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Feinkost Maxvorstadt: 12 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Feinkost

Feinkost

Mit dem Begriff Feinkost bezeichnet man besondere, wertvolle Lebensmittel, die man normalerweise nicht jeden Tag isst. Dazu gehören exotische Früchte, Kaviar, Schnecken, Austern, Froschschenkel und Getränke wie Champagner. Zu Feinkost zählen auch Salate besonderer Qualität wie beispielsweise der Geflügelsalat oder der Waldorfsalat, Pasteten, Mayonnaisen, Würzsaucen, hochwertige Käsesorten, teure Fleischprodukte und einige Fertiggerichte. Gewisse Fischsorten gehören auch zu dem Sortiment eines Feinkostladens dazu.
Feinkost bekommt man in einem speziellen Geschäft, das Feinkosthandel, Feinkostladen, Delikatessenhandel oder Delikatessenladen heißen kann. Allerdings gibt es Feinkost auch im allgemeinen Lebensmitteleinzelhandel und wird dort oft gesondert präsentiert. Für die Gastronomie gibt es spezielle Feinkostgroßhändler, welche die Feinkost anliefern oder gleich für ein gesamtes Catering sorgen.

Begriffe für Feinkost

Feinkost bezeichnet man auch als Comestibles (französisch für Esswaren) oder Delikatessen. Allerdings sind die Wörter gesetzlich nicht geschützt und können somit immer verwendet werden. Für Feinkostsalate allerdings existiert eine eigene Richtlinie im Deutschen Lebensmittelbuch: diese sind nach der Definition "verzehrfertige Erzeugnisse aus Zutaten tierischer und/oder pflanzlicher Herkunft in einer geschmacklich hierauf abgestimmten Soße".
Je nach Sortiment des Feinkostgeschäftes kann Feinkost aus unterschiedlichen Ländern angeboten werden. Beispielsweise gibt es Geschäfte für italienische Feinkost, kanadische Spezialitäten, spanische Feinkost oder afrikanische und asiatische Delikatessen.

Produkte in einem Feinkostladen


Je nach Ausrichtung eines Feinkostladens kann dieser ganz unterschiedliche Produkte anbieten. Einige Beispiele für Feinkost:

- Getränke: Champagner, Sekt, Whisky, Kaffee (bestimmte, teure Kaffeebohnen), Tee, Gourmetwasser
- Gewürze, Kräuter, Essig und Öl: Dijon Senf, Trüffelöl, Haselnussöl, Olivenöl, Argan-Öl, Crema di Balsamico, Pimentón picante, Sale Marino, Flor de Sal, Wasabi-Ingwer-Salatdressing
- Saucen und Marinaden: Creme aus Paprika und Mandeln, Bio-Kokosnussmilch, Moutarde de Dijon, Currypaste, Senf mit Curry, Chipotle con Queso, Pesto rosso, Pesto genovese, Crema di Funghi
- Nudeln und Reis: Basmati-Reis, Sushi-Reis, Jasmin-Reis, Spaghetti Aglio, Strangozzi mit Orange, Strangozzi mit Zitrone, Pasta Gigli, Tagliolini, Reispapier, Camargue-Reis, Feigennudeln
- Müsli, Honig und Brotaufstriche: Karamell-Honig, Sanddorn-Fruchtaufstrich, Erdnusspastete, Krokant Müsli, Nuss-Müsli, Lavendelblütenhonig, Wollschwein-Leberwurst, Krabben-Rillettes

Feinkost und die Molekularküche

Die Molekularküche zählt zwar nicht direkt zur Feinkost, allerdings arbeitet sie mit vielen Delikatessen und ist mit Feinkost eng verknüpft. Die Molekularküche beschäftigt sich mit biochemischen und physikalisch-chemischen Prozessen beim Kochen und verändert Textur, Farbe und Aussehen einzelner Produkte zu etwas Neuem.
Feinkost, die in der Molekularküche benötigt wird, ist beispielsweise Limonen-Kaviar, Erdbeer-Kaviar, Agar-Agar (ein pflanzliches Geliermittel, das als Verdickungsmittel für Saucen und Suppen verwendet wird) oder künstliche Spaghetti.

