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Frauenarzt Milbertshofen: 5 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Frauenarzt

Frauenarzt
Ein Gynäkologe (umgangssprachlich auch Frauenarzt genannt) ist ein Facharzt für die Behandlung von Erkrankungen der weiblichen Sexual-, Fortpflanzungsorgane und der weiblichen Brust. Die Gynäkologie zählt zu den operativen Fachgebieten der Medizin.
Klassische Eingriffe beim Frauenarzt sind unter anderem Hysterektomie (Gebärmutterentfernung), Tubenligatur (Eileiterunterbindng zur Sterilisation) und laparoskopische ovarielle Cystektomie (Eierstockzystenentfernung mittels Schlüssellochoperation durch die Bauchwand). Neben Frauenheilkunde, Geburtshilfe und Schwangerschaft bieten viele Frauenärzte auch ambulante Operationen, Schönheitsoperationen wie Brustvergrößerung und Brustverkleinerung oder Bauchstraffung an (näheres siehe "Aufgaben").

Aufgaben eines Frauenarztes

Meist führen Frauenärzte folgende Untersuchungen/Beratungen durch:

Früherkennung: Frauenärzte führen Frühuntersuchungen durch, um Krankheiten bereits im Anfangsstadium zu erkennen. Eine gynäkologische Früherkennungsuntersuchung beinhaltet verschiedene Verfahren wie Tastuntersuchung der Brust, Kolposkopie, Abstrich, Ultraschall und Darmkrebs-Früherkennung. Frauen ab 20 sollten bereits halbjährlich zur Gebärmutterhalskrebs-Untersuchung gehen.
Schwangerschaft: "Was kann ich tun, damit mein Kind gesund auf die Welt kommt?" - Diese Frage stellt sich wohl jede schwangere Frau. Ein Frauenarzt hat die richtigen Antworten parat. Mit Messverfahren wie Nackentransparenzmessung, Triple-Test oder Toxoplasmosetest können Krankheiten früh erkannt und behandelt werden.
Kinderwunsch/Sterilität: Wenn Paare kinderlos bleiben, kann der Frauenarzt Untersuchungen durchführen und so Krankheiten feststellen, die zu der Unfruchtbarkeit der Frau geführt haben. Im Anschluss an die Diagnose kann der Gynäkologe eine Reihe von Behandlungsmöglichkeiten wie Insemination, Hormonbehandlung, In-Vitro-Fertilisation oder andere Methoden vorschlagen. Ein Frauenarzt klärt auch über die Möglichkeit der Kostenübernahme durch die Krankenkasse auf.
Empfängnisverhütung: Frauenärzte beraten über Möglichkeiten der Empfängnisverhütung. Zu den geläufigsten Methoden zählen Pille, Hormonspirale und Kupferspirale, Hormonimplantate, Hormonring, Hormonpflaster und 3-Monats-Spritze.
Mädchensprechstunde: Der erste Frauenarztbesuch fällt vielen Frauen schwer. Mit speziellen Mädchensprechstunden wollen Gynäkologen diese Angst nehmen. Eine Untersuchung auf dem gynäkologischen Stuhl findet nur auf Wunsch der Patientin statt. Stattdessen redet der Frauenarzt mit der Patientin über die körperliche Entwicklung, Regelblutung, Sexualität und Verhütung.
IGEL: Viele Frauenärzte bieten noch Dienstleistungen wie Ernährungsberatung, Haarentfernung, Akupunktur, Schönheitsoperationen und Anti-Aging an. Die meisten dieser Leistungen (Individuelle Zusatzleistungen, kurz "IGEL", genannt) werden von gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen.

Ausbildung eines Frauenarztes

Ein Frauenarzt braucht in Deutschland ein abgeschlossenes Medizinstudium und eine fünfjährige Weiterbildung, die ihn zu einem "Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe" macht. Drei Jahre der Weiterbildung muss der Gynäkologe im Stationsdienst ableisten. Auf diese Weiterbildungszeit können ein halbes Jahr Anatomie, Chirurgie, Humangenetik, Pathologie oder Urologie anrechnen.
Bei der Anmeldung zur Facharztprüfung bedarf es der Erfüllung eines "OP-Kataloges" sowie dem Nachweis selbstständig durchgeführter diagnostischer Verfahren bzw. von mindestens 250 selbstständig geleiteten Geburten, Kaiserschnitten und vaginal-operativen Entbindungen. Außerdem muss der angehende Gynäkologe alle bildgebenden Methoden der Gynäkologie und Geburtshilfe beherrschen, zu denen unter anderem allgemeine Sonographie, Dopplersonografie, sonografischer Fehlbildungsausschluss des Ungeborenen, urodynamische Messung, Kolposkopie, Mammographie und Zytologie zählen.
Die Weiterbildung zum Frauenarzt gilt als eine der aufwendigsten Facharztweiterbildungen der Medizin.

