verbrennung von nicht-recycelbaren Abfällen in Müllverbrennungsanlagen und die Lagerung auf Mülldeponien. Die Anlagen zum Sammeln, Lagern und Behandeln von Abfällen nennt man auch Entsorgungsanlagen.

Die Abfallentsorgung ist durch internationale und nationale Gesetze geregelt, denn bei Abfällen handelt es sich häufig um bedenkliche und umweltschädigende Stoffe. In Deutschland sind die Richtlinien zur Entsorgung im Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz geregelt. Dazu gibt es regionale Bestimmungen, die sich von Gemeinde zu Gemeinde unterscheiden.

Welche Produkte bieten Entsorgungsfirmen an

Unternehmen, die sich auf Entsorgung spezialisiert haben, helfen dem Kunden, Entsorgungskonzepte zu erstellen und verkaufen oder vermieten das nötige Material und die Werkzeuge, Container oder spezielle Fahrzeuge.

Viele Unternehmen bieten folgende Dienstleistungen an: Baustellenentsorgung, Industrieentsorgung, Gewerbeentsorgung, Sperrmüllentsorgung, Entrümpelungen, Betrieb von Abfallsammelstellen, Abbrucharbeiten, Containerdienste, Vermietung von Abfallpressanlagen und Fahrzeugen zur Entsorgung, Betrieb von Abfallsortieranlagen und Verwertung von Abfällen.

Entsorgungsfachbetrieb

Qualifizierte Betriebe, die besondere Voraussetzungen erfüllen, dürfen sich nach § 2 der Entsorgungsfachbetriebeverordnung (EfbV) als Entsorgungsfachbetrieb bezeichnen. Folgende Anforderungen müssen erfüllt werden:

Der Entsorgungsbetrieb muss gewerbsmäßig Abfälle sammeln, lagern, befördern, verwerten, behandeln und beseitigen.
Der Entsorgungsbetrieb muss in der Lage sein, eine oder mehrere dieser Aufgaben selbstständig auf Grund seiner technischen, personellen und organisatorischen Ausstattung wahrzunehmen. Der Entsorgungsbetrieb muss hinsichtlich einer oder mehrerer dieser Tätigkeiten, die in der EfbV genannten Anforderungen an Organisation, Ausstattung und Tätigkeit sowie an die Zuverlässigkeit, Fach- und Sachkunde des Inhabers und der im Entsorgungsbetrieb beschäftigten Personen erfüllen.

Geschichte der Entsorgung

Die Zusammensetzung und die Entsorgung von Abfall spiegeln gesellschaftliche Entwicklungen wieder. Vor der industriellen Revolution bestand Abfall hauptsächlich auch Fäkalien, Speiseresten, Tierkadavern, Keramikscherben und Bauschutt. Man entsorgte den Abfall in einfachen Erdgruben. Im 19. Jahrhundert veränderte sich die Entsorgung schließlich: Mit einer leistungsfähigen Müllabfuhr und der Einführung von Kanalisationen wurden menschliche Ausscheidungen getrennt von anderen Abfällen entsorgt.

Abfalldeponien sind besonders bei archäologischen Mittelalter-Ausgrabungen interessant, denn neben Abfällen findet man auch Geschirr und Speisereste und kann Rückschlüsse auf das Leben der damaligen Zeit ziehen.

Berg am Laim

Berg am Laim

Der Begriff Berg am Laim bezeichnet ein Stadtviertel im Münchner Osten, das den Stadtbezirk 14 Berg am Laim bildet. In Berg am Laim wohnen momentan rund 37.000 Münchner auf einer Fläche von 631 Hektar - Berg am Laim ist somit einer der (flächen- und einwohnermäßig gesehen) kleinsten Stadtteile von München.
Berg am Laim wird im Westen von Haidhausen begrenzt, im Osten von Trudering, im Süden von Ramersdorf und im Norden durch Riem bzw. Bogenhausen. Früher gehörten Zamdorf und Steinhausen zu Berg am Laim, gehören nun aber seit der Neugliederung 1992 zu Bogenhausen hinzu.

Geschichte von Berg am Laim

Berg am Laim kann auf eine lange Geschichte zurück blicken. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Berg am Laim im Jahre 812 als "ad Perke". Der Zusatz "am Laim" folgte erst viel später, nämlich im Jahre 1430. Der Name von Berg am Laim setzt sich aus Berg (da das Stadtviertel erhöht ist) und Laim (das Dorf befand sich auf einer Löß-Lehm-Zunge der Münchner Schotterebene) zusammen. Interessant ist, dass Berg am Laim zwar geographisch zu Oberbayern gehörte, politisch aber wurde der heutige Stadtteil damals zum Kurfürstenbistum Köln zugerechnet.
Nachdem sich das Kurfürstenbistum Köln im Jahre 1801 auflöste, wanderte der Besitz von Berg am Laim nach Bayern. 1818 wurde Berg am Laim schließlich zur selbstständigen Gemeinde ernannt und 1913 nach München eingemeindet. In den darauf folgenden Jahren entwickelte sich Berg am Laim zu einem Wohnviertel. Im Zuge des sozialen Wohnungsbaus wurden Großwohnsiedlungen wie Neuramersdorf in dem Stadtviertel errichtet.
Mit der Zeit wuchs die Bevölkerung in Berg am Laim immer rascher an. Um diesem Wachstum und dem damit verbundenen Verkehrsaufkommen gerecht zu werden, wurde die Berg-am-Laim-Straße bzw. die Kreillerstraße vierspurig ausgebaut.

Berg am Laim heute

Heute ist Berg am Laim ein Stadtteil mit viel Neubautätigkeit. Seit dem Wegzug des Flughafens aus Riem spielt auch der Fluglärm keine Rolle mehr, so dass immer mehr Münchner in das zentrale, aber doch grüne Stadtviertel ziehen. Arbeitsplätze gibt es im Bereich der Industrie und des Gewerbes. Viele Betriebe haben sich entlang der Bahnstrecke zwischen Trudering und Ostbahnhof angesiedelt.
Berg am Laim ist auch für Familien interessant, da es in dem Stadtviertel 17 Schulen, zwei Museen, zwei Bibliotheken und zahlreiche Möglichkeiten zur Erholung dank elf Sportanlagen und einem Theater gibt. Außerdem ist der Riemer Park - besser bekannt als "BUGA-Park" - ganz in der Nähe und lockt mit einem künstlichen See, einem Kiosk sowie Beachvolleyballplätzen.

Verkehrsanbindung in Berg am Laim

Berg am Laim ist sehr gut an das Münchner Straßennetz angebunden. Die wichtigste Straße ist die Berg-am-Laim-Straße bzw. Kreillerstraße, außerdem ist der Innsbrucker Ring als Teilstück des Mittleren Rings ganz in der Nähe.
Neben einer Trambahn- und verschiedenen Buslinien halten in Berg am Laim die S-Bahnlinien S2 und S4 (Haltestelle Berg am Laim) sowie die U-Bahnen U2 und U5.