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Fingernagelstudio Laim: 6 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Fingernagelstudio

Fingernagelstudio München

In einem Fingernagelstudio werden Dienstleistungen rund um die Fingernägel (manchmal auch Fußnägel) angeboten. Ein Nagelstudio gestaltet die Nägel des Kunden mit verschiedenen Methoden wie Nagelmodellage und Produkten wie Nagellack.
In Deutschland gilt Nageldesign nicht als medizinischer Beruf - im Gegensatz zu Österreich -, wird aber von der Handwerkskammer als Ausbildungsberuf anerkannt.

Aufgaben eines Fingernagelstudios

Ein Nageldesigner oder eine Nageldesignerin hat die Aufgabe, dem Kunden die Nägel zu gestalten und ihn rund um die Pflege der Nägel zu beraten. Dabei kommen verschiedene Methoden zum Einsatz wie beispielsweise French Nails (siehe unten), Naturnagelverstärkung, Hochzeitsnägel, Auffüllen von Nägeln, Nagelverlängerung und Kunstnägel. Außerdem beraten Nageldesigner bei Problemen wie eingerissenen und abgebrochenen Nägeln. Ein Nageldesigner verwendet zur Arbeit an den Nägeln Werkzeuge und Materialien wie Nagelfeile, Nagelschneider, Nagelknipser, UV-Gel oder Chrome Powder.

Behandlungen in einem Fingernagelstudio

Folgende Behandlungen werden in Fingernagelstudios häufig durchgeführt:
Die Basis-Maniküre: Bei der Basismaniküre entfernt der Nageldesigner zu Beginn die Nagellackreste an der Hand des Kunden. Meist kommen dabei pflegende Mittel zum Einsatz - Aceton als Nagellackentferner ist zu aggressiv und entzieht der Haut rund um den Nagel die Vitalstoffe, deshalb arbeiten Nageldesigner mit schonenden Produkten. Anschließend bringt der Nageldesigner den Nagel mit einer Nagelfeile in Form und schiebt mittels eines Manikürstäbchens die Nagelhaut zurück. Es folgt das Handbad, bei dem die Haut zarter und geschmeidiger wird. Danach pflegt der Designer Nagelhaut und Nagelplatte mit einem Pflegeprodukt.
Handmasken: Eine Handmaske wird auf die Haut aufgetragen und einmassiert. Die Masken verhelfen der Haut zu Feuchtigkeit und Vitaminen. Handmasken können aus Feuchtigkeitscremes oder ätherischen Ölen in unterschiedlichen Mischungen bestehen.
Paraffinbad: Bei einem Paraffinbad taucht der Nageldesigner die Hand des Kunden in das Paraffinbad und nimmt sie nach einer gewissen Einwirkungszeit wieder heraus. Paraffin steigert die Blutzirkulation und öffnet die Hautporen. Die Hände transpirieren wie in einer Sauna. Danach kann der Nageldesigner Feuchtigkeitscremes wirkungsvoller auftragen. Zusätzlich lindert das Paraffin Reizzustände und verbessert die Oberfläche von rissiger und spröder Haut.

French Manicure

French Manicure (auch French genannt) ist eine Form des Nageldesigns, die die Natürlichkeit der Nägel betont und Nägeln ein natürliches und sauberes Aussehen geben will. Bei French färbt der Nageldesigner die Fingerspitzen weiß. French Manicure kommt aus Frankreich, wo sich bereits im 18. Jahrhundert Damen die Nagelspitzen weiß färbten, um den Alltagsschmutz zu überdecken. Bei neueren Varianten der Nagelmodellage tragen die Designer farbige statt weiße Spitzen auf - bis hin zu kompletten Bildmotiven auf dem Fingernagel wie Nationalfahnen, abstrakte Malereien oder Blumenmustern.

Laim

Laim

Der Begriff Laim bezeichnet einen Stadtteil in München, der westlich gelegen ist und den "Stadtbezirk 25 Laim" bildet. In Laim wohnen etwa 50 000 Münchner. Früher war Laim weniger bevölkert als heute, sein Wachstum erlebte Laim erst mit der Eröffnung des Rangier- und Güterbahnhofes und der darauf folgenden Eingemeindung zu der Stadt München.
Laim ist heute vorwiegend ein Wohnviertel. In München gibt es ein weiteres Viertel mit Laim im Namen – Berg am Laim. Der Stadtteil im Münchner Osten hat allerdings nichts mit dem westlich gelegenen Laim zu tun.

Die Geschichte von Laim

Laim existiert viel länger als München selbst. Urkundlich erwähnt wurde die eigenständige Ortschaft erstmals um 1047 rum, als "loco leima", was "im Ort Leim" bedeutet. Der Name Laim kommt von "leim", was wiederum eine Bezeichnung für Lehm bzw. den Lehmboden war. Wahrscheinlich stammt die Kirche St. Ulrich, die heute noch in Laim steht, sogar aus dieser Zeit.
Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Dorf niedergebrannt, 1818 schließlich wurde Laim zu einer eigenen Gemeinde. 1890 wohnten bereits 290 Menschen in Laim, nachdem allerdings der Rangierbahnhof eingeweiht wurde, nahm das Bevölkerungswachstum rapide zu. Bis 1901 hatte sich die Einwohnerzahl in Laim sogar verzehnfacht.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde zerbombter Wohnraum in Laim wieder aufgebaut. Da es viele unbebaute Flächen gab, ging das rasch von statten. In den 1990er Jahren wurde der Rangierbahnhof aufgelöst, so dass Laim heutzutage weniger Industrie- als vielmehr Wohngebiet ist.

Lage und Verkehrsanbindung in Laim

Laim liegt im Westen von München. Im Norden grenzt Laim an den Stadtteil Neuhausen-Nymphenburg, im Osten an die Schwanthalerhöhe, im Westen an Hadern bzw. Pasing-Obermenzing und im Süden an Sendling-Westpark bzw. Hadern.
Da Laim im Gegensatz zu anderen Vierteln sehr zentral liegt, besteht in dem Stadtteil eine gute Verkehrsanbindung. Wichtige Straßen sind die Landsberger Straße, die Fürstenrieder Straße und die A96. Bekannt ist außerdem noch die Westendstraße. Der öffentliche Nahverkehr ist in Laim ebenso vertreten, und zwar mit den U-Bahnlinien 4 und 5, den Tramlinien 18 und 19, den Buslinien 51, 57 131, 132, 151 und 168 und der S-Bahn.

Sehenswürdigkeiten in Laim

In Laim gibt es - obwohl der Stadtteil hauptsächlich ein Wohnviertel ist - einiges zu sehen. Das historische Zentrum von Laim ist der Laimer Anger, gleich gegenüber befindet sich die Kirche St. Ulrich, die vermutlich bereits seit der Gründungszeit von Laim steht. Für Kirchenfreunde gibt es außerdem noch die Paul-Gerhardt-Kirche und die Pfarrkirche "Zu den heiligen zwölf Aposteln" zu besichtigen.
Nicht unerwähnt bleiben sollte auch das Laimer Schlössl, das in der Agnes-Bernauer-Straße unter Max Emanuel als Wirtschaftsgebäude errichtet wurde und im 19. Jahrhundert renoviert wurde. In der Fürstenrieder Straße 21 in Laim fällt einem sofort ein leer stehendes Haus auf:
Es ist das ehemalige Kaufhaus Beck, das heute Gegenstand politischer Diskussionen ist. Was künftig mit dem Haus geschehen soll, ist bislang unklar.