Milbertshofen

Milbertshofen

Milbertshofen wird ein Stadtteil im Norden Münchens genannt. Zusammen mit dem Stadtteil "Am Hart" bildet Milbertshofen den Stadtbezirk Milbertshofen-Am Hart (11. Stadtbezirk). Der Stadtbezirk ist insgesamt ca. 1300 Hektar groß und wird von 62000 Münchnerinnen und Münchnern bewohnt.

Lage und Verkehrsanbindung von Milbertshofen

Milbertshofen liegt nördlich von der Münchner Innenstadt. Die südliche Grenze von Milbertshofen bildet der Mittlere Ring (Teilabschnitt Petuelring). Im Norden reicht Milbertshofen bis zu den Gleisen der Deutschen Bahn nördlich des Frankfurter Rings. Östlich befinden sich die beiden Stadtviertel Schwabing und Freimann, im Westen Moosach. Der Olympiapark gehört zum Stadtteil Milbertshofen.
Milbertshofen ist mit dem öffentlichen Nahverkehr sehr gut erreichbar. Die U-Bahnlinien U3 (Haltestelle Olympiazentrum) sowie U2 (Haltestellen Milbertshofen und Frankfurter Ring) bedienen das Viertel direkt. Zusätzlich verkehren zahlreiche Buslinien.
Auch für Autofahrer ist Milbertshofen sehr gut erschlossen. Der Mittlere Ring sowie der nahe gelegene, nördliche Autobahnring erlauben eine schnelle Fortbewegung von oder nach Milbertshofen.

Geschichte von Milbertshofen

Ursprünglich wurde das heutige Milbertshofen als "Ilmungeshoven" bezeichnet. Illungshof wurde früher ein Einsiedlerhof genannt, auf den Kranke oder Straffällige geschickt wurden. Die undeutliche Aussprache dieser Bezeichnung ergibt dann "Ilmungeshoven".
Mit der Industrialisierung begann das heutige Milbertshofen rapide zu wachsen. Milbertshofen wurde zu einem der größten Industriestandorte in der Region. Ab 1910 wurde Milbertshofen offiziell als Stadt bezeichnet, 1913 erfolgte die Eingemeindung in die Stadt München.

Milbertshofen heute

Über die Jahre hinweg war die Präsenz der Industrie eine der großen Konstanten in Milbertshofen. Wohnraum und Industrie- bzw. Gewerbeflächen sind in Milbertshofen bis heute stark vermischt. In Milbertshofen wohnen (für Münchner Verhältnisse) überdurchschnittlich viele Arbeiter.
In den letzten Jahren hat in Milbertshofen allerdings ein spürbarer Aufschwung eingesetzt. Die soziale Infrastruktur wurde erheblich verbessert, genauso wie die Verkehrsanbindung, die besonders im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs ständig erweitert wurde. Alte Wohnhäuser wurden nach und nach renoviert und saniert, attraktive Neubauten erweitern das Viertel immer wieder um neuen Wohnraum.
Insbesondere zwei bauliche Veränderungen in der jüngeren Geschichte von Milbertshofen haben dazu beigetragen, das Viertel erheblich aufzuwerten:
- Das Olympiazentrum: Anlässlich der Olympischen Sommerspiele 1972 erbaut, bietet der Olympiapark auf dem ehemaligen Oberwiesenfeld im Westen von Milbertshofen eine einmalige Grünfläche, die von Bürgern aus allen Stadtteilen als Erholungs- und Sportfläche genutzt wird. Darüber hinaus garantiert die olympische Infrastruktur beste Möglichkeiten für die Ausübung der verschiedensten Sportarten. Das Olympische Dorf bietet attraktiven Wohnraum mitten in Milbertshofen. Mit dem Olympiaturm sowie dem Olympiastadion und seiner Zeltdachkonstruktion beherbergt Milbertshofen zudem seit den Olympischen Spielen zwei Wahrzeichen Münchens.
- Der Petueltunnel: Der Petuelring gehört zu einer der meist befahrenen Stellen des Mittleren Rings. 2004 wurde der Bereich untertunnelt, auf der Oberfläche wurde ein Park konstruiert.