Maxvorstadt

Maxvorstadt

Mit dem Begriff Maxvorstadt wird ein nördlich der Altstadt gelegenes Stadtviertel im Herzen Münchens bezeichnet. Die Maxvorstadt (Stadtbezirk 3) wird aus den Bezirksteilen Königsplatz, Augustenstraße, St. Benno, Marsfeld, Josephsplatz, Am alten nördlichen Friedhof, Universität, Schönfeldvorstadt und Maßmannbergl gebildet.
Die Maxvorstadt erstreckt sich über ca. 430 Hektar und wird von rund 41000 Münchnerinnen und Münchnern bewohnt.

Lage und Verkehrsanbindung der Maxvorstadt

Der südliche Teil der Maxvorstadt schließt direkt an die Münchner Altstadt an. Die südliche Grenze des Bezirks Maxvorstadt verläuft entlang der Achse Odeonsplatz-Stachus-Bahngelände/Arnulfstraße. Im Norden wir die Maxvorstadt von der Schwabinger Georgenstraße begrenzt, im Osten vom Englischen Garten (Königinstraße). Im Westen liegt Neuhausen, die Grenze zwischen den beiden Stadtbezirken bilden Loth- und Maillingerstraße. Für Autofahrer ist der Altstadtring gut erreichbar, besonders nützlich sind auch die Ludwigsstraße und die Schleißheimerstraße, die die Maxvorstadt von oben nach unten durchqueren.
Die Maxvorstadt ist verkehrsmäßig äußerst gut erschlossen. Die U-Bahn Linien U3 und U6 (Haltestellen Odeonsplatz, Universität), U1 (Stiglmaierplatz) sowie U2 (Königsplatz) bedienen die Maxvorstadt direkt. Zusätzlich stehen diverse Tramlinien (16, 17, 20, 21 und 27) und Buslinien zur Verfügung. Die Innenstadt und der Hauptbahnhof sind von der Maxvorstadt aus mit den öffentlichen Verkehrsmitteln jeweils in nur wenigen Minuten erreichbar.

Geschichte der Maxvorstadt

Der Name Maxvorstadt geht auf den König Maximilian I. Joseph zurück. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Maxvorstadt, die als erste planmäßige Erweiterung der Münchner Altstadt konzipiert wurde, im Jahr 1812.
Ein Großteil der Gebäude der Maxvorstadt wurde allerdings erst in den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts unter Ludwig dem I. erbaut. Geprägt ist die Maxvorstadt in erster Linie von einem klassizistischen Architekturstil, der das klassische Altertum (vor allem die griechische Antike) nachahmt. Nach der Vorstellung Ludwigs des I. sollte im Bereich der Maxvorstadt ein "Isar-Athen" entstehen. Ein großer Teil der bekanntesten Bauten der Maxvorstadt wurde von den beiden Architekten Leo von Klenze und Friedrich von Gärtner konzipiert.

Die bekanntesten Orte der Maxvorstadt

Auch wenn im Lauf der Zeit immer mehr moderne Gebäude errichtet wurden, ist die Maxvorstadt immer noch stark vom klassizistischen Einfluss geprägt. Zu den bekanntesten Bauwerken und Orten der Maxvorstadt gehören:

- Die Ludwigsstraße, die am Siegestor (nach dem Vorbild eines antiken Triumphbogens gebaut) beginnt und unter anderem von der Staatsbibliothek und den Gebäuden der Ludwig-Maximilians-Universität gesäumt wird. Die Maxvorstadt ist somit auch das Viertel der Münchner Universitäten. Der Einfluss der Studenten sorgte früher für ein besonderes Flair in der Maxvorstadt, das teilweise bis heute zu spüren ist.
Der Königsplatz mit der Glyptothek, den Propyläen. Überhaupt ist die Maxvorstadt eines der kulturellen Zentren Münchens: die Pinakotheken, das Lenbachhaus, die Staatliche Graphische Sammlung etc. bieten kulturelle Unterhaltung auf höchstem Niveau.
Sowie die klassizistischen Gebäude in der Ludwigstraße, der Briennerstraße sowie am Odeonsplatz, Wittelsbacherplatz, und Karolinenplatz.
Ruhe und Erholung mitten in der Maxvorstadt bietet der Alte Botanische Garten.