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Folienbeutel Au: 1 Einträge gefunden

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Branche: Folienbeutel Au
Folienbeutel
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Brancheninfo: Folienbeutel

Verpackung München

Der Begriff Verpackung bezeichnet Umhüllungen von Produkten, die beispielsweise zum Schutz, zur Lagerung, zur Information oder zur Werbung dienen sollen. Es gibt Verpackungen aus den unterschiedlichsten Materialien wie beispielsweise Papier und Karton, Plastik, Aluminium, Metall und anderen Stoffen. Man spricht in der Gesamtheit der Produkte, die zur Verpackung zählen, auch von Verpackungsmittel.
Ein Geschäft, das sich auf Verpackungsmittel spezialisiert hat, bietet beispielsweise Folienbeuten, Folienverpackungen, Packdecken, Packpapier oder Wellpappe an. Es gibt eine schier unendliche Auswahl an Verpackung, je nach Einsatzgebiet und Packgut machen unterschiedlichste Materialien zur Verpackung Sinn.

Formen von Verpackung

Man unterscheidet zwischen verschiedenen Formen der Verpackung. So spricht man beispielsweise von einer Transportverpackung, wenn die Verpackung das Produkt während dem Transport schützen soll. Eine Verkaufsverpackung hilft bei der Haltbarkeit der Ware und bleibt in der Regel auch im Geschäft auf dem Produkt.
Von einer Umverpackung spricht man, wenn sie die Verkaufsverpackung als zweite Schicht umschließt und keine weitere Schutzfunktion hat, wie etwa eine Faltschachtel um eine Zahnpastatube. Eine Werbeverpackung soll die Verkaufszahlen durch die Aufmachung ankurbeln. Eine Geschenkverpackung ist eine Verpackung, die ein Geschenk optisch aufwerten und Spannung auf den Inhalt aufbauen soll.

Funktionen der Verpackung

So wie Verpackungsmittel mehrere Formen haben kann, können sie auch mehrere Funktionen haben. Die häufigsten sind:

- Schutzfunktion: Die Verpackung soll die Ware vor Beschädigungen und Verschmutzung bewahren. Außerdem soll die Verpackung auch Menschen schützen, die sich beispielsweise an scharfen Kanten des Produkts verletzten könnten. Eine weitere Funktion der Verpackung ist der Schutz von Lebensmittel, also die Konservierung und Haltbarmachung über längere Zeit.
- Lagerfunktion: Selten gelangt ein Produkt direkt aus der Industrie zum Kunden. Oftmals wird es einmal oder mehrmals umgelagert. Damit dabei nichts kaputt geht, gibt es die Verpackung.
- Lade- und Transportfunktion: Oftmals ist ein Produkt durch zusätzliche Verpackung beim Transport geschützt, so beispielsweise durch Karton, Paletten oder ähnliche Verpackungsmittel. Ein weiterer Vorteil dieser Verpackung ist, dass dank genormter Größe mehrere Produkte in ein Transportmittel passen.
- Informationsfunktion: Auf der Verpackung stehen oft Angaben zum Produkt, wie etwa die Menge, die Art des verpackten Produkts, Gewicht, Preis, Nährwertangaben, Verfallsdatum, Verwendungszweck usw. Auf der Verpackung ist oft ein Barcode eingetragen, der das schnelle Scannen an der Kasse ermöglicht.
- Werbefunktion: Anhand der Verpackung erkennt der Verbraucher das Produkt. Auf dem Verpackungsmittel kann beispielsweise ein wiedererkennbares Logo aufgedruckt sein.
- Dosier- und Entnahmefunktion: Ein weiterer Zweck der Verpackung ist es, das Produkt zu dosieren, wie beispielsweise in Form einer Bierflasche, eines Schokoriegels, einer Packung Quark usw.


Au

Au

Der Begriff Au bezeichnet ein Münchner Stadtviertel, das zusammen mit Haidhausen den Stadtbezirk "Au-Haidhausen" bildet. Die Au wird nördlich begrenzt durch das Deutsche Museum bzw. südlich durch die Wittelsbacherbrücke. Das Bild der Au ist geprägt von Altbauten und den Isarauen.
Die Au ist ein aufstrebendes Viertel, das früher als "Glasscherbenviertel" verschrien war und heute immer mehr junge Leute anzieht. Einerseits liegt die Au zentral und ist somit verkehrsgünstig angebunden, andererseits haben sich in der Au und vor allem im benachbarten Glockenbachviertel viele Bars und Kneipen angesiedelt.

Geschichte der Au

Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Au um 1340 als "Awe ze Gyesingen". Wörtlich übersetzt bedeutet Awe bzw. Au "Land am Wasser", was sich durch die Nähe zur Isar erklären lässt. Im Gegensatz zu anderen Münchner Stadtvierteln wuchs die Bevölkerung in der Au rasch an: 1806 lebten bereits 6000 Einwohner in der Au. Kurze Zeit später, 1808, wurde die Au in den Rang einer Stadt erhoben - als "Vorstadt Au".
Ab 1818 bildete die Au mit Untergiesing eine eigene Gemeinde, bevor sie 1854 nach München eingemeindet wurde. In den nächsten Jahren entwickelte sich die Au zu einem Handwerkerviertel und zur "Arbeitervorstadt". Immer mehr Häuser wurden gebaut, um der wachsenden Einwohnerzahl gerecht zu werden. Im Zweiten Weltkrieg wurde aber rund die Hälfte des Wohnungsbestandes wieder zerstört.

Die Au heute

Aktuell steht in der Au nur noch rund ein Fünftel der Wohnungen vor dem Zweiten Weltkrieg. Deshalb sind die Altbauten in der Au so begehrt, was auch die Preise dafür hochtreibt. Während die Au früher als Arbeitervorstadt bekannt war, hat sich dieses Image längst geändert: Handwerks- und Gewerbebetriebe wurden weiter ausgelagert, neuer Wohnraum kam hinzu. Die Au ist heute beliebter denn je.
Trotzdem hat sich die Au gewisse Traditionen bewahrt. So findet beispielsweise dreimal jährlich die "Auer Dult" statt. Der traditionelle Jahrmarkt in der Au gastiert auf dem Mariahilfplatz neben der Mariahilfkirche und bietet verschiedene Fahrgeschäfte, Essensstände und eine Art Flohmarkt, bei dem man von Töpfen über Bücher bis hin zu traditioneller Trachtenkleidung alles Mögliche kaufen kann.
Daneben war die Au früher bekannt für ihre vielen Brauereien, von denen heute aber leider nur noch wenige erhalten sind. Brauereibesitzer hatten sich in der Au angesiedelt, weil das Stadtviertel dank der Nähe zur Isar ideale Bedingungen für die unterirdische, kühle Lagerung von Bier bot. Bekannt ist die Paulaner-Brauerei und das nahe gelegene Gasthaus "Paulaner am Nockherberg", das einmal jährlich den traditionellen Starkbieranstich im Salvatorkeller veranstaltet.

Verkehrsanbindung in der Au

Da die Au zentral in München gelegen ist, erreicht man sie sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut. Eine wichtige Straße ist die Ohlmüllerstraße, die Verlängerung der Frauenstraße (zu erreichen über die Reichenbachbrücke).
In der Au halten verschiedene Linien der öffentlichen Verkehrsmittel, erwähnenswert ist die Tramlinie 27 (Haltestelle Mariahilfplatz), die Buslinie 52 (Haltestelle Mariahilfplatz) und die U-Bahnlinien U2 und U1 (Haltestelle Kolumbusplatz).